FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta" insolvent ++ FHH Schiffsfonds

Der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ GmbH & Co. KG ist insolvent. Am 03.03.2017 hat das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren angeordnet. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Tjark Thies. Damit setzt sich die Reihe der Insolvenzen der FHH-Schiffsfonds fort. Anleger des FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ erleiden einen Totalverlust. Von wem können sie Schadensersatz verlangen?

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Insolvenz nach langen Problemen

Im Jahr 2009 hat das Fondshaus Hamburg den Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ GmbH & Co. KG aufgelegt. Schon 2013 wurden die Ausschüttungen eingestellt. Damals nannte die Fondsgesellschaft Wechselkursrisiken als Grund für die Krise. Nettoeinnahmen des FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ fielen schwach aus. Der FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ hat sich nicht erholen können. Die Insolvenz wurde unausweichlich.

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Müssen Ausschüttungen zurückgezahlt werden?

Anleger des Schiffsfonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ werden damit einen Totalverlust erleiden. Zu hoffen ist, dass in der Insolvenz die Fremdfinanzierung bedient werden kann. Ansonsten müssten Anleger damit rechnen, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen wieder zurückzahlen müssen.

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Persönliche Haftung der Anleger

Vielen Anlegern ist nämlich gar nicht bewusst, dass sie in die persönliche Haftung kommen können, wenn sie Ausschüttungen erhalten, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind. Anleger sind nämlich Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft geworden. Zwar ist die Haftung damit grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Einlagen vollständig erbracht sind, erhält der Anleger aber Ausschüttungen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, droht die Rückforderung dieser Ausschüttungen gemäß § 172 HGB.

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Maßgeschneiderte Beratung für Anleger

Vielen Anlegern ist dieses Risiko nie bewusst gemacht worden. Dabei hat ein Anlageberater die Aufgabe, seinen Kunden umfassend zu beraten. Der Bundesgerichtshof fordert, dass anleger- und anlagegerecht beraten wird. Der Anlageberater muss prüfen, ob der von empfohlene FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ zu den persönlichen Bedürfnissen und Zielen des Anlegers passt.

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Banken haften für Rückvergütung
Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt,  muss diese zudem über die Rückvergütung aufklären, die sie für die Vermittlung des FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in dieser Zahlung der versteckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, über den der Kunde ungefragt aufgeklärt werden muss.

FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“: Anleger fordern Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten, wie die Innenprovision, verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem FHH Fonds Nr. 40 MS „Antofagasta“  nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des FHH Fonds Nr.40 MS "Antofagasta" die kostenlose Prüfung ihres Falles an.  Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

Imagefilm

Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.

Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.