Iron Bits – Anlagebetrug beim vermeintlichen Online-Broker

Der angebliche Online-Broker Iron Bits gibt sich als sichere Plattform für Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Indizien, dass es bei Iron Bits erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Iron Bits, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle Anleger verloren ihr bei Iron Bits eingesetztes Kapital. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Iron Bits Sorge, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Iron Bits fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Iron Bits tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Iron Bits ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Iron Bits zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

 

Iron Bits: Haltlose Versprechen auf der Webseite
Was müssen die erstaunten Anleger auf der Website von Iron Bits lesen? "Iron-Bits ist ein zukunftsorientiertes Brokerunternehmen, das 2015 gegründet wurde und einen soliden Ruf genießt...Es bietet qualitativ hochwertige Online-Handelsdienstleistungen für eine ständig wachsende Zahl von Kunden - Privatkunden und institutionelle Anleger...Wir bieten allen unseren geschätzten Kunden erstklassige Handelsbedingungen...Mit unserem starken Markthintergrund haben wir eine optimale Handelsumgebung geschaffen, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können...Bei uns stehen die Händler immer an erster Stelle, und so sind wir ständig bemüht, die Anforderungen aller Arten von Händlern weltweit zu erfüllen". Dies ist nur ein kleines Exzerpt der suspekten Zusagen, die Interessenten auf der Webseite von Iron Bits finden. Nicht eine dieser gegebenen Beteuerungen von Iron Bits wurde gehalten. Leider sorgt das halbseidene Geschäftsgebaren eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

Iron Bits: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Iron Bits-Macher ist, dass die Website iron-bits.com kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Iron Bits an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 06.10.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Iron Bits: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Iron Bits-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Iron Bits gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Iron-Bits Ltd. doch keine Geschäftsanschrift angegeben. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die beiden Telefonnummern +61894683553 für Australien und +441184640593 für England.

Iron Bits: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Angebote von Iron Bits in allen möglichen Medien und Kanälen inseriert. Immer wieder handelt es sich bei diesen Angeboten um Falschinformationen. Um die Täuschung zu verstärken laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen Interessenten mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Iron Bits zu rühren.

Iron Bits: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Iron Bits: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Iron Bits: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers Iron Bits gibt es nicht. Iron Bits fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der BaFin vom 17.08.2021. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass es sich bei Iron Bits um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von Iron Bits ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Iron Bits: Wo sind die Betrüger aktiv?
Zweifellos haben die Anleger es bei Iron Bits mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der Iron Bits sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich Iron Bits ebenso an englischsprachige) Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Betrogenen dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Iron Bits: Schadensersatzansprüche gegenüber Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, benötigt dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken schwerlich machbar gewesen.

Iron Bits: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist bei Weitem nicht so hoffnungslos, als es den Anschein hat. Die Geschädigten können sich wehren und ihr eingesetztes Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar eher nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Iron Bits zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die angesehene Geldhäuser zur Verfügung gestellt haben. Die Verantwortlichen haben es nachweislich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Legalität zu kontrollieren. Unterlassungen dieser Art haben den Anlagebetrug erst ermöglicht.

Iron Bits: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Anleger nicht auf Geschäfte mit Iron Bits eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck müssen relevante Punkte geklärt werden. Zu welcher Destination sind die von Iron Bits unterschlagenen Gelder gebracht worden? Gibt es eine Chance, dass die betrogenen Anleger ihr bei Iron Bits eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Handlungen sind jetzt geboten? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Iron Bits: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Iron Bits hoffen? Die Opfer von Iron Bits finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Iron Bits sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Iron Bits bekannt sind.

Iron Bits: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derlei Missständen auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren nach. Die Art und Weise der Iron Bits ist mithin nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein machtvolles Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der entzogenen Geldbeträge und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer komplizierter. Je eher die Betroffenen die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital wiedersehen. Nun kommt es darauf an, dass die von Iron Bits geschädigten Anleger sofort aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Iron Bits geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

06.01.2022


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