IVG EuroSelect 11 Moorgate ++ Bewertung

06.02.2015

Der 2006 platzierte Fonds IVG EuroSelect 11 Moorgate investiert in ein Londoner Bürogebäude. Genau diese Lage in England bereitet dem IVG EuroSelect 11 jedoch Probleme. Grund für die Probleme ist die negative Kursentwicklung des britischen Pfunds – in welchem die Mieteinnahmen erzielt werden – gegenüber dem Euro. Demzufolge erhielten die Anleger des IVG EuroSelect 11 Moorgate in den letzten Jahren reduzierte Ausschüttungen. Kann man dies als eine seriöse und für die Altersvorsorge sichere Anlage bezeichnen?

IVG EuroSelect 11 kommt ihrer Verpflichtung nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB nicht nach

Wie alle anderen Unternehmen ist auch die IVG EuroSelect 11 verpflichtet, zum Abschluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen und diesen im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (§ 264 Abs. 1 S. 4 HGB) binnen der ersten sechs Monate des nächsten Jahres zu erstellen, so dass mittlerweile auch der Jahresabschluss zum 31.12.2013 hätte veröffentlicht werden müssen. Der letzte von der IVG EuroSelect 11 veröffentlichte Jahresabschluss ist jedoch der zum 31.12.2012, so dass die Gesellschaft auch ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachgekommen ist. Folglich zeigen sich hier bereits erhebliche Zweifel an der Seriosität des IVG EuroSelect 11.

Schadensersatz für die Anleger des IVG EuroSelect 11  „Moorgate“

Zudem wurden  die Anleger des IVG EuroSelect 11 vielfach nicht über das mit Zeichnung eingegangene unternehmerische Risiko des Totalverlustes aufgeklärt. Ihnen wurde die Beteiligung am IVG EuroSelect 11 „Moorgate“ als eine sichere und für die Altersvorsorge geeignete  Beteiligung dargestellt. Aber allein das sich beim IVG EuroSelect 11 verwirklichte Wechselkursrisiko ist nur eines von vielen Risiken, die dem IVG EuroSelect 11 innewohnen.

IVG EuroSelect 11 „Moorgate“: Haftung der Bank bei Falschberatung

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss einem Anleger ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermittelt werden. Nach den Beobachtungen von Resch Rechtsanwälte werden viele Anlageberatungen diesen Anforderungen nicht gerecht. Der Anleger hat deshalb das Recht, Schadensersatz zu verlangen. Dabei kommt es freilich immer auf die persönlichen Umstände an.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte prüfen für die Anleger des IVG EuroSelect 11 „Moorgate“, ob eine Rückabwicklung und Schadensersatz möglich sind. Diese Prüfung ist kostenlos. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

Resch Anlegerrecht