FrankfurtFX – Warnung der britischen Finanzaufsicht

Anleger der FrankfurtFX sollten wissen, dass die Frankfurt FX mit der Stadt Frankfurt am Main nichts zu tun hat. Der Namen der deutschen Finanzmetropole wird missbraucht. Aber auch sonst sieht alles nach Anlagebetrug aus. Zu Recht sorgen sich Anleger um ihr Geld. Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Was kann der Anleger tun, wenn er einem Anlagebetrug aufgesessen ist?

FrankfurtFX: Fragwürdige Versprechen auf der Website
Was konnten ahnungslose Anleger auf der nunmehr abgeschalteten Website der www.frankfurtfx.de lesen? „FrankfurtFX ist ein Top-Online-Forex-Broker mit fünfzehnjähriger Erfahrung auf dem Markt und am Standort Frankfurt am Main. FrankfurtFX ist ein kundenorientiertes Unternehmen, bei dem die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden im Vordergrund stehen. Wir sind bestrebt, allen unseren Anlegern beim Handel eine breite Palette von Optionen zur Verfügung zu stellen, damit sie besser handeln und auch Gewinne erzielen können. Bei FrankfurtFX legen wir großen Wert auf die Kundenzufriedenheit und sind bestrebt, unseren Kunden mehr als nur ein Online-Broker zu sein. Machen Sie Ihre Handelserfahrung wert, wählen Sie einen richtigen Broker und wählen Sie FrankfurtFX!“ Dies ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Versprechen, die Anleger auf der FrankfurtFX-Website finden. Leider sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Trader und schlechte Erfahrungen! Viele Trader stellen sich die Frage, wie sie nach dem Login ihren Account bzw. ihr Konto löschen können, um sich endlich abzumelden? Die Website www.frankfurtfx.de ist jedenfalls nicht mehr erreichbar. Schon dies ist ein Schock für die Anleger bei FrankfurtFX! Ist das seriös oder unseriös? Es ist sicherlich ein Anlagebetrug.

 

 

FrankfurtFX: Anlagebetrüger – wie entlarvt man sie?
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Anlagebetrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Gehört „Emelie Kroos“ auch dazu? Meist starten die Trader mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Gauner auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Den Anlegern werden in diesem Zusammenhang sog. Investmentverträge vorgelegt, in denen eine risikofreie Investition auf der Handelsplattform FrankfurtFX vereinbart wird. Der Investmentplan hat beispielsweise eine Laufzeit von 28 Tagen und die Firma FrankfurtFX verpflichtet sich durchschnittlich 389,81 % Profit zu generieren. Ebenfalls erforderlich ist ein aktives Handelskonto bei FrankfurtFX und eine Mitgliedschaft im Platinium-Club. Dazu wird den Anlegern ein Datenblatt in Sachen „Investitionsschutz und „Investor-to-Strate Dispute“ ausgehändigt. Nun mag sich jeder seine Gedanken über diese Art des Vertrages machen, wir halten die Anbieter solcher Konditionen jedenfalls für überaus unseriös. Ob es die vermeintlich „risikofreie Investition“ sein soll oder die versprochenen Renditen, all dies wirkt auch vom Geschäftsmodell vollkommen abstrus und unausgegoren. Und was nach Ablauf der Vertragslaufzeit passieren wird, kann sich wohl jeder selbst vorstellen. Besonders dubios ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Ein Exit ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an absurde Voraussetzungen oder gar weitere Einzahlungen geknüpft. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Natürlich ist auch dies vollkommen unseriös!

FrankfurtFX: Im Visier der Finanzaufsichtsbehörden!
Nicht weiter erstaunlich ist es, wenn bei diesen unseriösen Geschäftspraktiken die Handelsplattformen ins Visier der Finanzaufsichtsbehörden geraten. So warnte die Britische Finanzaufsicht (FCA) am 07.04.2020 und teilte mit: „FrankfurtFX – Diamond Club (clone of authorised firm) - Clone firm details - Fraudsters are using or giving out the following details as part of their tactics to scam people in the UK:

•    FrankfurtFX – Diamond Club (clone of FCA authorised firm)
•    Address: Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, Germany
•    Telephone: +41335332411
•    Email: support@frankfurtfx.de
•    Website: frankfurtfx.de
•    WhatsApp: +491779338339

Be aware that scammers may give out other false details or mix these with some correct details of the registered firm. They may change contact details over time to new email addresses, telephone numbers or physical addresses.“

Aber damit nicht genug, auch die Finanzaufsichtsbehörden diverser anderer Länder sahen sich gezwungen, vor den Aktivitäten der Firma FrankfurtFX – Diamond Club zu warnen, wie Dänemark, Schweden und Italien. Und was bedeuten all diese Warnungen für die deutschen Kunden, die schlechte Erfahrungen mit dieser Firma FrankfurtFX – Diamond Club, der Betreiberin der Tradingplattform www.frankfurtfx.de gemacht haben? Wenn immer ein Unternehmen auf den Warnlisten der Finanzaufsichten, nicht nur den Warnlisten der BaFin, der österreichischen FMA oder auch der schweizerischen FINMA auftaucht, ist höchste Vorsicht geboten. Mithin wird auch die FrankfurtFX zu den Fällen des Anlagebetruges gehören, die mit ihrem speziellen Konzept des Anlagebetruges auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig ist.

