Hashtrade – Das ist Anlagebetrug

Die Hashtrade gaukelt vor, dass dem Anleger exzellente Bedingungen geboten werden, um mit Trading gleichermaßen schnelles wie sicheres Geld zu verdienen. Alles bei Hashtrade ist Anlagebetrug. Nichts wird bei der Hashtrade gehandelt. Kein Cent ist investiert worden. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist fake. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Was können Anleger tun, die von der Hashtrade betrogen worden sind? Wie bekommt der Anleger sein Geld zurück?
 


HashTrade: Unglaubhafte Zusagen auf hashtrade.pro!
Was wird den perplexen Anlegern auf hashtrade.pro da aufgetischt? „HashTrade ist einer der größten Börsenmakler, der Privatanlegern sofortigen und zuverlässigen Zugang zu Hunderten von globalen Märkten bietet. Wir sind bestrebt, das Potenzial der weltweiten Finanzmärkte für jeden zu erschließen und unseren Kunden zu helfen, ihre Handels- und Finanzziele zu erreichen. Wir sind sicher, dass jeder, der sich für die Finanzmärkte interessiert, Zugang zu den globalen Märkten haben und ihr volles Potenzial nutzen können sollte.“ Das ist nur ein kleiner Teil der übertriebenen Angaben, die Interessenten auf der Webseite von HashTrade finden. Keines dieser hehren Versprechen von HashTrade wurde eingehalten. Unglücklicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und miserable Erfahrungen! 
 

HashTrade: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der HashTrade-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Dies ist allerdings eine rechtliche Verpflichtung für Firmen, die sich direkt an Kunden auf dem deutschen Markt wenden. Mithin besteht für die Betreiber der Website die rechtliche Verpflichtung zur Mitteilung einer ladungsfähigen Anschrift des Inhabers der Website im Impressum. Werden diese Mindestanforderungen des Telemediengesetzes durch die Betreiber einer Website verletzt, ist auch dies ein Grund zur Besorgnis. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.hashtrade.pro an, stellt man fest, dass die Webseite erst am 17.12.2020 von der Xertz Consulting LTD registriert worden ist und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst Porkbun LLC verstecken.

HashTrade: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die HashTrade-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website www.hashtrade.pro gibt es dazu nur spärliche Angaben: „This website is owned and operated by Xertz Consulting LTD company registration number: 2020/IBC00063 and registered address 8 Copthall, Roseau Valley, 00152 Commonwealth of Dominica.“. Bei Dominica handelt es sich um einen winzigen Inselstaat in der Karibik. Dieser gewann eine unrühmliche Berühmtheit, da dort Briefkastenfirmen residierten, die bei verschiedenen Offshore Leaks, wie den Panama Papers und Paradise Papers eine dubiose Rolle spielten. Bei der Suche nach der Xertz Consulting Ltd. findet man heraus, dass diese im englischen Handelsregister unter der Registernummer 12813127 am 14. August 2020 von dem Letten Ivans Gilejs mit 1.000 Britischen Pfund als Startkapital gegründet wurde. Bedenkt man, dass dieses Unternehmen sich angeblich mit der Beratung im Bereich der Informationstechnologie befasst, so ist dies viel zu wenig Startkapital. Allerdings befindet sich unter dem vermeintlich angegebenen Adresse 90 Tarnwood Park, Mottingham London, SE9 5PD eine ruhige Wohnsiedlung. Des Weiteren sollen drei andere britische Unternehmen diese als Postanschrift verwenden. Interessant wird es bei folgendem Vergleich, denn die Paragon Finance hat folgende Informationen auf seiner Webseite zu den Betreibern stehen: This website is owned and operated by Xertz Consulting Inc. company registration number: 2020/IBC00063 and registered address 8 Copthall, Roseau Valley, 00152 Commonwealth of Dominica.“. Bei genauer Betrachtung stellt man fest, dass es sich um die gleiche Adresse, sowie auch derselben Registriernummer handelt. Kann das ein Zufall sein? Die weltweite Suche nach der HashTrade und der Xertz Consulting Ltd. in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

HashTrade: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden anzulocken werden die Empfehlungen von HashTrade in allen möglichen Medien und Kanälen präsentiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Nicht selten handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Daneben laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für HashTrade zu rühren.

HashTrade: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Trader mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

HashTrade: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

HashTrade: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers HashTrade ist nicht vorhanden. HashTrade fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der FCA vom 06.07.2021. Es ist unschwer zu übersehen, dass es sich bei HashTrade um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von HashTrade geschädigten Investoren ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

HashTrade: Wo agieren die Betrüger?
Sicher haben die Anleger es bei HashTrade mit Zweifellos haben die Anleger es bei AGA Trading mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der HashTrade beschränkten sich keineswegs auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich HashTrade ebenso an russischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch diese Betrogenen melden.  Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

HashTrade: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken kaum vorstellbar gewesen.

HashTrade: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück nicht so aussichtslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und das eingesetztes Kapital zurückverlangen. Stand heute ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von HashTrade bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Geldhäuser bereitstellten. Deren Verantwortliche versäumten es zweifellos, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Legalität zu kontrollieren. Unterlassungen dieser Art ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

HashTrade: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Investoren nie auf Geschäfte mit HashTrade eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Alternative, sich um Kompensation zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an. Zuvor sollten wesentliche Fragen geklärt sein. Wohin sind die von HashTrade verschobenen Gelder gelangt? Gibt es realistische Aussichten, dass die geprellten Trader ihr bei HashTrade eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Maßnahmen sind als nächstes notwendig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

HashTrade: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von HashTrade hoffen? Die Opfer von HashTrade finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit HashTrade sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie HashTrade bekannt sind.

HashTrade: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherart Missständen auf dem unregulierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Methoden der HashTrade sind demgemäß nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahre ein nachhaltiges Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der fortgeschafften Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer komplizierter, Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von HashTrade Geschädigten umgehend aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von HashTrade geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

29.04.2022

 

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