Global Markets Exchange – AFM führt Online Broker in Warnliste

Der vermeintliche Online-Broker Global Markets Exchange verkauft sich als anständige Plattform für Online-Trading. Es mehren sich jedoch die Belege, dass bei Global Markets Exchange inakzeptable Zustände herrschen. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Global Markets Exchange sprechen. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Global Markets Exchange investiertes Geld verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Global Markets Exchange Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Global Markets Exchange fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Global Markets Exchange tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Global Markets Exchange ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Global Markets Exchange zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
 


Global Markets Exchange: Fragwürdige Zusagen
Was lesen die erstaunten Anleger auf global-markets-exchange.com? "GMExchange Group ist eine eingetragene Marke der Global Markets Exchange Group Limited, einem regulierten Finanzinstitut in Europa...Gegründet im Jahr 2010, ist es der GMExchange Group gelungen, sich als eine der führenden Investmentfirmen für virtuelle Währungen zu etablieren...Mit Lösungen, die auf jedes Portfolio zugeschnitten sind, zeigen Ihnen unsere Experten, wie Sie diese noch nie dagewesene Chance in der Investmentwelt nutzen können". Das ist nur eine kleine Probe der suspekten Versprechen, die Neugierige auf der Webseite von Global Markets Exchange finden. Keine einzige dieser gegebenen Beteuerungen von Global Markets Exchange wurde eingelöst. Leider sorgen die suspekten Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Global Markets Exchange: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Global Markets Exchange-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Global Markets Exchange an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 23.04.2021 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Global Markets Exchange: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Global Markets Exchange-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Global Markets Exchange gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Global Markets Exchange Ltd. mit der Geschäftsanschrift 18 King William Street, EC4N 7BP, London, United Kingdom angegeben, unter dieser sind die Macher von Global Markets Exchange jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die englische Telefonnummer +442081230329. 

Global Markets Exchange: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von Global Markets Exchange in allen nur denkbaren Medien und Kanälen inseriert. Oft genug handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. laden sie Imagefilme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, intensiv für Global Markets Exchange zu werben.

Global Markets Exchange: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Global Markets Exchange: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Global Markets Exchange: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Global Markets Exchange ist nicht gegeben. Global Markets Exchange fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Autorité des marchés financiers (AMF) vom 07.07.2021. Das ist die französische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist auch offenkundig, dass es sich bei Global Markets Exchange um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Global Markets Exchange geschädigten Investoren ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Global Markets Exchange: Wo sind die Betrüger aktiv?
Zweifellos haben die Anleger es bei Global Markets Exchange mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Global Markets Exchange sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Global Markets Exchange ebenso an Anleger in Frankreich wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die betrogenen Trader aus diesem Land melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Global Markets Exchange: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken wohl nicht denkbar gewesen.

Global Markets Exchange: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist zum Glück besser, als es scheint. Die Opfer können sich wehren und ihr eingesetztes Geld zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Global Markets Exchange bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die angesehene Finanzinstitute bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Global Markets Exchange: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Anleger nie auf eine Investition bei Global Markets Exchange eingelassen. Nun bleibt diesen nur noch die Option, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zuerst müssen wichtige Punkte geklärt sein. An welchen Ort wurden die von Global Markets Exchange veruntreuten Gelder geschafft? Gibt es realistische Aussichten, dass die geprellten Anleger ihr bei Global Markets Exchange eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Maßnahmen sind von jetzt an geboten? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten.

Global Markets Exchange: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Global Markets Exchange hoffen? Die Opfer von Global Markets Exchange finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Global Markets Exchange sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Global Markets Exchange bekannt sind.

Global Markets Exchange: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände solcher Art auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Art und Weise der Global Markets Exchange ist somit nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahre ein effizientes Instrumentarium zum Aufspüren des entwendeten Kapitals und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwerer. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiedersehen. Wichtig ist vor allem, dass die von Global Markets Exchange Geschädigten sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Global Markets Exchange geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

27.09.2021

 

 

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