GMOTrading – ist das seriös? Erfahrungen und Bewertung

„GMOTrading, ist das seriös oder unseriös?“ wird sich so manch ein Anleger fragen. Welche Erfahrungen haben Anleger mit der Tradingplattform GMOTrading aus Zypern gemacht? Zu welchem Urteil werden Anleger kommen und wie werden die Geschäftspraktiken bewertet? Haben Sie Geld beim Trading investiert und sind mit den Ergebnissen unzufrieden? Was können Anleger dann tun und welche Hilfen gibt es?
 


GMOTrading: Fragwürdige Versprechen auf gmotrading.com!
Was lasen ahnungslose Anleger auf der Website der gmotrading.com? „Starten Sie den Handel mit Top-CFDs auf über 10.000 globalen Märkten. Handeln Sie mit Währungspaaren, Indizes und Rohstoffen. Der Einstieg in die globalen Finanzmärkte ist so einfach wie nie zuvor... Erhalten Sie direkten Zugang zu den globalen Handelsplätzen über Online-Plattformen und eine mobile App, die die neueste Technologie nutzt.“ Dies ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Versprechen, die Anleger auf der Webseite gmotrading.com vorfanden. Leider sorgten die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen! Viele Anleger stellten sich die Frage, wie sie nach dem Login ihren Account bzw. ihr Konto löschen können, um ihre Gewinne zu realisieren. Es funktionierte nicht! Warum war das so? Und wer steckt hinter GMOTrading?

GMOTrading: In Zypern lizenziertes Unternehmen
Als Betreiberin der GMOTrading trat eine Firma namens Royal Forex Ltd. auf. Diese existiert weiterhin und ist – laut aktuellem Handelsregisterauszug – auf Zypern unter der Anschrift 128-130 Limassol Avenue, 3rd Floor, 2015 Strovolos Nicosia auf Zypern ansässig. Die Firmennummer lautet 336694. Es gibt auch eine Lizenz für den Vertrieb von Finanzdienstleistungen der zyprischen Bankenaufsicht, Lizenz-Nummer 269/15. Demnach kann die Royal Forex Ltd. alle Finanzprodukte, wie CFD, Forex und das Trading mit Kryptowährungen anbieten. Wenn sie diese Produkte aber in anderen Ländern der EU anbietet, dann muss sie sich an deren gesetzliche Vorgaben halten.

GMOTrading: Angebote nicht rechtmäßig?
So gilt zum Beispiel ein Verbot, dass Privatanlegern bestimmte Finanzangebote gemacht werden dürfen. Ferner müssen die Berater umfassend auf die Risiken der erlaubten Finanzanlagen aufklären. In den hier bekannten Fällen kann man feststellen, dass die Anleger nicht annähernd über die Risiken der gefährlichen Finanzprodukte aufgeklärt worden sind. Ihnen wurde nicht deutlich gemacht, dass sie mit dem Anbieter eine Wette eingingen, die sie wohl nicht einmal theoretisch hätten gewinnen können. Juristisch gesehen liegt damit eine vorsätzlich sittenwidrige Täuschung vor, die zu einem Schadensersatzanspruch führen kann.


GMOTrading: Zulassungsverzicht spricht Bände
Für die Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs ist grundsätzlich die Zuständigkeit in Deutschland beziehungsweise Österreich oder der Schweiz gegeben. Es ist zu bemerken, dass man im Handelsregister Zyperns aktuell folgenden Vermerk bezüglich der Lizenz für den Vertrieb von Finanzdienstleistungen der zypriotischen Bankenaufsicht findet: „Prüfung auf freiwilligen Verzicht auf die Zulassung.“ Es wird demnach den Anschein erweckt, als ob die Royal Forex Ltd. sich sehr wohl der Tatsache bewusst ist, dass nicht alles innerhalb ihrer einst dargebotenen Geschäfte mit rechten Dingen zuging. Warum sollte man sonst freiwillig auf diese wertvolle Lizenz verzichten?

GMOTrading: CFD-Geschäfte mit Kleinanlegern?
Und was ist von den Finanzgeschäften der GMOTrading.com mit deutschen Kleinanlegern zu halten? Über die Website GMOTrading.com werden unter anderem Geschäfte mit Differenzkontrakten und Forex angeboten. Hier muss man sich klarmachen, dass Geschäfte mit CFDs mit privaten deutschen Kleinanlegern für diese Firmen beschränkt sind. Erst Ende 2019 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) diese Handelsbeschränkungen verlängert und mitgeteilt: „Finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference, CFD) dürfen in Deutschland auch künftig nur eingeschränkt an Kleinanleger vermarktet, vertrieben und verkauft werden. ... Insbesondere bei diesen Differenzkontrakten sieht die BaFin ein unkalkulierbares Verlustrisiko für Kleinanleger. Verluste sind hier nicht auf den Kapitaleinsatz des Kunden beschränkt, sondern können sein gesamtes Vermögen erfassen und ein Vielfaches seines eingesetzten Kapitals betragen. … Kleinanleger dürfen nach Meinung der Aufsicht nicht mit Startguthaben, Rabatten, Boni oder anderen Anreizen in Risiken, die mit CFD verbunden sind, gelockt werden.“ 

GMOTrading: Fragwürdige Geschäftspraktiken!
Obwohl es sich bei der GMOTrading um eine lizenzierte Plattform handelt, berichten uns immer mehr Anleger von der unseriösen Vorgehensweise der Broker. Hier findet sich immer wieder das gleiche Schema, wie man es auch bei Anlagebetrug findet.: Die Menschen werden im Rahmen sogenannten Cold-Calls oder durch geschaltete Werbung in den sozialen Medien auf die Plattform gelockt. Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz.

GMOTrading: Gefährliche Manipulationsmethoden
Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist es dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

GMOTrading: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden.

GMOTrading: Anleger wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Wenn Sie all das gewusst hätten, hätten Sie sich sicherlich nie auf dieses Geschäft eingelassen. Sie werden sich jetzt die Frage stellen, wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können? Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“.  Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an.

GMOTrading: Die Spur des Geldes verfolgen!
Seit über 30 Jahren verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte derartige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt. Insofern sind die Aktivitäten der GMOTrading nichts wirklich Neues. Wir haben ein Instrumentarium aufgebaut, um die Spur des Geldes zu verfolgen. In der Zeit des Internets ist es sehr schwierig geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Wichtig ist dabei, dass wir möglichst schnell handeln.
 


RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von GMOTrading geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter  030 885 9770 oder  füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

28.09.2022

Kontakt per Messenger

Selbstverständlich können Sie uns auch via Messenger kontaktieren


Kontakt

RESCH LAW

RESCH PL

RA Jochen Resch

RA Manfred Resch