Frequenta AG Firmengruppe jetzt in Bulgarien

An der Tür in der Scharnweberstraße 1 in Berlin-Reinickendorf findet sich die neue Adresse der Frequenta AG. Sie lautet: Zar-Simeon-Straße 46 in 8000 Burgas in Bulgarien. Was können Anleger tun, die ihr Geld bei der Frequena AG angelegt haben? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Frequenta und dem Picam Unternehmensverbund, der im Januar wegen betrügerischer Scheingeschäfte aufgeflogen ist?

Frequenta AG: Die Flucht in kleinen Schritten

Der Abschied der Frequenta AG kam in Raten. Er steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Picam Unternehmensverbundes. Obwohl die Frequenta schon seit weit über
10 Jahren tätig ist und in verschiedene Projekte investiert hat, so zum Beispiel in das Currywurstgeschäft in China, taucht sie doch auch im Zusammenhang mit dem Picam Unternehmensverbund auf, der im Januar dieses Jahres im Zuge einer Razzia zusammengebrochen ist.

Frequenta AG: Gelder in der Schweiz angelegt
In den Prospekten der Frequenta war zu lesen, dass die Gelder der Frequenta AG in der Schweiz sicher angelegt sind, sicherlich bei der Piccor, die ebenfalss zum PICAM Unternehmensverbund gehören. Das wird auch der Grund sein, weswegen der Insolvenzverwalter der Picam GmbH Anleger der Freqeunta AG aufgefordert hat, ihre Forderungen im Zuge der Picam Insolvenz anzumelden.

Frequenta AG: Wie eng sind die Verflechtungen zum Picam Unternehmensverbund?

 Es gibt eine enge Verflechtung zwischen Frequenta und Picam. Hier liegt auch ein Darlehensvertrag vor, wonach aus dem Picam Unternehmensverbund ein Millionenbetrag an die Frequenta gewährt wurde. Zudem gab es auch ein Firmenschild mit dem Logo der Procaveo in der Hubertusallee in Berlin-Grunewald, dem Sitz der Picam GmbH, die zur Freqeunta Gruppe gehörte und deren Vertriebsschiene war. Zu prüfen ist also, ob die Anleger der Frequenta direkt oder indirekt alle Ansprüche geltend machen können, wie Anleger, die über die Piccor, die Picam oder die Varian direkt investiert haben.

Frequenta AG: Von wem können Anleger Schadensersatz verlangen?
Zudem bleiben für die Anleger der Frequenta AG potenzielle Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler erhalten. Vielfach ist allerdings die Inhaberfamilie Pahl persönlich beratend für die Investoren der Frequenta tätig gewesen.

Frequenta AG: Liegt eine Insolvenzverschleppung vor?
Letztlich wird sich auch die Frage stellen, inwieweit mit dem Umzug der Frequenta, zunächst nach Eilenburg und dann nach Burgas, die Verpflichtung umgangen werden sollte, den Antrag auf Insolvenz zu stellen. Zumindest ist die prompte Reaktion nach dem Zusammenbruch des Picam Unternehmensverbundes ein ziemlich deutliches Anzeichen dafür, dass die Frequenta sich der weiteren Verfolgung durch ihre Gläubiger, aber möglicherweise durch die Strafermittlungsbehörden entziehen will. Ist es eine Insolvenzverschleppung?

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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