HT-Flottenfonds V ++ nun auch MS „HS Berlioz“ insolvent

Nun hat es auch das letzte Schiff des Hansa Treuhand HT Flottenfonds V erwischt. Die MS „HS Berlioz“ ist in Insolvenz. Damit ist der HT Flottenfonds V nur noch eine leere Hülle. Was können Anleger des HT Flottenfonds V tun? Wer zahlt den Schaden?

Der HT Flottenfonds V bestand zunächst aus drei Zielgesellschaften, nämlich der

Schifffahrtsgesellschaft HS Scott GmbH & Co. KG,
Schifffahrtsgesellschaft HS Elektra GmbH & Co. KG,
Schifffahrtsgesellschaft HS Berlioz GmbH & Co. KG


Im Jahr 2013 bekam der HT Flottenfonds V Schlagseite. Sanierungsmaßnahmen wurden angepeilt. Sie blieben ohne Erfolg. Die MT „HS Elektra“ wurde im Jahr 2013 verkauft. Im Jahr 2014 schließlich meldete die Schifffahrtsgesellschaft HS Scott mbH & Co. KG Insolvenz an. Jetzt ist auch das letzte Schiff, die MS „HS Berlioz“, gekentert.

HT Flottenfonds V mit Finanzierungsproblemen
Der Wert des Schiffes hat sich deutlich verringert. Das Darlehen konnte über drei Jahre nicht mehr getilgt werden. 2015 wurde das Schiff in den Bilanzen noch zu einem Betrag von € 27.272.833,00 bewertet. Im Oktober 2016 wurde der Wert des Schiffes mit 8 - 9 Millionen USD geschätzt. Die Bilanz für 2015 weist Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 21.999.497,12 aus.

Alle Versuche zur Sanierung des HT Flottenfonds V sind gescheitert
Im Jahr 2016 wurde dann noch hektisch versucht, Sanierungsmaßnahmen zu beschließen, aber die kreditfinanzierende Bank hat die Geduld verloren. Im September teilte die Hansa Fondsverwaltung den Anlegern des HT Flottenfonds V mit, dass nun auch für das letzte Schiff ein Insolvenzantrag gestellt werden musste.

Jetzt sind alle 3 Schiffe des HT Flottenfonds V versenkt
Zum Insolvenzverwalter ist die Kanzlei Reime Rechtsanwälte bestellt. Das Verfahren wird beim Landgericht in Lüneburg unter dem Aktenzeichen 47 IN 86/16 geführt. Der Insolvenzverwalter hat nun die Aufgabe, das Schiff zu verwerten. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Kreditverbindlichkeit von knapp € 22.000.000,00 nicht durch den Kaufpreis abgedeckt wird. Das kann letztlich auch dazu führen, dass die Anleger erhaltene Ausschüttungen gemäß § 172 HGB wieder zurückzahlen müssen.

Anleger des HT Flottenfons V müssen umfassend aufgeklärt werden
Auf all diese Risiken sind die meisten Anleger des HT Flottenfonds V nicht hingewiesen worden. Ihnen wurde die Beteiligung als eine sichere Kapitalanlage empfohlen. Dass sie sogar in die persönliche Haftung genommen werden können, wenn gewinnunabhängige Ausschüttungen erfolgen, ist niemandem erklärt worden. Dabei ist die Beteiligung an einem Schiffsfonds eine unternehmerische Beteiligung und damit immer auch mit dem Risiko des Totalverlustes verbunden.
 
Anleger- und anlagerechte Beratung für Anleger des HT Flottenfonds V
Ein Anlageberater muss aber genau prüfen, ob er anleger- und anlagegerecht berät. Er muss also feststellen, ob der von ihm empfohlene HT Flottenfonds V zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Sicherheitsorientierten Anlegern konnte er die Beteiligung nicht anbieten.

Anleger des HT Flottenfonds V fordern Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem HT Flottenfonds V  nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des HT Flottenfonds V die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.