Krypto Betrug - Defi Projekt Meerkat verschwindet mit 31 Millionen Dollar

Erst am letzten Donnerstag war auf der Binance Smart Chain (BSC) das Defi Projekt Meerkat Finance gestartet worden. Einen Tag später ist es überraschend offline gegangen. Alle Einlagen sind verschwunden. Meerkat verbreitet über seine Telegramm Gruppe, man sei gehackt und alles sei gestohlen worden. Der Twitter Account ist offline. Die Website steht zum Verkauf. Mit umgerechnet 31 Millionen Dollar hat sich Meerkat aus seinem Vault verabschiedet.

Krypto Meerkat: War es ein Betrug?
Unter Experten gibt es starke Hinweise auf einen Betrug. Statt eines Hacks besteht der Verdacht, dass die Meerkat Macher selber hinter dem abrupten Ende des Meerkat Projektes stehen. So jedenfalls legen es die On-Chain-Daten nahe. Es lässt sich nämlich nachvollziehen, dass die vermeintlichen Angreifer die Meerkat-Developer Accounts genutzt haben, um Änderungen am Smart Contract vorzunehmen und so die Konten abzuräumen.

Krypto Betrug Meerkat: Niemand mehr erreichbar!
Der Betrugsverdacht wird noch dadurch erhärtet, dass die Ansprechpartner des Meerkat Projektes nicht mehr zu erreichen sind. Die Community geht davon aus, dass es sich um einen so genannten Rug Pull handelt. Es fühlt sich an, als sei der Teppich wird unter den Füßen weggezogen worden, so schnell läuft der Betrug ab.

Krypto Betrug Meerkat: Welche Rolle spielt Binance?
Für Binance ist die Situation mehr als unangenehm. Binance weist darauf hin, dass seine Smart Chain ein Open-Source-System sei. Jedermann könne grundsätzlich dort sein Projekt laufen lassen. Eine Verbindung zwischen Binance und Meerkat sei nicht gegeben. Zugleich will Binance die Mittel von Meerkat einfrieren, wenn sie noch einmal im Zugriffsbereich von Binance auftauchen.

08.03.2021

 



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