Harbour Corp. – Hongkongs Finanzaufsicht FSC warnt Trader

Der angebliche Online-Broker Harbour Corp. verkauft sich als anständige Plattform für das Online-Trading. Es mehren sich jedoch die Indizien, dass es bei Harbour Corp. erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Harbour Corp. von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Viele haben ihr bei Harbour Corp. investiertes Kapital verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Harbour Corp. das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Harbour Corp. fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Harbour Corp. tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Harbour Corp. ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Harbour Corp. zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

Harbour Corp.: Fragwürdige Angaben auf Harbour-corp.com!
Was wird den erstaunten Besuchern auf der Website von Harbour Corp. da aufgetischt? “Wir glauben, dass das Modell des unabhängigen Beraters den Kunden weiterhin einen engagierten Service bietet der sich ganz auf die Erfüllung ihrer individuellen Bedürfnisse konzentriert...Das Hauptaugenmerk der Harbour Corp. liegt auf dem Erhalt des Vermögens unserer Kundenbasis zu erhalten, indem wir versuchen, das investierte Vermögen vor den Turbulenzen einer zunehmend volatilen Investment Landschaft zu schützen." Das ist nur ein kleiner Auszug der fragwürdigen Beteuerungen, die Interessierte auf der Webseite von Harbour Corp. finden. Keine dieser gegebenen Beteuerungen von Harbour Corp. wurde gehalten. Unglücklicherweise sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen!

Harbour Corp.: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Harbour Corp.-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Harbour Corp. an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 08.08.2019 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Harbour Corp.: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Harbour Corp.-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Harbour Corp. gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Harbour Corporate Finance Limited mit der Geschäftsanschrift Unit 631, 6/F Champion Tower, 3 Garden Road, Central, Hong Kong angegeben, unter dieser sind die Macher von Harbour Corp. jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Telefonnummern +85260374080 für Hong Kong und +442080897661 in England. Die weltweite Suche nach dem Harbour Corp. in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Harbour Corp.: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu gewinnen werden die Offerten von Harbour Corp. in allen nur denkbaren Medien und Kanälen inseriert. Nicht selten handelt es sich bei diesen Angeboten um Falschinformationen. Um die Täuschung zu verstärken laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Harbour Corp. zu werben.

Harbour Corp.: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Harbour Corp.: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Harbour Corp.: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Handelsplattform Harbour Corp. ist nicht vorhanden. Harbour Corp. fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Securities & Futures Commission of Hong Kong (SFC). Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei Harbour Corp. um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Harbour Corp. geschädigten Anlegern ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Harbour Corp.: Wo sind die Betrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei Harbour Corp. mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Harbour Corp. beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Da sich die Harbour Corp. vor allen an englischsprachige Anleger wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Betrogenen dieser Sprechergruppe häufiger melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Harbour Corp.: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken kaum denkbar gewesen.

Harbour Corp.: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist zum Glück besser, als es scheint. Die Opfer können sich wehren und ihr eingesetztes Geld zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Harbour Corp. bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die angesehene Finanzinstitute bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

Harbour Corp.: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Anleger nicht auf Geschäfte mit Harbour Corp. eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um die Kompensation des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher sollten essenzielle Punkte geklärt werden. Zu welcher Destination sind die von Harbour Corp. unterschlagenen Gelder verschwunden? Gibt es die Möglichkeit, dass die geprellten Anleger ihr bei Harbour Corp. eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Handlungen sind von nun an ratsam? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Harbour Corp.: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Harbour Corp. hoffen? Die Opfer von Harbour Corp. finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Harbour Corp. sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Harbour Corp. bekannt sind.

Harbour Corp.: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dergestaltigen Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Arbeitsweise der Harbour Corp. ist von daher nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit starke Werkzeuge zum Aufspüren der verschobenen Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer schwieriger. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Harbour Corp. Geschädigten umgehend aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Harbour Corp. geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

19.06.2021


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