Infinus Future Business ++ Insolvenzverwalter fordert Ausschüttungen zurück

Anleger der Future Business KG aA erhalten dieser Tage das Schreiben vom 31.07.2017 des Insolvenzverwalters Kübler. Sie sollen die Ausschüttungen wieder zurückzahlen, die sie auf ihre Genussrechte erhalten haben. Müssen die Anleger der Future Business zahlen?

Future Business betrieb ein Schneeballsystem

Begründet wird es von Insolvenzverwalter Kübler damit, dass nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Dresden die Future Business ein sogenanntes Schneeballsystem betrieben hat. Die Orderschuldverschreibungen und Genussrechte und spätere als Nachrangdarlehen eingeworbenen Einlagen wurden zur Rückzahlung an Altkunden genutzt, um deren Forderungen auf Auszahlung des eingesetzten Kapitals nebst vertraglich zugesagter Zinsen auszugleichen.

Future Business: Gewinne stehen nur „auf dem Papier“
Die Future Business habe die eingeworbenen Gelder nicht entsprechend den Emissionsprospekten in nachhaltige Rundverträgen führende Kapitalanlagen investiert. Die Erträge seien nur durch eine komplexe finanzielle Erfassung von Wertansätzen im Sachanalegevermögen und mit Hilfe von Provisionserträgen innerhalb des Konzerns erwirtschaftet worden, sie stehen allerdings „nur auf dem Papier“.

Future Business: Jahresabschlüsse angefochten
Der Insolvenzverwalter hat gegen die Jahresabschlüsse, die diese „Gewinnschöpfung“ ausgewiesen haben, mit Nichtigkeitslagen gekippt. Zwar gibt es noch keine Rechtskraft. Allerdings erklärt der Insolvenzverwalter, dass er über die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC Price Waterhouse Cooper neue Jahresabschlüsse hat aufstellen lassen.

Future Business: Ausschüttungen werden zurückgefordert
Dadurch hätten sich die Jahresfehlbeträge drastisch erhöht. Spätestens seit dem 31.12.2009 war das buchmäßige Eigenkapital der Future Business vollständig aufgebraucht.  Der Insolvenzverwalter verlangt jetzt die durch das Schneeballsystem erzielten Scheingewinne zurück, weil deren Auszahlung anfechtbar ist.

Future Business: Müssen Anleger zahlen?
Resch Rechtsanwälte rät den Anlegern die Rückzahlung nicht ohne vorherige Prüfung durch einen Anwalt vorzunehmen. Resch Rechtsanwälte bietet den Anlegern die kostenlose Prüfung ihres konkreten Falles an. Übersenden Sie das Aufforderungsschreiben des Insolvenzverwalters per Fax, Post oder E-Mail. Sie bekommen kurzfristig eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.