Finexo – Erfahrungen mit Anlagebetrug über Zypern und Litauen
Der vorgebliche Online-Broker Finexo verkauft sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass bei Finexo keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es sammeln sich Berichte von Anlegern über Finexo, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Finexo eingesetztes Kapital verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Finexo Angst, dass es sich tatsächlich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Finexo ist noch nicht abgestellt. Alle Anleger der Finexo fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Finexo tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Finexo ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Finexo zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
Finexo: Suspekte Beteuerungen auf der Website Finexo.maxigrid.com!
Was wird den perplexen Anlegern auf www.Finexo.com da weisgemacht? ZITAT Das ist nur ein kleiner Auszug der übertriebenen Beteuerungen, die Neugierige auf der Webseite von Finexo finden. Nicht eines dieser vollmundigen Versprechen von Finexo wurde gehalten. Bedauerlicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Finexo: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Finexo-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website Finexo.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst GoDaddy.com, LLC verstecken.
Finexo: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die Finexo-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website Finexo.com gibt es dazu nur spärliche Angaben: „FINEXO.com untersteht Trade Capital Markets (TCM) Limited und wird von der zypriotischen Börsenaufsichtsbehörde reguliert und lizenziert. Lizenznummer 227/14. Büroadresse: 148 Strovolos Avenue, 1st floor, CY 2048, Nikosia, Zypern“. Schaut man sich die Betreiberfirma Trade Capital Markets genauer an, kommt man zu interessanten Erkenntnissen. Dabei handelt es sich um eine Firma, die bereits im Jahre 2013 in Zypern gegründet wurde. Vormals firmierte sie unter dem Namen Lead Capital Markets Limited und wurde dann in Trade Capital Markets (TCM) umfirmiert. Von dieser Firma werden weitere Handelsplattformen betrieben. Dabei handelt es um die Websites: www.trade.com, www.tradecapitalholding.com. Für die Geldströme kommt wohl dem litauischen Bankwesen eine exponierte Rolle zu, wie man auf der Webseite www.lb.lt/en/sfi-financial-market-participants/trade-capital-markets-tcm-ltd erfährt.
Finexo: Akquise
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Angebote von Finexo in allen möglichen Medien und Kanälen präsentiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Oft genug handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Filme auf YouTube hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Finexo zu rühren.
Finexo: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?
Finexo: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsabrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!
Finexo: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Finexo gibt es nicht. Finexo fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die britische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es gibt einige Anzeichen dafür, dass es sich bei Finexo um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt, darum ist allen von Finexo geschädigten Investoren nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.
Finexo: Wo agieren die Macher?
Anleger haben es bei Finexo möglicherweise mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Finexo sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Finexo ebenso an alle englischsprachigen Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich von denen die ersten Betrogenen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.
Finexo: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Anlagebetrugsfälle sind ohne diese Banken kaum machbar.
Finexo: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück nicht so hoffnungslos, wie es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr investiertes Kapital zurückverlangen. Es kommt zwar nur selten vor, dass Anlagebetrüger zeitnah überführt und gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Geldhäuser bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Unterlassungen dieser Art ermöglichen Tätern den Anlagebetrug erst.
Finexo: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen hätte sich kein Anleger auf Geschäfte mit Finexo eingelassen. Jetzt bleibt diesen nur noch der Weg, sich um die Kompensation des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck sollten relevante Punkte geklärt werden. Zu welcher Destination sind die von Finexo verschobenen Gelder gelangt? Können Anleger ihr bei Finexo eingesetztes Kapital irgendwie zurückbekommen? Welche Vorkehrungen sind jetzt obligat? Solche Fragen kann Ihnen am besten ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantworten.
Finexo: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Finexo hoffen? Die Opfer von Finexo finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Finexo sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker bekannt sind.
Finexo: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherlei Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten. Die Vorgehensweise der Finexo ist daraus resultierend nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte wirkmächtige Werkzeuge zum Aufspüren der veruntreuten Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets sehr schwierig geworden. Je schneller die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Nun kommt es darauf an, dass die von Finexo geschädigten Anleger umgehend reagieren.
RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Finexo geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.
18.05.2021