Findlay Nicolson – Warnung der FMA

Ist Taiwan ein Zentrum des Anlagebetruges und gehört Findlay Nicolson dazu? Die österreichische Finanzaufsicht FMA warnt vor Findlay Nicolson. Findlay Nicholson gehört zu einem virtuellen Firmenverbund von Anlagebetrügern mit offiziellem Sitz in Taiwan. Weltweit werden Kunden angesprochen. Die Konten der Anlagebetrüger aus Taiwan sind bei renommierten Banken in Hongkong. Die Opfer der Findlay Nicolson fragen sich, welche Hilfe es bei Anlagebetrug gibt. Was kann man tun, wenn man Opfer eines Anlagebetrugs geworden ist?

 

Findlay Nicolson: Wie erkennt man Anlagebetrüger?
Die Anlagebetrüger mit dem vermeintlichen Sitz in Taiwan gehen mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen auf ihre Kunden zu. Sie täuschen die Opfer mit sehr wohlklingenden englischen Namen. Sie sind offenkundig muttersprachliche Engländer. Die Anlagebetrüger der Findlay Nicholson verfügen auch über gute Fachkenntnisse zum Kapitalmarkt. Ihnen gelingt es, nach dem klassischen Schema des Anlagebetruges ihre Opfer zu immer höheren Einsätzen zu animieren. So gelingt es ihnen, auch Kunden für ihren Anlagebetrug In Deutschland, der Schweiz und Österreich zu finden. Deshalb ist Findlay Nicholson zu den Fällen des Anlagebetruges zu rechen und hat die österreichische FMA zur Warnung vor Findlay Nicholson veranlasst.

Findlay Nicolson: Die Spur des Geldes für nach Hongkong
Die Anlagebetrüger der Findlay Nicholson gaukeln ihren Opfern vor, ihnen Aktienpakete von angesehenen Unternehmen zu günstigen Preisen verkaufen zu können. Der Kaufpreis fließt dann auf Konten der HSBC und der Bank of China nach Hongkong, so dass nicht Taiwan, sondern Hongkong zum eigentlichen Zentrum des Anlagebetruges wird. Zu spät merken die Anleger der Findlay Nicolson, dass sie mit der raffinierten Gesprächsführung dazu gebracht werden sollen, ihr letztes Geld auf die Konten in Hongkong zu überweisen.

Findlay Nicolson: Es ist nur ein virtueller Broker

Dabei ist bei Findlay Nicolson alles nur Schall und Rauch. Es gibt keine real existierende Brokerfirma Findlay Nicholson unter der Adresse in Taiwan. Es kann auch als gesichert gelten, dass Taiwan nur ein virtueller Standort der Anlagebetrüger ist, über die sie ihre kriminellen Geschäfte betreiben. Wo die Anlagebetrüger tatsächlich stecken, ist derzeit nur zu vermuten, aber gewiss nicht in Taiwan.

Zu den Fällen des Anlagebetruges in Taiwan sind neben Findlay Nicolson derzeit nachstehende Unternehmen zu rechnen:

Gentry Wilson Partners
Lewis Bentley Group
Brook Dawson Alliance
Benidict Hoffman
Wallace Williamson
Radford Taylor Partners
Ward Henderson Management
Ellis Marshal Global
Warrington Shaw
Royston Carr Asset Management

Findlay Nicolson: Die Spur des Geldes verfolgen
Welche Hilfe können die Opfer eines Anlagebetruges erwarten? Ein auf Anlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt wird zweigleisig vorgehen. Er wird alle strafrechtlichen Schritte gegen die Anlagebetrüger auf nationaler und internationaler Ebene einleiten. Wichtig ist dabei, dass der Sachverhalt strafrechtlich weitgehend aufbereitet wird. Man muss idealerweise der Staatsanwaltschaft eine fertige Anklageschrift überreichen. Parallel dazu muss die Spur des Geldes verfolgt werden. Es ist ein komplexer Vorgang, der an dieser Stelle nicht umfassend dargestellt werden kann. Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass Banken erhebliche Pflichten haben, um einem Verdacht auf illegale Geschäfte oder Geldwäsche nachzugehen. Ein erfahrener Anwalt des Anlagebetrugs sollte die internationalen rechtlichen Grundlagen kennen, die bei den meisten Fällen des Anlagebetruges anzuwenden sind.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer der Anlagebetrüger aus Taiwan geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückerhalten können rufen Sie an unter +49 30 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


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