Malte Hartwieg ++ Steht Moratorium? ++ Bewertung

 

Mit einem Moratorium versucht Malte Hartwieg, sich selbst, seine Firmen und die Fonds gegen Prospekthaftungsansprüche und eventuelle sonstige Ansprüche zumindest vorläufig zu schützen. „Ich halte nichts von diesem Moratorium“, erklärt Anlegeranwalt Jochen Resch dazu, „ich befürchte, dass nur Zeit geschunden wird und die potentiellen Haftungsansprüche später ins Leere laufen.“

Zweifel am Ergebnis der Abstimmung der NCI und Selfmade Capital Anleger

Nach einem aktuellen Anschreiben haben lediglich 1,6 % der Anleger der Selfmade Capital Fonds und der NCI New Capital Invest dem Moratorium widersprochen. Schwer zu glauben. In der großen Masse werden die Anleger jedenfalls nicht an der „Abstimmung“ über das Moratorium beteiligt gewesen sein. Von dem Stillhalteabkommen macht Malte Hartwieg abhängig, die Finanzierung für den von ihm eingesetzten Ermittler Medard Fuchsgruber sicherzustellen. Fuchsgruber soll nach den verschwundenen Millionen suchen.

Malte Hartwieg führt Gespräche mit Christian Kruppa

Aus einer Mitteilung von „Fonds professionell online“ ist ferner zu entnehmen, dass Malte Hartwieg mit dem verantwortlichen Investmentmanager Christian Kruppa im Gespräch ist. Dabei soll es um die mögliche Fortführung oder Verwertung des Fondsvermögens der Selfmade Capital und der NCI New Capital Invest gehen.

Malte Hartwiegs Rechtsanwalt Klumpe hofft, dass das Einbringen der entsprechenden Assets in eine Gesamtverwertung die Position der Anleger verbessert. Kruppa sei mit einer Gesamtverwertung grundsätzlich einverstanden, heißt es weiter.

Will Malte Hartwieg nur Zeit gewinnen?

Kritische Anleger werden diesen Worthülsen nicht viel Glauben schenken. Betrachtet man das Gesamtbild, sind derartige Zweifel mehr als berechtigt. Schon seit geraumer Zeit zieht sich Malte Hartwieg aus den Geschäften zurück. Die ihm einst gehörende Fondsvermittlung Dima24 hat er an Vertraute übergeben. Erst vor Kurzem hat sich Malte Hartwieg von der Euro Grundinvest getrennt. Sein Haus am Stadtrand von München steht nach einer Mitteilung des „Handelsblatt“ zum Verkauf. Es entsteht der Eindruck, als würde sich Malte Hartwieg mit dem von ihm angestrebten Moratorium lediglich weitere Zeit schaffen, um seine Absetzbewegungen ungestört vornehmen zu können.

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