FXActive – Erfahrungen mit betrügerischer Handelsplattform

Der scheinbare Online-Broker FXActive gibt sich als seriöse Plattform für das Online-Trading aus. Es mehren sich jedoch die Belege, dass es bei FXActive gravierende Missstände gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit FXActive von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Die Anleger haben ihr gesamtes bei FXActive eingesetztes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der FXActive das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der FXActive fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der FXActive tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der FXActive ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen FXActive zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug? 

FXActive: Fadenscheinige Angaben auf Fxactive.net!
Was wird den ahnungslosen Tradern auf www.fxactive.net da weisgemacht? "Wir glauben an langfristig Beziehungen und unser Ziel ist Langzeithändler, die bauen ihr Portfolio mit FxActive...100% Schutz unserer Kundengelder und -investitionen durch beruflich verwaltete Netzwerk-Rechenzentren." Das ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Zusagen, die Anleger auf der Webseite von FXActive finden. Nicht eine dieser gegebenen Zusagen von FXActive wurde gehalten. Enttäuschenderweise sorgt das bedenkliche Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

 

FXActive: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der FXActive - Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von FXActive, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Man erfährt jedoch, dass die Domain am 09.10.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Privacy service provided by Withheld for Privacy ehf.

FXActive: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die FXActive-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von FXActive gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird keine Geschäftsanschrift angegeben, unter dieser FXActive auffindbar wäre. Auf der Seite findet man lediglich die übliche Support-E-Mail-Adresse, aber nicht mal eine Telefonnummer. Die weltweite Suche nach dem FXActive in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

FXActive: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Anleger zu gewinnen werden die Angebote von FXActive in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Oft handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Um die Täuschung zu verstärken, laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, intensiv für FXActive zu werben.

FXActive: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

FXActive: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

FXActive: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Handelsplattform FXActive ist nicht gegeben. FXActive fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei FXActive um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von FXActive geschädigten Anlegern ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

FXActive: Wo agieren die Betrüger?
Sicher haben die Anleger es bei FXActive mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der FXActive beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Weil sich FXActive ebenso gezielt an spanischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch aus dieser Sprechergruppe die ersten Betrogenen melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

FXActive: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken gewiss nicht denkbar gewesen.

FXActive: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die Betroffenen können sich zur Wehr setzen und ihr investiertes Kapital zurückverlangen. Derzeit ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von FXActive bald ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitgestellt haben. Die haben es offenbar versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Nachlässigkeiten dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.


FXActive: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätten sich die Interessenten nicht auf eine Investition bei FXActive eingelassen. Nun bleibt diesen nur noch die Option, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher müssen relevante Fragen geklärt sein. An welchen Ort sind die von FXActive verschobenen Gelder gebracht worden? Gibt es realistische Aussichten, dass die betrogenen Anleger ihr bei FXActive eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Maßnahmen sind von nun an obligat? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

FXActive: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von FXActive hoffen? Die Opfer von FXActive finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit FXActive sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie FXActive bekannt sind.

FXActive: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Verfahrensweise der FXActive ist dementsprechend nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein ausgereiftes Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der unterschlagenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer aufwendiger. Je zügiger die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto besser stehen die Chancen, dass sie ihr Geld sichern lassen können. Nun kommt es darauf an, dass die von FXActive Geschädigten sofort handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von FXActive geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

11.05.2021


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