Future Business Infinus ++ Haftprüfung ++ Kapitalanlagebetrug

 

Die fünf beschuldigten Future Business Bosse werden weiter in Untersuchungshaft bleiben. Das entschied der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Dresden nach einmonatiger Haftprüfung. Der Strafsenat sieht den „dringenden Verdacht auf eine nach Art eines Schneeballsystems mittäterschaftlich begangenen Kapitalanlagebetrug in Tateinheit mit Betrug“ bestätigt, so teilte das Oberlandesgericht mit.

Den Beschuldigten drohen im Falle einer Verurteilung hohe Freiheitsstrafen. Das Gericht geht deshalb von Fluchtgefahr aus. Das OLG sieht das Beschleunigungsverbot für Haftsachen angesichts des Umfangs der Ermittlungen für nicht verletzt. Es wächst jedoch der Druck auf die Staatsanwaltschaft in Dresden. Die Haftprüfung von Amtswegen erfolgt jetzt nicht mehr nach sechs, sondern schon nach drei Monaten.

Die Macher der Future Business Unternehmungsgruppe waren am 05.11.2013 im Rahmen einer Razzia in Untersuchungshaft genommen worden. Der von ihnen angerichtete Schaden beläuft sich für die rund 40.000Anleger auf knapp 400 Millionen Euro. Die meisten Unternehmen der Future Business Gruppe haben inzwischen Insolvenz angemeldet, so die Future Business KG aA, die Infinus AG Dienstleistungsinstitut (FDI), die ecoConsort AG, sowie die Prosavus.

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Die Anwälte von Resch verfolgen die Ereignisse rund um die Future Business seit Anbeginn. Bereits im Mai 2013 war aufgefallen, dass der Jahresabschluss 2012 Ungereimtheiten aufwies.


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