Intermarketsystems – Schlechte Handelserfahrungen mit unreguliertem Broker

Der vermeintliche Online Broker Intermarketsystems gibt sich als ernsthafte Plattform für das Online-Trading mit Forex, Indizes, CFDs und Co aus. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass es bei Intermarketsystems gravierende Missstände gibt. Es sammeln sich Berichte von Tradern über Intermarketsystems, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle Anleger verloren ihr bei Intermarketsystems eingesetztes Kapital. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Intermarketsystems Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Intermarketsystems fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der Intermarketsystems tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Intermarketsystems ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Intermarketsystems zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Intermarketsystems: Haltlose Beteuerungen auf der Webseite
Was müssen die verdutzten Besucher auf der Website von Intermarketsystems lesen? "Die Marke Intermarket Systems LTD wurde vor über 20 Jahren gegründet, um Kunden, die auf Intermarket Systems LTD investieren, mit erfahrenen Beratern, zuverlässiger Ausbildung und innovativen Tools zu unterstützen." Das ist nur eine kleine Auswahl der suspekten Zusagen, die Anleger auf der Webseite von Intermarketsystems finden. Keine dieser vollmundigen Zusagen von Intermarketsystems wurde gehalten. Enttäuschenderweise sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Intermarketsystems: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Intermarketsystems-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Intermarketsystems an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Interessierte erfahren jedoch, dass die Domain erst am 24.09.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem panamaischen Anonymisierungsdienst WhoisGuard, Inc.

Intermarketsystems: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Intermarketsystems-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Intermarketsystems gibt es dazu vergleichsweise großzügige Angaben. Es werden gleich zwei Firmen angegeben, die INTERMARKET STRATEGY LTD mit der Geschäftsanschrift Flat 3 Ford Madox House, 79 Fortess Road, London, England, NW5 1BG und die INTERMARKET SYSTEMS LIMITED mit der Anschrift Tower 42, 25 Old Broad St, Cornhill, London EC2N 1HN, United Kingdom., unter beiden sind die Verantwortlichen für Intermarketsystems jedoch nicht zu finden. Daneben gibt es die obligatorische Support-Mail-Adresse und die britische Telefonnummer +442080970770.

Intermarketsystems: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden anzulocken werden die Offerten von Intermarketsystems in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen beworben. Meist handelt es sich dabei um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Imagefilme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, intensiv für Intermarketsystems zu werben.

Intermarketsystems: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Intermarketsystems: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Intermarketsystems: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Intermarketsystems gibt es nicht. Intermarketsystems fehlt die Legitimierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass sich bei Intermarketsystems um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Intermarketsystems geschädigten Tradern ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Intermarketsystems: Wo agieren die Betrüger?
Anleger haben es bei Intermarketsystems mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Intermarketsystems beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich Intermarketsystems ebenso an Anleger in Russland wendet, ist es nicht wirklich verwunderlich, dass sich auch die ersten betrogenen Trader von dort melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Intermarketsystems: Schadensersatzansprüche gegen Banken
In Deutschland ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken    schwerlich realisierbar gewesen.

Intermarketsystems: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist weit aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegen den Anlagebetrug vorgehen und ihr eingesetztes Geld zurückverlangen. Im Moment ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Intermarketsystems bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Geldhäuser zur Verfügung stellten. Deren Verantwortliche versäumten es offenbar, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Solche Versäumnisse machten den Anlagebetrug erst möglich.

Intermarketsystems: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Anleger nicht auf eine Geschäftsbeziehung mit Intermarketsystems eingelassen. Jetzt bleibt diesen nur noch die Option, sich um den Ausgleich des Schadens zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck müssen wesentliche Fragen geklärt sein. Zu welchem Ziel sind die von Intermarketsystems veruntreuten Gelder gelangt? Gibt es die Möglichkeit, dass die betrogenen Anleger ihr bei Intermarketsystems eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Vorkehrungen sind jetzt erforderlich? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Intermarketsystems: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Intermarketsystems hoffen? Die Opfer von Intermarketsystems finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Intermarketsystems sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Intermarketsystems bekannt sind.

Intermarketsystems: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derartigen Missständen auf dem grauen Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren nach. Die Arbeitsweise der Intermarketsystems ist mithin nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein wirksames Equipment zum Aufspüren des defraudierten Kapitals und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets ist es äußerst schwierig geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je schneller die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von Intermarketsystems geschädigten Anleger umgehend reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Intermarketsystems geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

01.04.2021

 


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