Magellan Maritime Services GmbH ++ Buss Global Gruppe will Containerportfolio kaufen

Insolvenzverwalter Borchardt schreibt die Anleger der Magellan Maritime Services GmbH an und fragt, ob sie dem Verkauf des Containerportfolios der Magellan an die Buss Global Gruppe aus Singapore zustimmen. Dafür sei eine überwiegende Mehrheit der Anleger nötig.

Grundsätzlich wird den Anlegern zu raten sein, dem Verkauf des Containerportfolios für einen Gesamtpreis von rund 160 Millionen Euro zuzustimmen. Die Alternative ist nicht besonders reizvoll. Sie bedeutet die Weiterführung der Mietverträge, die von Seiten der Magellan vor Insolvenz mit den Reedereien über die Container abgeschlossen hat. Der Insolvenzverwalter fordert allerdings, dass die überwiegende Mehrheit der Anleger dem Verkauf des Containerportfolios zustimmt. Was immer die „überwiegende Mehrheit“ sein mag. Dazu findet sich kein genauer Hinweis. Es wird allerdings auch gesagt, dass das Prinzip ganz oder gar nicht gilt. Entweder werden alle Container verkauft oder eben keiner.

Der Restschaden kann in vielen Fällen wegen Falschberatung gegen die Berater geltend gemacht werden. Dann wird der Anleger so gestellt, als hätte er die Magellan Container nie gekauft.