Festgeld-Zinsen – Falschangaben im Impressum

Die Festgeld-Zinsen gibt vor, dass dem Anleger perfekte Möglichkeiten bereitgestellt werden, um mit einer Festgeld-Anlage sicheres Geld zu machen. Alles bei Festgeld-Zinsen ist Anlagebetrug. Kein Cent ist investiert worden. Nichts wird bei der Festgeld-Zinsen gehandelt. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist Fake. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Können Sie von ähnlichen Erfahrungen berichten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Wie bekommt der Anleger sein Geld von unseriösen Anbietern zurück? Was können Anleger tun, die von der Festgeld-Zinsen betrogen worden sind?

 

Festgeld-Zinsen: Zusagen auf der Webseite sind falsch und unseriös 
Was müssen die erstaunten Anleger auf www.festgeld-zinsen.com lesen? “Verschaffen Sie sich einen Überblick über das aktuelle Vermögen. Listen Sie dazu alle Vermögenswerte auf, die Sie besitzen, wie Immobilien, Autos, Möbel, Haushaltsgegenstände, Kleidung und andere Gegenstände. Hinzu kommt der wirtschaftliche Wert von Ersparnissen, Aktien, Bausparverträgen und mehr. Ziehen Sie die Schulden von diesem Betrag ab. Dies kann eine Hypothek oder ein Autokredit sein.” Alles wirkte sehr überzeugend. Der Anleger war kaum in der Lage zu erkennen, dass nichts echt war. Ihm wurde ein Theaterstück vorgespielt. Kein Cent von seinem Geld wurde investiert. Alles landete gleich in den Taschen der Anlagebetrüger. Es wurde nicht getradet. Deshalb bekommt der Anleger auch nichts ausbezahlt. Die spannende Frage ist, wer steckt hinter diesem Anlagebetrug?

Festgeld-Zinsen: Domain-Eintrag wird versteckt!
Natürlich wollen die Anlagebetrüger nicht, dass man sie leicht aufspüren kann. Deshalb hat die Webseite kein Impressum mit aussagekräftigen Angaben und einer Anschrift der Betreiber der Webseite, nur so viel: Die Angaben, die man auf der Seite findet, sind allesamt frei erfunden. Auch die Domaindaten der Webseite festgeld-zinsen.com enthalten keinen Hinweis, wer die Seite einst angemeldet hat, sondern nur, dass die Registrierung am 21.04.2022 bei Tucows Domains Inc. erfolgte und sich die wirklichen Domaininhaber hinter einem Anonymisierungsdienst verstecken.

Festgeld-Zinsen: Wer steckt dahinter?
Anleger werden diese Frage nicht beantworten können. Die Anlagebetrüger verschleiern ihre Identität fast perfekt. Das ist normal, denn sie betreiben regelmäßig verschiedene Webseiten, auf denen sie ihr betrügerisches Geschäftsmodell anbieten. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website von Festgeld-Zinsen gibt es dazu ein paar Angaben. Im Impressum wird ein Matthias Hofmeister mit der Anschrift, Hans-Beimler-Straße 17 in 04159 Leipzig angegeben. Des Weiteren findet man die Telefonnummer +493419130821 und als weitere Kontaktmöglichkeit die E-Mail-Adresse [email protected]

Festgeld-Zinsen: Name und Adresse falsch
Nach kurzer Recherche im Internet findet man keine weiteren Daten zum besagten Herrn Hofmeister aus Leipzig. Es ist also zu bezweifeln, dass dieser hinter Festgeld-Zinsen wirklich steckt, und dass die angegebene Adresse den Firmensitz wiedergeben soll. Denn bei dieser Anschrift handelt es sich um eine Wohngegend in Leipzig. Eine Überprüfung des Herrn Matthias Hofmeister wird wohl erst genauere Informationen liefern können, welche im Rahmen unserer Ermittlungen noch aussteht.

Festgeld-Zinsen: Anleger werden durchgereicht
Festgeld-Zinsen leitet ihre gutgläubigen Anleger oftmals weiter zu einem Unternehmen namens van Tilburg Consultancy, diese soll sich am Square de Meeûs 37 in 1000 Brüssel, Belgien befinden. Dort sucht man solch eine Firma aber vergebens, keine Spur von ihr. Sehr wohl findet man dort aber einen geläufigen Anbieter virtueller Büros. Mit Hilfe solch eines Anbieters kann sich jeder an der benannten Anschrift eine Büroanschrift organisieren, ohne jemals physisch vor Ort gewesen zu sein. Praktisch, wenn Besuch doch eher unerwünscht ist.

