HashMap Mining Erfahrungen

Das kam dem Anleger doch eher spanisch bzw. maltesisch oder auch britisch vor. Es gab einen cold call von der HashMap Ltd. aus Valletta mit einer englischen Vorwahlnummer. Der Anrufer sprach von dem neuen einmaligen Geschäftsmodell der HashMap Mining. Dieses neue Geschäftsmodell sei ja schon durch die Medien gegangen, so zum Beispiel durch das „Handelsblatt“, den „Fokus“ und andere Zeitungen. Nur Lob und Begeisterung von allen Seiten. Aber was sind die Erfahrungen der Anleger der HashMap Mining?

HashMap Mininf Erfahrungen: Mit verbotenen Cold Calls bombardiert

Der Anleger ließ sich durch die Zitate aus den seriösen Zeitschriften überzeugen und investierte einen erheblichen Betrag. Bald darauf folgte ein weiterer Anruf aus London, was den Anleger animierte, noch einmal nachzulegen. Erst nach dem dritten Anruf, dieses Mal war es ein Banker aus New York, wurde der Anleger der HashMap Mining stutzig. Noch einmal sollte er seine Kapitalanlage aufstocken.

HasMap Mining Erfahrungen: Wer steckt hinter HashMap?
An der Seriosität der HashMap Mining bestehen allergrößte Zweifel. Das ganze Geschäftsgebaren ist in höchstem Maße unseriös. Neben der HashMap in Valletta auf Malta gibt es eine Anschrift in London. Schaut man sich diese Adressen an, sieht man sofort, dass diese eine reine Büroanschrift ist. Wer dahinter steckt, ist auf der Webseite nicht zu erkennen. Auf jeden Fall eine schlagkräftige Vertriebstruppe mit viel Geld für gekaufte Anzeigen.

Hashmap Mining Erfahrung: Bezahlte Artikel in renommierten Zeitungen
Sieht man sich die wenigen Fakten an, kommen einem an dem Geschäftsmodell der HashMap Mining große Zweifel auf. Alle Artikel in den seriösen Wirtschaftszeitungen sind bezahlte Werbeartikel, in denen die HashMap Mining ihr Geschäftsmodell selber beschreibt. Es sind Lobeshymnen auf sich selber mit vielen nichtssagenden Formulierungen. Zu überprüfen ist schlichtweg nichts. Eine Tatsache, dass man so viel Geld für versteckte, bezahlte Werbung ausgibt, spricht Bände.

HashMap Mining Erfahrung: Verbotene Geschäftsanbahnung
Auch die cold calls, die grundsätzlich verboten sind, sind ein eindeutiges Beweis für die unseriöse Geschäftsanbahnung. Zudem stellt sich die ganz einfache Frage, warum denn ein vermeintlicher Banker in London oder ein Banker in New York perfekt Deutsch sprechen und sich die Mühe machen, einen Anleger in der deutschen Provinz anzurufen, um ihm Aktien zu verkaufen? Es ist geradezu absurd. Die Antwort, was dahintersteckt, dürfte viel einfacher sein. Vermutlich gibt es ein Callcenter auf dem Balkan oder in der Türkei, wo deutschsprachige Vertriebler den Markt abgrasen und den Anlegern unter Berufung auf die Lobartikel in der deutschen Presse Aktien verkaufen.

HashMap Mining Erfahrung: Warum eigentlich wurde Börsengang abgesagt?
Und dann der Börsengang, der abgesagt wurde. Wieder ist es eine Nachricht auf dem Portal „Marketingbörse“, die zunächst wie eine Pressemitteilung der „Marketingbörse“ selber aussieht. Schnell sieht man jedoch, dass alles wieder nur ein Eigenartikel ist, der in höchstem Maße unlogisch ist. Die Begründung ist geradezu lachhaft. Der geforderte Mindestpreis von € 18,50 pro Aktie sei viel zu günstig und werde von einer Private Equity Firma deutlich überboten. Gerade das könnte doch ein besonderer Grund sein, an die Börse zu gehen. Der Aktienpreis würde hochschießen für diejenigen, die jetzt schon die Aktien gekauft haben und vermutlich sind die Aktien nichts wert und deswegen soll auch der Test mit dem Börsengang gemacht werden.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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