Green Value SCE – Warnung der BaFin

Die Green Value SCE wurde am 14. Mai 2012 im thüringischen Suhl gegründet. Alle Beteiligten kannten einander bereits aus vorhergehenden Geschäftspraktiken. So waren die Gesellschafter der Green Value SCE auch Väter der sogenannten Grüne Werte Wohnungsgenossenschaft eG. Aus diesem Grund dauerte die Gründung der Green Value SCE auch nicht länger als 90 Minuten. Was nach einem erfolgsversprechenden Investment klang, stellte sich für die Anleger der Green Value SCE als risikoreiche Geldanlage heraus. Nun ist auch die BaFin der Green Value SCE aufgrund mehr als fragwürdiger Geschäftspraktiken auf den Fersen.

Green Value SCE: Tricks des Zwei-Klassen-Modells

Die Green Value SCE ist eine Genossenschaft. Genossenschaften gelten aufgrund ihrer demokratischen Ausgestaltung als besonders fair. So gilt auch in der Green Value SCE ein Kopfstimmrecht. Allerdings ist dieses Kopfstimmrecht in der Green Value SCE mehr Schein als Sein. Schließlich installierte die Green Value SCE ein Zwei-Klassen-Modell. Die Green Value SCE unterscheidet im Rahmen ihrer Geschäftsordnung zwischen „einfachen“ Investoren und „nutzenden“ Mitgliedern.

Green Value SCE: Anleger sind nur Geldgeber
Als Anleger der Green Value SCE gelten Sie als bloßer Geldgeber. Hierbei müssen Sie sich schweigend mit den Entscheidungen der Geschäftsführer der Green Value SCE zufrieden geben. Höchst problematisch erscheint die Tatsache, dass die Schwäche der Investoren der Green Value SCE sogar in der Geschäftsordnung festgeschrieben wurde. Hier ist zu lesen, dass „nutzende Mitglieder“ der Green Value SCE von bloßen „investierenden Mitgliedern nicht überstimmt werden“ können. Dies gilt auch dann, wenn die Investoren zahlenmäßig überwiegen.

Green Value SCE: Verwechslungsgefahr mit der greenValue GmbH
Besonders ärgerlich sind die fragwürdigen Machenschaften der Green Value SCE für die greenValue GmbH. Schließlich waren die Anleger der greenValue GmbH in Folge der negativen Schlagzeilen der Green Value SCE in Verruf geraten.

Green Value SCE: Pflicht zum Verkaufsprospekt
Der Gesetzgeber hat durch eine Regelung dafür gesorgt, dass die Vorgaben für Genossenschaften trotz gewiefter Tricks wie durch die Green Value SCE nicht umgangen werden können. So ist ein Vertrieb von Genossenschaftsanteilen der Green Value SCE nur möglich, wenn die Anteile provisionsfrei angeboten werden. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht eine Pflicht zum Anlegen eines Verkaufsprospekts, um Anteile verkaufen zu können.

Green Value SCE: BaFin warnt vor Anteilen
Die Green Value SCE steht zu Recht unter Beobachtung der BaFin, da ein Verkaufsprospekt nicht angelegt wurde. Das Gegenteil ist bei der Green Value SCE der Fall. So bietet die Green Value SCE erfolgsabhängige Provisionen ohne einen entsprechenden Verkaufsprospekt an. Hierin sieht die BaFin zu Recht einen Verstoß der Green Value SCE gegen das Vermögensanlagengesetz.

Green Value SCE: Die Vorschrift des Prüfungsverband
Neben der Herausgabe eines Verkaufsprospekts gehört auch die Mitgliedschaft in einem Genossenschaftsverband zu den genossenschaftsrechtlichen Pflichten der Green Value SCE. Bei der Green Value SCE handelt es sich diesbezüglich um den DEGP. Der in Dessau ansässige DEGP genießt mit seinem Vorstand Wolfram Klüber einen höchst zweifelhaften Ruf. Ob dies ein effektiver Prüfungsverband für die Green Value SCE ist, ist fraglich.     

Resch Rechtsanwälte: Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Green Value SCE die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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