InvesFX – Anlagebetrug durch betrügerischen Online-Broker

Der angebliche Online-Broker InvesFX verkauft sich als ernsthafter Anbieter für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass bei InvesFX keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei InvesFX sprechen. Die Anleger haben ihr gesamtes bei InvesFX eingesetztes Kapital verloren. Ernsthafte Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der InvesFX Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von InvesFX ist noch aktiv. Alle Anleger der InvesFX fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der InvesFX tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der InvesFX ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen InvesFX zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

InvesFX: Haltlose Zusagen
Was lesen die erstaunten Anleger auf der Website von InvesFX? „Invesfx ist ein führender Anbieter von Online-Handelsdienstleistungen und bietet Investitionsdienstleistungen für den Handel mit Indizes, Metallen, Energien, Aktien, Anleihen und Kryptowährungen an. Unser Bestreben, Zugang zu hochfunktionaler Software und Qualitätssicherung zu bieten, bedeutet, dass unsere Kunden die beste und transparenteste Handelserfahrung erhalten. Wir bei Invebest sind davon überzeugt, dass unsere Präsenz in verschiedenen geographischen Regionen es uns ermöglicht, unseren Kunden intelligenten Service und Unterstützung zu bieten, wo auch immer sie sich für den Handel entscheiden. Invebest bietet Anlage- und Handelsdienstleistungen für 11 Millionen Kundenkonten mit einem Gesamtvermögen von mehr als 1 Billion USD sowie Depotdienstleistungen für mehr als 6.000 unabhängige, registrierte Anlageberater. Mit Kunden, die im Durchschnitt täglich rund 500.000 Handelsgeschäfte tätigen, behauptet sie ihre Führungsposition.“ Dies ist nur ein kleiner Auszug der unglaubwürdigen Angaben, die Neugierige auf der Webseite von InvesFX finden.    Nicht eines dieser hehren Versprechen von InvesFX wurde gehalten. Bedauerlicherweise sorgt das zwielichtige Geschäftsgebaren eher für enttäusche Anleger und schlechte Erfahrungen!

InvesFX: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Invesfx-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website www.primeot.com an, so findet man dort keinen Hinweis auf die Betreiber und stellt fest, dass die Webseite erst am 19.08.2020 registriert wurde und sich die wirklichen Domaininhaber hinter dem Anonymisierungsdienst NameCheap, Inc. verstecken.

Invesfx: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwer fallen, da die Invesfx-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website www.invesfx.com gibt es keinerlei Angaben. Eine Geschäftsanschrift fehlt vollständig, lediglich eine E-Mail-Adresse kann man bei den Kontaktdaten finden. Die weltweite Suche nach der Invesfx in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis und verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

InvesFX: Akquise für den Anlagebetrug
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden zu akquirieren werden die Angebote von InvesFX in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen beworben. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Meist handelt es sich bei den Offerten um falsche Versprechen. Daneben laden sie Filme auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Parallel wird in der Regel ein Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, intensiv für InvesFX zu werben.

InvesFX: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

InvesFX: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsabrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

InvesFX: Ist es Anlagebetrug?
Eine Legitimierung des Online-Brokers InvesFX ist nicht gegeben. InvesFX fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass sich bei InvesFX um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von InvesFX geschädigten Investoren ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

InvesFX: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei InvesFX mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der InvesFX beschränkten sich keineswegs auf den DACH-Raum. Weil sich InvesFX auf Englisch an Anleger von überall her wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die ersten Betrogenen aus anderen Regionen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

InvesFX: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den betroffenen Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken gewiss nicht durchführbar gewesen.

InvesFX: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die Opfer können gegensteuern und das eingesetztes Kapital zurückverlangen. Stand jetzt ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von InvesFX bald gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Geldhäuser bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Unrechtmäßigkeit zu prüfen. Derartige Unterlassungen ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

InvesFX: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich kein Anleger auf Geschäfte mit InvesFX eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch die Möglichkeit, sich um Wiederbeschaffung des investierten Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an.    Dazu sollten relevante Fragen beantwortet sein. Wohin wurden die von InvesFX unterschlagenen Gelder gebracht? Gibt es realistische Aussichten, dass die geprellten Anleger ihr bei InvesFX eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Vorkehrungen sind jetzt fällig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten.

InvesFX: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von InvesFX hoffen? Die Opfer von InvesFX finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit InvesFX sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie InvesFX bekannt sind.

InvesFX: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solchen Missständen auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren nach. Die Methoden der InvesFX sind insoweit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein wirksame Palette von Instrumenten zum Aufspürendes fortgeschafften Geldes und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer komplizierter. Je eher die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von InvesFX geschädigten Anleger unverzüglich handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von InvesFX geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 


Imagefilm