UGI Unique Global Investment - nun tritt Daniel Schmidt an!

Irritationen bei den Anlegern der Global Investment hat ein Schreiben ausgelöst, das von Daniel Schmidt aus Heidelberg verfasst wurde. Schmidt nennt sein Geschäftsmodell „Institut für Wirtschaftssicherheit“. Ein ziemlich hochtrabender Name. Schaut man sich die Webseite an, ist es ein reiner Inkassodienst mit der Berechtigung, Mahnverfahren und Vollstreckungsmaßnahmen durchzuführen. Das wird aber nicht wirklich weiterführen, wie der Anleger der UGI Unique Global Investment sicherlich sofort verstehen wird.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Keine neuen Erkenntnisse in Sachen UGI
Auch die Botschaft und vor allen Dingen der Fragebogen ist für die Anleger etwas irritierend. Die in dem Schreiben vom 04.11.2019 dargelegten Erkenntnisse über die rechtliche Struktur der PROMKC24 und der Unique Global Investment ist eher schlicht und in gewissen Teilen auch von einer völligen Unkenntnis gezeichnet.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Was kann die BaFin leisten?

Nun ja, es gibt eine Verfügung der BaFin gegen die UGI mit Sitz in Südafrika. Aber wer hat denn in Südafrika investiert? Und jedem dürfte klar sein, dass die BaFin als nationale Behörde keine Befugnisse in Südafrika hat. Deswegen darf man mit Fug und Recht auch bezweifeln, dass das sogenannte Institut für Wirtschaftssicherheit tatsächlich mit speziellen Anwaltskanzleien in der EU beruflich zusammenarbeitet. Die wüssten es doch hoffentlich besser.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Schadensersatzanspruch gegen Hillig?
Das Institut für Wirtschaftssicherheit ist, wie zu vermuten ist, von Mario Hillig aus Berlin eingeschaltet worden. Aber weiß er, was er tut? Gleich die zweite Frage aus dem Fragebogen zielt offenkundig darauf ab, potenzielle Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler, also Mario Hillig, zu prüfen. Mag sein, dass ein solcher Schadensersatzanspruch berechtigt wäre. Aber es darf in Zweifel gezogen werden, ob Mario Hillig tatsächlich seine von ihm geworbenen Anleger zu Schadensersatzansprüchen gegen sich selber ermuntern will. Doch sicherlich nicht!

Institut für Wirtschaftssicherheit: Nur Drohung mit Mahnbescheid
Aber Hillig kann beruhigt sein. Wenn ihm das Institut für Wirtschaftssicherheit einen Mahnbescheid schickt, soll er einfach einen Widerspruch einlegen. Dann ist er sicher, denn mehr als einen Mahnbescheid kann ja das Institut für Wirtschaftssicherheit laut eigener Webseite gar nicht beantragen.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Es ist schon alles ermittelt
Also was kann dann Daniel Schmidt mit seinem sogenannten Institut für Wirtschaftssicherheit für die Anleger tun? Er kann den Sachverhalt noch einmal ermitteln. Dabei wird ihm die Webseite von Resch Rechtsanwälte durchaus eine Hilfe sein. Dort steht alles drin, was man im Wesentlichen braucht. Er wird dann zu dem Ergebnis kommen, dass das Geschäftsmodell der UGI und ihrer Untergesellschaften nicht wirklich existiert hat.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Ein Mahnbescheid reicht gewiss nicht
Aber Schmidt macht es sich wohl zu einfach. Mit einem Mahnbescheid ist es mit Sicherheit nicht getan. Und sich die Vermittler, zum Beispiel Mario Hillig vorzunehmen, setzt schon einige Kenntnis und vor allem die Einschaltung eines Anwaltes mit den speziellen Erfahrungen des Kapitalmarktrechts voraus.

Institut für Wirtschaftssicherheit: Was will Hillig erreichen?

Was also soll das Ganze? Was will Hillig mit der der Einschaltung von Schmidt und seinem sorgenannten Institut für Wirtschaftssicherheit erreichen? Sicherlich nicht, dass ihn seine Kunden einen Mahnbescheid wegen Schadensersatz gegen ihn beantragen. Vielleicht ist es nur ein Zeichen, dass endlich auch er was für seine Kunden tut. Aber jeder Anleger mag selber entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Und die von Waizenegger initiierte Veranstaltung in Berlin ist ohnehin überbucht. Anmeldungen können nicht mehr entgegengenommen werden.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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