HS Finance – Österreichische FMA warnt

Der vermeintliche Online-Broker HS Finance verkauft sich als vertrauenswürdige Plattform für Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass es bei HS Finance erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über HS Finance, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle haben ihr bei HS Finance investiertes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der HS Finance das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der HS Finance fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der HS Finance tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Trader der HS Finance ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen HS Finance zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?
 

 

HS Finance: Haltlose Beteuerungen auf der Website www.h-s.finance!
Was wird den perplexen Tradern auf h-s.finance da aufgetischt? „Durch detailliertes Research und die ausschließliche Auswahl von Unternehmen, an die wir glauben, können wir Investoren personalisierte Private-Equity-Lösungen anbieten. Für unsere Firmenkunden bietet HS Finance professionelle Unternehmens- und Finanzberatung, wie z.B. IPOs und Wertpapieranmeldungen. Wir verfügen über ein umfangreiches Netzwerk von Angel Capital, Family Office, Venture Capital, Private Equity und institutionellen Investoren, denen wir persönliche Aufmerksamkeit und Service bieten. Unser Erfolg beruht auf der Tatsache, dass wir nur mit Unternehmen zusammenarbeiten, die außergewöhnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Wir bieten ihnen die Finanzierung, Unternehmensberatung, strategische Planung und Marketingentwicklung, die sie benötigen, um von gut zu großartig zu gelangen. Unser Hauptprinzip ist es, durch Wachstum und nicht durch Verschuldung einen Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig überlegenen Service und persönliche Unterstützung zu bieten.“ Das ist nur ein kleiner Teil der fragwürdigen Zusagen, die Neugierige auf der Webseite von HS Finance finden. Nicht eine dieser gegebenen Zusagen von HS Finance wurde eingehalten. Bedauerlicherweise sorgt das verdächtige Geschäftsgebaren eher für enttäusche Trader und miserable Erfahrungen!

HS Finance: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der HS Finance-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthielt. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.h-s.finance an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 05.02.2021 bei NameCheap, Inc. registriert worden ist und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf verstecken.

HS Finance: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da HS Finance-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Im vorliegenden Fall ist dies bereits geschehen. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website www.h-s.finance gibt es dazu nur spärliche Angaben. So wurde eine H&S Management Group, Inc. mit Sitz in den USA angegeben, sowie eine Adresse in Großbritannien.

HS Finance: Warnungen der Aufsichtsbehörden
Die weltweite Suche nach der der HS Finance und der H&S Management Group, Inc. in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt. Es ist daher auch nicht überraschend, dass die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA am 07.04.2021 folgende Warnung herausgegeben hat: ,, Achtung! Die FMA warnt vor dem Abschluss von Geschäften mit:

  • H&S Management Group bzw H&S Finance Consulting
  • Angebliche Sitze: Cheyenne/Wyoming/USA und London/UK
  • Ehemaliger Sitz: Delaware/USA
  • Webseite: www.h-s.finance
  • E-Mail: [email protected]

Dieser Anbieter hat keine Berechtigung, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die gewerbliche Annahme und Übermittlung von Aufträgen in Bezug auf Finanzinstrumente (§ 3 Abs. 2 Z 3 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018) nicht gestattet. Diese Veröffentlichung basiert auf § 92 Abs 11 Wertpapieraufsichtsgesetz 2018 und erfolgte am 07.04.2021 auch im Amtsblatt zur Wiener Zeitung.“

HS Finance: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Trader zu gewinnen werden die Offerten von HS Finance in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Häufig handelt es sich bei den Offerten um Falschinformationen. Um die Wirkung zu erhöhen laden sie Imagefilme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Trader mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzustacheln, die Werbetrommel für HS Finance zu rühren.

HS Finance: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um mutmaßliche Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Trader mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

HS Finance: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

HS Finance: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung der Handelsplattform HS Finance ist nicht gegeben. HS Finance fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich bei HS Finance um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von HS Finance Geschädigten ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

HS Finance: Wo agieren die Betrüger?
Anleger haben es bei HS Finance mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der HS Finance sind keineswegs auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich HS Finance ebenso an englischsprachige Trader von überall her wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Betrogenen auch von da melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

HS Finance: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Geschädigten zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken wohl nicht vorstellbar gewesen.

HS Finance: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegen die am Anlagebetrug Beteiligten vorgehen und ihr investiertes Kapital zurückverlangen. Stand heute ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von HS Finance zeitnah ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die um gute Reputation bemühte Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Diese versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Versäumnisse dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Tun erst.

HS Finance: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätten sich die Investoren nie auf eine Geschäftsbeziehung mit HS Finance eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiedergutmachung zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an. Vorab müssen essenzielle Fragen geklärt sein. An welchen Ort wurden die von HS Finance unterschlagenen Gelder gebracht? Gibt es realistische Aussichten, dass die Opfer der Anlagebetrüger ihr bei HS Finance eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Aktionen sind als nächstes geboten? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

HS Finance: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von HS Finance hoffen? Die Opfer von HS Finance finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit HS Finance sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie HS Finance bekannt sind.

HS Finance: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dergestaltige Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über drei Jahrzehnten. Die Handlungsweise der HS Finance ist dementsprechend nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit ein effektives Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der einbehaltenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer komplizierter. Je eher die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von HS Finance Geschädigten sofort tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von HS Finance geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

08.07.2021


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