KESF - Seriös oder nicht seriös?

Seriös oder nicht seriös, das ist hier die Frage. Die muss man im Fall KESF leider mit einem klaren “Nicht seriös” beantworten. Das KESF steht für “Kapital Einlagen Sicherungs Fonds” und der eingetragene Name der Firma lautet vollständig KESF Private Asset Management Inc. und diese mag vieles sein, aber nicht seriös. Um zu verstehen, was beim KESF nicht stimmt, muss man ein paar Dinge wissen.
 
KESF - Gegründet von Claus Clemens, dieser ist nicht seriös

Der Gründer Claus Clemens hat 2016 in Berlin Hartz 4 beantragt und bekam eine Wohnung in Berlin-Hellersdorf zugewiesen. Gegenüber mehreren Wohnungssuchenden gab er vor, diese vermieten zu wollen, kassierte mehrfach Kaution und Miete und setzte sich mit dem Geld nach Kambodscha ab. Dort lebt er mit seiner Lebensgefährtin, trinkt jeden Tag die benötigten zwei Flaschen Schnaps und beschäftigt sich damit unseriöse Machenschaften des KESF, seriös aussehen zu lassen.
 
KESF - Firmensitz in den Vereinigten Staaten, also doch seriös?
Um in den Vereinigten Staaten eine Corporation zu gründen, braucht man keine 1.000,00 Dollar, theoretisch reichen auch 100,00 Dollar,  und muss dafür auch nicht anwesend sein, oder die Vereinigten Staaten jemals betreten. Das lockt natürlich neben durchaus seriösen Firmen, auch zahlreich weniger seriöse, wie den KESF an. Vor allem die Bundesstaaten Delaware, Florida, Nevada und Oregon sind für ihre recht laxen Bedingungen für Firmengründungen bekannt und zahlreiche Agenturen bieten einen Komplettservice für selbige an.
 
KESF - so präsentiert sich keine seriöse Firma
Der Unternehmenssitz für ein Unternehmen, wie den KESF liefern die Gründungsagenturen gleich mit, inklusive eines Post- und Telefonservices, der Glauben machen soll, es handle sich um den Sitz einer seriösen Firma und nicht um eine Briefkastenfirma. Ein Blick auf die Firmenadresse und ein Abgleich mit Google Maps, macht deutlich, dass es sich um eine Sammeladresse für Briefkastenfirmen handelt. Nicht seriös!
 
KESF - 50.000.000,00 Dollar Stammkapital, klingt doch seriös
Für die Anerkennung der Corporation muss das Stammkapital weder eingezahlt, noch nachgezahlt werden. Es muss im Rahmen der Firmengründung lediglich angegeben werden, ohne dass dafür ein Nachweis erforderlich ist. Somit ist klar nahezu jeder kann, egal ob seriös oder nicht seriös, innerhalb von ein paar Tagen, von zu Hause aus eine Corporation wie die KEFS gründen. Außerdem kann der Gründer bestimmen, wieviel Stammkapital eingetragen werden soll, einen Dollar oder eben auch 50.000.000,00 Dollar, wie die KEFS.
 
KESF - Ominöse Rechtsabteilung
Verschiedentlich wird behauptet, dass die im PIC angelegten Gelder auch deshalb sicher seien, weil sie von der Rechtsabteilung des KESF geschützt würden. Dabei handle es sich um eine seriöse Kanzlei, deren Chef zudem Berater der US-Administration gewesen sei. In diesem Zusammenhang wird leider nicht erklärt, wie denn dieser Schutz aussieht, oder wie der Name des Beraters lautet. Vielmehr steht zu befürchten, dass die KESF nicht nur über kein Geld, sondern auch über keine Mitarbeiter verfügt. Seriös ist das nicht.
 
KESF - Muttergesellschaft des PIC ist nicht seriös
Offensichtlich wurde die KESF nur zu einem einzigen und keinesfalls seriösen Zweck gegründet, nämlich die Anleger des Pension International Club (PIC), vormals Pension Investment Club, massiv zu täuschen. Ihnen wird vorgegaukelt, es handle sich beim KESF um einen seriösen Fonds mit einem Kapitalvolumen von 50.000.000,00 Dollar, der die Einlagen in den PIC absichern würde und der außerdem unter der Aufsicht der besonders strengen amerikanischen Finanzaufsicht stünde. Beides ist ist nicht der Fall. Der KESF ist nicht seriös, sondern eine komplette Nullnummer.
 
Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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