Invest Green – finma warnt vor betrügerischem Online-Broker

Der vorgebliche Online-Broker Invest Green verkauft sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass es bei Invest Green erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Invest Green, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Die Anleger haben ihr gesamtes bei Invest Green investiertes Kapital verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Invest Green Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt.  Alle Anleger der Invest Green fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Invest Green tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Invest Green ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Invest Green zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
 

 

Invest Green: Zweifelhafte Versprechen auf der Webseite
Was wird den erstaunten Besuchern auf www.investgreen.ltd da vorgesetzt? “Stellen Sie sich einfach vor, ein Supercomputer, der zum Nutzen einer Person tauscht...Ihre Wahl ist unbeeinflusst von Gefühlen oder von irgendwelchen Neigungen”. Das ist nur ein kleines Beispiel der übertriebenen Phrasen, die Interessierte auf der Webseite von Invest Green finden. Keine dieser vollmundigen Beteuerungen von Invest Green wurde eingelöst. Leider sorgt das verdächtige Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

Invest Green: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Invest Green-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Invest Green an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain schon am 05.07.2019 bei NameSilo, LLC registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem US-amerikanischen Anonymisierungsdienst PrivacyGuardian.org.

Invest Green: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Invest Green-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Invest Green gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Invest Green LTD mit der Geschäftsanschrift Vulkanstrasse 106, CH-8010 Zurich, Switzerland angegeben, unter dieser sind die Macher von Invest Green jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Schweizer Telefonnummer +41798075482. Die weltweite Suche nach dem Invest Green in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Invest Green: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise:  Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von Invest Green in allen möglichen Medien und Kanälen beworben. Häufig handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Zusätzlich laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird in der Regel ein Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Invest Green zu werben.

Invest Green: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Invest Green: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Invest Green: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Invest Green ist nicht vorhanden. Invest Green fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Tatsächlich gibt es sogar eine Warnung der Finma. Es ist gut zu erkennen, dass es sich bei Invest Green um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Invest Green geschädigten Tradern ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Invest Green: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei Invest Green mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Invest Green beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Da sich Invest Green ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die Betrogenen aus der ganzen Welt melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Invest Green: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken nicht denkbar gewesen.

Invest Green: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die geschädigten Investoren können gegen die am Anlagebetrug beteiligten und eingesetztes Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Invest Green zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die angesehene Banken zur Verfügung gestellt haben. Die haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Diese Säumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Invest Green: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Ausgestattet mit diesem Wissen, hätten sich die Investoren nie auf eine Geschäftsbeziehung mit Invest Green eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher sollten wesentliche Fragen geklärt sein. Wohin sind die von Invest Green verschobenen Gelder geflossen? Gibt es eine Chance, dass die Opfer des Anlagebetrugs ihr bei Invest Green eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Aktionen sind als nächstes nötig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

Invest Green: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Invest Green hoffen? Die Opfer von Invest Green finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Invest Green sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Invest Green bekannt sind.

Invest Green: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solche Missstände auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Verfahrensweise der Invest Green ist insofern nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte eine leistungsfähige Palette von Instrumenten zum Aufspüren des veruntreuten Kapitals und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets ist es wirklich schwer geworden, Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen. Je eher die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiedererhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Invest Green geschädigten Anleger sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Invest Green geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

18.06.2021


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