HashMap Mining - Kaufangebot von Johnson & Partners Attorney Services

Manche Anleger der HashMap Mining bekommen von einer Anwaltskanzlei namens Johnson & Partners Ltd. Services aus Miami in Florida ein Kaufangebot, dass sie ihre Aktien für 48,00 Euro pro Stück verkaufen können. Dieses Angebot ist unseriös, fallen Sie als Anleger der HashMap nicht darauf herein. Schon der erste Blick auf das sogenannte Kaufangebot ist in höchstem Maße unprofessionell. Wer mit amerikanischen Anwälten zu tun gehabt hat, sieht sofort, dass das alles so nicht hinkommen kann. Die Webseite der Anwaltskanzlei Johnson & Partners ist unseriös und widersprüchlich, wie das vermeintliche Kaufangebot.

HashMap Mining: Die Kanzlei Johnson & Partner gibt es nicht
Die Webseite der Kanzlei Johnson & Partners zeigt zum Beispiel nicht – im Gegensatz zu eigentlich jeder Anwaltskanzlei – wer denn die Anwälte sind. In Florida ist zudem kein Anwalt mit dem Namen Nathan Davidson zu finden. Es gibt einen Namensvetter, der ist aber Staatsanwalt im mittleren Westen.

HashMap Mining: Die englischen Texte sind zusammengestoppelt
Auffällig ist auch die europäische Anschrift in England, die identisch ist mit der neuen Anschrift der Hash Map Mining in England. Die in Englisch verfassten Vertragsbedingungen sind nicht, wie es zu erwarten wäre, in amerikanischem Englisch geschrieben, sondern in britischem Englisch. Die Texte scheinen zusammengeschnippelt zu sein und passen nicht zu den eigentlichen Inhalten einer Anwaltskanzlei.

HashMap Mining: Website von Johnson erst seit wenigen Tagen online
Bemerkenswert ist ferner, dass die Webseite von Johnson & Partners Ltd. Services erst im Juni 2019 online gestellt wurde. Das passt schlicht nicht zu dem Inhalt der Webseite. Ergo kann man mit größter Sicherheit davon ausgehen, dass das Ganze ein Falschspiel ist.

HashMap Mining: Warum macht Johnson ein so tolles Angebot?
Vermutlich, damit möglichst viele Anleger dem unwiderstehlichen Angebot nachgehen. Vielleicht kaufen sie auch noch mehr Aktien für 8.00 Euro bei HashMap in der Absicht, die Aktien für 48 Euro bei Johnson weiterzuverkaufen. Klingt genial! Und dann verkaufen die schlauen Anleger der HashMap ihre Aktien teuer an Johnson & Partners.

Hasmap Mining: Was ist der Hintergrund für das Angebot?
Aber dann wird das böse Erwachen kommen.  Von Johnson gibt es dann natürlich kein Geld. Hash MapMining kann aber dann sagen, dass sie nichts dafür kann. Wenn der Käufer Johnson & Partners nicht bezahlt, ist das nicht mehr ihr Ding. HashMap wäre seine Schulden los! Es wäre eine plausible Erklärung für dieses Nonsens-Angebot.

HashMap Mining: Sind die Anwälte aus Florida so dumm?
Warum eine amerikanische Anwaltskanzlei 48 Euro pro Aktie bezahlen könnte, ist schlichtweg rätselhaft und in höchstem Maße unplausibel – um nicht zu sagen, ausgesprochen dumm, wo man doch die Aktien der HashMap auch für 8 Euro haben könnte.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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