Prozess gegen Anwalt Kratzer abgebrochen

Kaum hatte der Prozess gegen den Anlegeranwalt Kratzer am 30.04.2019 vor dem Landgericht Nürnberg begonnen, da war auch schon wieder Schluss. Das Verfahren wurde unterbrochen, weil durch eine Vielzahl neuer Sachverhalte die Anklage in dem Komplex Consortis  gegen Klaus Kratzer erweitert werden soll.

Prozess gegen Kratzer mit neuer Dimension

Die Dimension der Kratzer vorgeworfenen Veruntreuung von Geldern geht weit über das hinaus, was  der derzeitigen Anklageschrift zugrunde liegt. Nun sollen auch diese neuen Vorwürfe mit aufgearbeitet und mit in den Prozess eingebracht werden. Wann der Strafprozess gegen Kratzer fortgesetzt wird, ist derzeit völlig offen.

Kratzer wird von Consortis Vertrieblern empfohlen
Anleger, die über die Consortis eine Eigentumswohnung erworben hatten, sind durch die in Franken tätigen Mitarbeiter der Consortis, überredet worden, ihr Mandat zur Rückabwicklung und zum Ersatz des Schadens dem Nürnberger Rechtsanwalt Kratzer zu erteilen.

Kratzer fordert hohe Vorschüsse von Consortis Opfern an
Kratzer hat dann eine Vielzahl von Mandaten übernommen und in erheblichem Umfange Vorschüsse eingefordert. Wie angekündigt, wurden Prozesse gar nicht oder nur in begrenzten Umfange geführt. Viele Anleger berichten, dass sie keinen Überblick haben, welche Verfahren tatsächlich von Kratzer gegen potentielle Haftungsschuldner eingeleitet wurden.

Kratzer rät Consortis Opfern zur Zahlungseinstellung
Der wohl schlimmste Fehler von Kratzer war die Empfehlung, die Zahlungen auf die jeweiligen Finanzierungsdarlehen einzustellen. Dies hat in unzähligen Fällen zur Kündigung der Kredite durch die Deutsche Bank und die Mittelbrandenburgische Sparkasse geführt. Viele Consortis-Kunden haben damit ihre in Berlin erworbenen Wohnungen verloren, nachdem diese  zwangsversteigert wurden.

Verlieren Kratzer Mandaten ihr eigenes Haus?
Da der Erlös aus der Zwangsversteigerung vielfach nicht ausgereicht hat, um die offenen Kredite zu bedienen, droht vielen Anlegern, dass Zwangsvollstreckungsmaßnahmen auch gegen ihr eigenes Haus eingeleitet werden.

Consortis ging 2016 in die Insolvenz
Schadensersatzansprüche gegen die Consortis selber sind nach der Insolvenz der Consortis im Jahr 2016 nicht mehr durchsetzbar. Consortis hatte die Anleger mit unhaltbaren Versprechungen gelockt, eine Immobilie in Berlin zu erwerben, ohne das ihnen Kosten entstehen. Das Geschäftsmodell war schnell als eine Art Schneeballsystem enttarnt.

Wie können die Kratzer Mandaten noch heute ans Geld kommen?
Trotzdem haben die zuerst von der Consortis und dann von Kratzer geschädigten Anleger noch Optionen, den Schaden wiedergutzumachen oder doch deutlich zu mindern.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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