LatitudeFX – Schlechte Erfahrungen mit unreguliertem Forex-Broker

Der scheinbare Online-Broker LatitudeFX verkauft sich als seriöser Anbieter für das Online-Trading mit ETFs und CFDs. Es mehren sich jedoch die Belege, dass es bei LatitudeFX gravierende Missstände gibt. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei LatitudeFX sprechen. Viele haben ihr bei LatitudeFX investiertes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der LatitudeFX Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der LatitudeFX fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der LatitudeFX tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der LatitudeFX ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen LatitudeFX zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?
 

 

LatitudeFX: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der LatitudeFX-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von LatitudeFX an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Man erfährt jedoch, dass die Domain erst am 17.02.2020 bei NameCheap, Inc. registriert worden ist. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich aber hinter dem panamaischen Anonymisierungsdienst WhoisGuard, Inc..

LatitudeFX: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die LatitudeFX-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von LatitudeFX gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Latitude Investments FX Bank angegeben, aber leider ohne eine Geschäftsanschrift, unter der ist LatitudeFX auffindbar ist. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse. Die weltweite Suche nach dem LatitudeFX in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

LatitudeFX: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Offerten von LatitudeFX in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen propagiert. Häufig handelt es sich bei diesen Angeboten um Falschinformationen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, intensiv für LatitudeFX zu werben.

LatitudeFX: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

LatitudeFX: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

LatitudeFX: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers LatitudeFX gibt es nicht. LatitudeFX fehlt die Autorisierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die von Brokern gerne genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Financial Conduct Authority (FCA). Das ist die britische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Dem haben sich inzwischen auch die spanische Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV) und die schwedische Finansinspektionen (FI) sowie noch einige andere Finanzaufsichtsbehörden angeschlossen. Es ist unschwer zu übersehen, dass sich bei LatitudeFX um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von LatitudeFX ist zu raten, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

LatitudeFX: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei LatitudeFX mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der LatitudeFX sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Weil sich LatitudeFX ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die Betrogenen aus aller Welt melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

LatitudeFX: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Derartige Anlagebetrugsfälle wären ohne solche Banken gewiss nicht machbar gewesen.

LatitudeFX: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es den Anschein hat. Die geschädigten Anleger können gegensteuern und ihr eingesetztes Kapital zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von LatitudeFX zeitnah gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die um gute Reputation bemühte Finanzinstitute zur Verfügung stellten. Die Verantwortlichen haben es offensichtlich versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Nachlässigkeiten dieser Art machten den Anlagebetrug erst möglich.

LatitudeFX: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet, hätten sich die Interessenten nicht auf eine Geschäftsbeziehung mit LatitudeFX eingelassen. Nun bleibt den Opfern nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des investierten Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zuerst müssen wesentliche Fragen beantwortet werden. Wohin sind die von LatitudeFX veruntreuten Gelder verschwunden? Gibt es eine Chance, dass die geschädigten Anleger ihr bei LatitudeFX eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Handlungen sind als nächstes geboten? Solche Fragen kann Ihnen am besten ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantworten.

LatitudeFX: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von LatitudeFX hoffen? Die Opfer von LatitudeFX finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit LatitudeFX sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie LatitudeFX bekannt sind.

LatitudeFX: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dergestaltige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Das Vorgehen der LatitudeFX ist daraus resultierend nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahre eine kraftvolle Palette von Instrumenten zum Aufspüren der verschwundenen Investitionen und Verfolgen der Geldflüsse entwickelt. Gelder wirklich verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer aufwendiger. Je zügiger die Anleger der Spur des Geldes folgen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist jetzt, dass die von LatitudeFX Geschädigten ohne Verzug reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von LatitudeFX geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

29.03.2021


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