Gold - Trotz weltweiten Krisen sinkt der Preis

Es galt fast wie ein ehernes Gesetz: Bei krisenhaften Entwicklungen in der Welt steigt der Goldpreis. Warum ist das derzeit anders? Gerade jetzt zeichnet sich ein facettenreiches Krisenszenario rund um den Globus ab. Es ist nicht nur der Krieg in Syrien, sondern auch zahlreiche Handels- und Wirtschaftskonflikte wie der Streit um Strafzölle zwischen den beiden weltgrößten Wirtschaften China und USA, aber auch die Wirtschaftskrise und der Währungsverfall  in der Türkei, die sich auf alle Schwellenländer langsam auswirkt. Was ist passiert? Jedem Goldanleger sollte klar sein, dass Gold an sich nur den Wert hat, der ihm im Handel zugesprochen wird. Gold bringt keine Zinsen. Gewinne werden nur erzielt, wenn der Preis steigt bzw. Verluste, wenn der Preis fällt.

Gold: Wetten Großinvestoren auf fallende Preise?

Experten vermuten, dass Großinvestoren wie Hedgefonds zur Zeit auf den fallenden Goldpreis wetten. Der private Investor, der seinerseits darauf gesetzt hat, dass weltweite Krisen den Goldpreis steigen lassen, steht gegen die geballte Macht der Hedgefonds hilflos am Rand. Ihm wird bewusst, dass er hilflos als Spielball den Wellen ausgesetzt ist und letztlich keinen Einfluss nehmen kann.

Gold nur als Beimischung zum Portfolio
Gold ist letztlich wohl nur als Beimischung zu einem weit gefächerten Portfolio geeignet. Es wird sicherlich nie ein Totalverlust eintreten, wie es vielen Investoren mit Unternehmensbeteiligungen erlebt haben. Aber es ist eben schwankend. Auch sind auf diesem Markt viele Anbieter mit fragwürdigem Ruf unterwegs.

Gold: Anleger müssen sorgfältig Angebote prüfen
Private Anleger sollten deshalb genau prüfen, was sie denn tatsächlich gekauft haben, Gold oder nur ein Recht auf Gold. Goldsparpläne sind regelmäßig für private Anleger völlig ungeeignet, weil sie meist mit weit überzogenen Gebühren die Chancen auf Gewinne von vornherein erheblich mindern. Aber ein zweites Element kommt hinzu. Der Anleger mag sich überzeugen, ob er denn tatsächlich Gold erwirbt und wo sein Gold tatsächlich ist? Ob es physisch vorhanden ist, er also hingehen kann und sein Gold aus dem Tresor nehmen kann. Auch hier darf der Anleger sich nicht täuschen lassen. Es reicht nicht aus, dass man ihm Gold zeigt, es muss zuordenbar sein eigenes Gold sein.

Gold: Werden die Käufer wirklich Eigentümer?
Bei vielen Anbietern ist deshalb der Goldkauf reine Vertrauenssache oder besser gesagt eine Glaubensfrage. Glaubt man, dass von dem eingezahlten Geld tatsächlich Gold gekauft wird und wenn ja, wird einem tatsächlich das gekaufte Gold zum Eigentum übertragen. Gerade bei vielen Ratenzahlern ist dieses rein praktisch schwer vorstellbar. Anleger sollten sich vorher überzeugen, auf welches Goldgeschäft sie sich einlassen.

Resch Rechtsanwälte – Verbraucherschutz seit 1986
Wenn Sie Gold gekauft haben oder beabsichtigen Gold zu kaufen und dazu Fragen haben rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie das Kontaktformular aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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