Festgeld-Zinsen: Van Tilburg Consultancy un Umbrella Capital
Als Telefonnummer der van Tilburg Consultancy fingiert eine +3225888502 mit belgischer Ländervorwahl. Diese Nummer ist bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen, Angerufene beschwerten sich regelmäßig in diversen Foren über unerwünschte Verkaufsanrufe, die von dieser Nummer initiiert wurden. Auch der Managing Director & CEO der van Tilburg Consultancy, Herr Daniel Henning, scheint uns eher dubios als seriös, schließlich konnten wir keine digitalen Spuren von diesem Netz finden. Was ist das für ein CEO, wenn man ihn nirgendwo finden kann? Wo hat er studiert? Wo lebt er? Engagiert er sich ggf. für gute Zwecke? Wo hat er vorher gearbeitet? Fragen über Fragen, auf die es weder auf der Webseite des Unternehmens, noch sonst wo im Netz gibt. Bei dieser Art der Intransparenz sollten die Alarmglocken der Anleger bereits schrillen, denn unternehmerische Transparenz sieht in unseren Augen anders aus. Ein ganz ähnliches Muster fanden wir im Zusammenhang mit einer Firma namens Umbrella Capital, vorgeblich aus dem Vereinigten Königreich, vor. Hierhin wurden die Opfer ebenfalls durch Festgeld-Zinsen weitergeleitet und um ihr Erspartes gebracht. 

Festgeld-Zinsen: Internationale Recherchen
Die weltweite Suche nach Festgeld-Zinsen in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Festgeld-Zinsen ist ein Phantasieprodukt. Und auch, wenn es im belgischen Handelsregister Einträge zu einer van Tilburg Consultancy tatsächlich gibt (dies haben wir überprüft, es gibt solche Einträge), so bedeutet dies noch lange nicht, dass es sich um ein und dieselbe Firma handelt. Ob es sich im vorliegenden Fall etwaig um Identitätsmissbrauch handelt oder welche Szenarien noch für dieses Konstrukt in Frage kommen, wird der Kern unserer zukünftigen Ermittlungen sein. Wir wagen zu bezweifeln, dass die wahren van Tilburg Consultancy-Macher etwas mit der Webseite vantilburg-consultancy.com zu tun haben. Mit unseren Recherche-Werkzeugen ist es unserem Investigations-Team gelungen, die Fährte zu den Anlagebetrügern aufzunehmen. 
 

 

Festgeld-Zinsen: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Der Anlagebetrug bei vermeintlichen Festgeldanlagen läuft regelmäßig nach dem gleichen Schema ab. Anleger steigen mit einer relativ kleinen Summe als Festgeldanlage ein. Angesichts der guten Zinsen und der vermeintlichen Sicherheiten nehmen viele dankbar die Chancen wahr, noch mal die Festgeldeinlage zu erhöhen.  Zu spät merken die meisten Anleger, dass alles Schwindel war. Es gibt keine Festgeldanlage. Alles war Lug und Trug – ein Schema des Anlagebetrugs. Ist das Geld nun für immer verloren?

Festgeld-Zinsen: Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? 
Viele wütende Anleger fragen sich, was bei Anlagebetrug anstellen, da eine Strafanzeige kaum Sinn ergibt, weil Strafanzeigen vorrangig der Strafverfolgung und nicht der Wiederbeschaffung des Geldes dienen. Welche Art von Hilfe gibt es bei Anlagebetrugsfällen und wie bekommen die betrogenen Anleger ihr Geld zurück? Ein auf Anlagebetrug spezialisierter Anwalt muss wissen, wie er den Spuren des Geldes folgt, denn wie hieß es früher, Geld ist nie weg, sondern leider woanders. Heute lässt sich das ergänzen: Es ist diffizil, doch mit den geeigneten Werkzeugen ist es möglich, Geld systematisch digital zu verfolgen – auch wenn es mit Bitcoin über einen Crypto Exchanger eingezahlt wurde.
 

 

Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
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22.11.2022


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