IVG EuroSelect 16 ++ Urteil ++ LG Köln

 

Das Landgericht Köln hat die Commerzbank auf Schadensersatz verurteilt, weil sie beim Verkauf einer Beteiligung an dem IVG Euro Select Fonds 16 „The Square“ falsch beraten hat. Welche Bedeutung hat dieses Urteil für die übrigen Anleger des IVG Euro Select 16 Fonds?

IVG EuroSelect 16:  Falschberatung durch Bank

Der Anleger war 2008 von einem Berater der Dresdner Bank, die später von der Commerzbank übernommen wurde, überredet worden, eine Beteiligung an dem IVG Euro Select 16 Fonds zu zeichnen. Dabei wurde der Anleger nicht über die von der Bank aus der Anlagesumme einbehaltenen Rückvergütungen (Kick-backs) hinreichend aufgeklärt. Wegen dieser unzureichenden Beratung muss die Commerzbank dem Anleger den Schaden ersetzen, den er durch die Zeichnung des IVG Euro Select 16 Fonds zu tragen hatte.

IVG EuroSelect 16: Bundesgerichtshof zu Bankenhaftung

Das Landgericht Köln folgte damit der langjährigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass ein Berater der Bank den Anleger über alle für ihn wichtigen Aspekte aufklären muss. Der Anlageberater muss anlage- und anlegergerecht beraten. Dazu gehört auch, dass er dem Anleger verdeckte Rückvergütungen (Kick-backs) offenbart, die die Bank für den Vertrieb des Fonds erhält. Folglich muss die Commerzbank Schadensersatz leisten.

Insofern ist das Urteil des Landgerichts Köln zwar eine Einzelentscheidung, aber für viele andere Anleger des IVG Euro Select 16 Fonds wird der Sachverhalt ebenfalls zutreffen.

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