IVG EuroSelect 14 ++ Commerzbank ++ Urteil LG Berlin

 

Das Landgericht Berlin hat die Commerzbank verurteilt, einem Anleger des IVG EuroSelect 14 Fonds den durch die Falschberatung entstandenen Schaden zu ersetzen. Das Landgericht Berlin folgt damit einer ganzen Reihe anderer Entscheidungen diverser Gerichte in Deutschland, in denen die Commerzbank für die Vertriebstätigkeit in der von ihr übernommenen Dresdner Bank haften muss. Inwieweit ist dieses Urteil auch für andere Anleger der IVG EuroSelect Fonds von Bedeutung?

IVG EuroSect 14: Commerzbank verschweigt Innenprovision

Das Landgericht Berlin hat festgestellt, dass der Anleger nicht hinreichend aufgeklärt wurde. So wurde verschwiegen, dass die Commerzbank eine Rückvergütung von 12 % erhalten hat. Auf diese Tatsache muss sie ungefragt hinweisen. Diese Rückvergütung - auch Kickback-Zahlung genannt - führt zu einem Interessenkonflikt, über den die Bank aufklären muss.

Das Gericht hat zudem befunden, dass auch der Prospekt fehlerhaft ist, weil er über diese Rückvergütung keinen Hinweis enthält.

Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Kickback-Zahlung

Schon seit Jahren gilt die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, dass die Bank über diese Rückvergütungen ungefragt aufklären muss. Das Landgericht Berlin hat sich insofern dieser Rechtsprechung angeschlossen. Insoweit gilt der Grundsatz, dass diese Entscheidung für alle Anleger des IVG EuroSelect 14 Fonds gilt. Aber letztlich ist immer wieder eine Einzelfallprüfung vorzunehmen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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