FrankfurtFX - Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine entscheidende Frage ist auch, ob die Firma FrankfurtFX – Diamond Club, die Betreiberin der Tradingplattform www.frankfurtfx.de von einer Finanzaufsichtsbehörde beaufsichtigt wird, so der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) oder der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Hierfür gibt es keinerlei Hinweise und auch dies ist ein weiterer Warnhinweis. Vielmehr existiert eine Vielzahl von Warnungen der Finanzaufsichtsbehörden. Und was ist von den vermeintlichen Finanzgeschäften der FrankfurtFX – Diamond Club mit deutschen Anlegern zu halten? Über die Website www.frankfurtfx.de werden auch Geschäfte mit Differenzkontrakten (Contracts of Difference – CFD´s) und Kryptowährungen angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit CFD’s mit privaten deutschen Kleinanlegern für diese Firmen verboten sind. Erst Ende 2019 hat die BaFin dieses Handelsverbot verlängert. Darüber müssen die Firmen und ihre Verantwortlichen, so auch die FrankfurtFX – Diamond Club, die Betreiberin der Tradingplattform www.frankfurtfx.de ihre Kunden aufklären. Tun sie dies nicht, so machen sie sich schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. Aber wo finden sich die Spuren des Geldes?

FrankfurtFX – Spuren des Geldes nach Estland und Italien!
Was passiert, wenn man der Spur des Geldes folgt? Ist das ein Fall des  Anlagebetruges in Frankfurt? Grundsätzlich gehen die meisten Anleger davon aus, dass sie das Geld an ihren Vertragspartner, wie eine Bank oder eine Fondsgesellschaft überweisen. Aber hier lief es gänzlich anders, aber nicht untypisch für Akteure im angeblichen Kryptowährungsgeschäft. Zuerst wundert man sich, über die Auslandsüberweisung an eine wohl nicht unmittelbar an der FrankfurtFX-Transaktion beteiligte Person in Italien auf ein Konto der Poste Italiane S.p.A. Schon dies erscheint vollkommen unplausibel, wie damit das Geld auf dem Handelskonto bei FrankfurtFX landen soll. Schaut man sich weiter nur einmal exemplarisch die verschiedenen Empfängerfirmen und die beteiligten Banken bzw. Zahlungsdienstleister an, so findet sich hier auch die Firma Crypto House OÜ, der Geld überwiesen werden sollte. Crypto House OÜ? Dies ist eine Firma, die in der Harju maakond, Tallinn, Lasnamäe linnaosa, Väike-Paala tn 2, 11415 zu finden ist und den Zahlungsdienstleister coin pop betreibt. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Kryptoexchanger, bei dem Fiat-Geld in Kryptowährungen getauscht werden können. Extrem unseriös dabei sind die Transaktionen, bei denen die getauschten Bitcoins, ohne die Kenntnis des Anlegers, auf ein Wallet der Plattformanbieter umgebucht werden. Zu welchen Erkenntnissen wird man wohl kommen, wenn man die Blockchain im Nachgang auswertet? Da werden sich die Crypto House OÜ und wohl auch die Banken noch unangenehme Fragen stellen lassen müssen, welche Rolle sie in dem mutmaßlichen Betrugskonstrukt gespielt haben. Eine Frage, die nicht die Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden sehr interessieren wird, sondern auch die auf Anlagebetrug spezialisierten Anwälte.

FrankfurtFX: Wer hilft bei Anlagebetrug?
Wenn die Anleger der FrankfurtFX all das gewusst hätten, hätten sie sich sicherlich nie auf dieses Geschäft eingelassen. Was tun bei Anlagebetrug? Die Anleger werden sich jetzt die Frage stellen, wie sie ihr Geld zurückbekommen und ob es nicht längst woanders ist. Das sind berechtigte Sorgen und Fragen, die ein mit Trading und  Kapitalanlagebetrug erfahrener Rechtanwalt beantworten kann.

FrankfurtFX: Die Spur des Geldes verfolgen!
Seit über 30 Jahren verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte derartige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt. Insofern sind die Aktivitäten der FrankfurtFX nichts wirklich Neues. Es wurde ein Instrumentarium aufgebaut, um die Spur des Geldes zu verfolgen. In der Zeit des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Wichtig ist dabei, dass die Anleger SOFORT handeln. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr Geld sichern lassen können!

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer der FrankfurtFX sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückerhalten können, rufen Sie an unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

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