Finetero – Finanzaufsichten Italiens und Frankreichs warnen

Der vermeintliche Online-Broker Finetero gibt sich als vertrauenswürdige Plattform für Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Informationen, dass es bei Finetero gravierende Missstände gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Finetero von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Viele haben ihr bei Finetero eingesetztes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Finetero das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt.  Alle Anleger der Finetero fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Finetero tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Finetero ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Finetero zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

Finetero: Zweifelhafte Beteuerungen
Was wird den erstaunten Tradern auf Finetero.com da aufgetischt? "Finetero, das Unternehmen für den Handel mit Währungen und Aktien, wurde von einer Gruppe von Finanzfachleuten und -experten gegründet, die die klare Vision hatten, ein Online-Brokerage-Unternehmen zu gründen, um Investitionsdienstleistungen für alle verschiedenen Arten von Händlern und Organisationen auf globaler Ebene anzubieten...Die technologische Infrastruktur des Unternehmens wurde mit einem vollen Verständnis für die fortlaufenden Bedürfnisse der Trader aufgebaut." Dies ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Zusagen, die Anleger auf der Webseite von Finetero finden. Keines dieser hehren Versprechen von Finetero wurde eingelöst. Unerfreulicherweise sorgen die suspekten Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und miserable Erfahrungen!

Finetero: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Finetero-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Finetero an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 29.09.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Finetero: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Finetero-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Finetero gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Finetero Trading LTD mit der Geschäftsanschrift Elscot House, Arcadia Avenue, London, United Kingdom, N3 2JU angegeben, unter dieser sind die Macher von Finetero jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-Mail-Adresse und die beiden britischen Telefonnummern +442039877654 und +442039877655. 

Finetero: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu gewinnen werden die Empfehlungen von Finetero in allen nur denkbaren Medien und Kanälen annonciert. Immer wieder handelt es sich dabei um falsche Versprechen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Finetero zu rühren.

Finetero: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Finetero: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Finetero: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Finetero ist nicht vorhanden. Finetero fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es Warnungen der italienischen Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB) und der Autorité des marchés financiers (AMF). Letztere ist die französische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei Finetero um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Finetero geschädigten Investoren ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Finetero: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei Finetero mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Finetero sind keineswegs auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Da sich Finetero ebenso an Anleger in Spanien, Frankreich und Italien wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die betrogenen Anleger von dort melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Finetero: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den geschädigten Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken kaum vorstellbar gewesen.

Finetero: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Umstände sind bei Weitem nicht so hoffnungslos, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können gegensteuern und ihr eingesetztes Geld zurückverlangen. Stand jetzt ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Finetero zeitnah ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Banken bereitgestellt haben. Diese versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Solche Säumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Finetero: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Interessenten nie auf Geschäfte mit Finetero eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen relevante Fragen beantwortet werden. An welchen Ort sind die von Finetero unterschlagenen Gelder geschafft worden? Können Anleger ihr bei Finetero eingesetztes Geld irgendwie zurückkriegen? Welche Vorkehrungen sind nun notwendig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

Finetero: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Finetero hoffen? Die Opfer von Finetero finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Finetero sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Finetero bekannt sind.

Finetero: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dieser Art Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Arbeitsweise der Finetero ist insoweit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein umfangreiches Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der verschwundenen Investitionen und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je zügiger die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Nun kommt es darauf an, dass die von Finetero geschädigten Anleger sofort handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Finetero geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

06.06.2021

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