Finvis – Offshore-Firmensitz in der Karibik

Der scheinbare Online-Broker Finvis gibt sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass es bei Finvis auffällig viele Ungereimtheiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Finvis von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle Anleger verloren ihr bei Finvis investiertes Geld. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Finvis das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Finvis ist noch erreichbar. Alle Anleger der Finvis fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Finvis tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Finvis ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Finvis zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
 

Finvis: Haltlose Versprechen auf der Webseite
Was müssen die erstaunten Besucher auf www.finvis.io lesen? "Finvis ist die bevorzugte Wahl für automatisierte Trader. Unsere Order Matching-Engine Datenrechenzentrum verarbeitet über 500.000 Trades pro Tag, wobei über zwei Drittel aller Trades von automatisierten Handelssystemen stammen." Dies ist nur eine kleine Auswahl der suspekten Angaben, die Interessierte auf der Webseite von Finvis finden. Keine dieser hehren Beteuerungen von Finvis wurde eingehalten. Leider sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Finvis: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Finvis-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Finvis an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 10.11.2021 bei Porkbun LLC registriert wurde.

Finvis: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Finvis-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Finvis gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Chelsea BRK group Ltd mit der Geschäftsanschrift First Floor, Suite 305, Griffith Corporate Centre, Kingstown, St. Vincent and Grenadines angegeben, unter dieser sind die Macher von Finvis jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse. Die weltweite Suche nach dem Finvis in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Finvis: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden anzulocken werden die Angebote von Finvis in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Oft handelt es sich bei diesen Angeboten um unrichtige Behauptungen. Weiterhin laden sie Werbefilmchen auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Finvis zu rühren.

Finvis: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Finvis: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Finvis: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform Finvis ist nicht vorhanden. Finvis fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass es sich bei Finvis um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Finvis geschädigten Anlegern ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

Finvis: Wo sind die Betrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei Finvis mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Finvis sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Finvis ebenso an englischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Finvis: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Solche Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken kaum vorstellbar gewesen.

Finvis: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist zum Glück nicht so hoffnungslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Stand heute ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Finvis bald gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Geldhäuser zur Verfügung gestellt haben. Die haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Diese Nachlässigkeiten machten den Anlagebetrug erst möglich.

Finvis: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Interessenten nicht auf Geschäfte mit Finvis eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen relevante Punkte geklärt sein. An welchen Ort sind die von Finvis veruntreuten Gelder gelangt? Gibt es realistische Aussichten, dass die geschädigten Anleger ihr bei Finvis eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Maßnahmen sind von nun an notwendig? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Finvis: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Finvis hoffen? Die Opfer von Finvis finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Finvis sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Finvis bekannt sind.

Finvis: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherart Missständen auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Finvis ist demgemäß nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte eine leistungsfähige Palette von Instrumenten zum Aufspüren der beiseite gebrachten Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets wirklich schwer geworden. Je schneller die Betroffenen die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von Finvis geschädigten Anleger ohne Verzug tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Finvis  geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

18.03.2022

 


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