Markets Cube – Unseriöser Online Broker im Visier der CNMV

Der angebliche Online-Broker Markets Cube gibt sich als seriöse Plattform für das Online Trading aus. Es mehren sich jedoch die Belege, dass bei Markets Cube keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei Markets Cube sprechen. Alle haben ihr bei Markets Cube investiertes Geld verloren. Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Markets Cube Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Markets Cube fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Markets Cube tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Markets Cube ihr Geld zurück? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Markets Cube zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Markets Cube: Anrüchige Beteuerungen auf der Website www.marketscube.net!
Was lesen die überraschten Anleger auf der Website von Markets Cube? "MarketsCube ist ein einzigartiges Online-Brokerage, das sich darauf spezialisiert hat, Tradern alles zu bieten, was sie brauchen, um ihre Gewinne zu maximieren...Gegründet im Jahr 2011 von einer Gruppe sehr erfahrener Kapitalmarktexperten, hat MarketsCube schnell an Popularität gewonnen und sich einen wohlverdienten Ruf erworben, weil es seinen Kunden eine breite Palette an erstklassigen Handelsdienstleistungen auf eine einzigartige Art und Weise anbietet, die sicherstellt, dass jeder einzelne Trader Zugang zu fortschrittlichen Handelshilfen sowie Expertenunterstützung hat...Unsere Trader genießen Bedingungen, die es ihnen ermöglichen, schnell und einfach sehr erfolgreiche Trader zu werden". Dies ist nur eine kleine Probe der unglaubwürdigen Angaben, die Anleger auf der Webseite von Markets Cube finden. Keine dieser hehren Zusagen von Markets Cube wurde eingelöst. Betrüblicherweise sorgen die suspekten Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Markets Cube: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Markets Cube-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Markets Cube an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 16.12.2020 bei GoDaddy.com, LLC. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem US-amerikanischen Anonymisierungsdienst Domains By Proxy, LLC.

Markets Cube: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Markets Cube-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Markets Cube gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma PRISMA GLOBAL LTD. mit der Geschäftsanschrift Ajeltake Road, Ajeltake Island, Majuro Marshall Islands, MH96960 angegeben, unter dieser sind die Macher von Markets Cube jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die irische Telefonnummer +35314378872. 

Markets Cube: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um Neukunden zu akquirieren werden die Angebote von Markets Cube in allen möglichen Medien und Kanälen annonciert. Oft handelt es sich bei den Offerten um unrichtige Behauptungen. Zusätzlich laden sie Imagefilme auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit demselben Ziel wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für Markets Cube zu rühren.

Markets Cube: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Markets Cube: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Markets Cube: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Markets Cube ist nicht vorhanden. Markets Cube fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Comisión Nacional de Mercado de Valores (CNMV) vom 16.08.2021. Das ist die spanische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist gut zu erkennen, dass es sich bei Markets Cube um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Markets Cube geschädigten Investoren ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Markets Cube: Wo agieren die Betrüger?
Sicher haben die Anleger es bei Markets Cube mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Markets Cube beschränkten sich leider nicht auf den DACH-Raum. Da sich Markets Cube ebenso an Anleger in Spanien wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die betrogenen Anleger von dort melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Markets Cube: Schadensersatzansprüche gegenüber beteiligten Banken
Für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland ist eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zwingende Voraussetzung. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken kaum durchführbar gewesen.

Markets Cube: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit besser, als es den Anschein hat. Die geschädigten Investoren können sich wehren und eingesetztes Geld zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar nicht wahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Markets Cube zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die um gute Reputation bemühte Geldhäuser bereitstellten. Die versäumten es erwiesenermaßen, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Versäumnisse machten den Anlagebetrug erst möglich.

Markets Cube: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen ausgestattet, hätte sich niemand auf eine Investition bei Markets Cube eingelassen. Nun bleibt den Betrogenen nur noch die Möglichkeit, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Zu diesem Zweck müssen essenzielle Fragen beantwortet sein. An welchen Ort sind die von Markets Cube verschobenen Gelder geflossen? Gibt es realistische Aussichten, dass die geprellten Anleger ihr bei Markets Cube eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Handlungen sind von jetzt an notwendig? Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie bei einem auf Kapitalanlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt.

Markets Cube: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Markets Cube hoffen? Die Opfer von Markets Cube finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Markets Cube sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Markets Cube bekannt sind.

Markets Cube: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherlei Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Methoden der Markets Cube sind daraus resultierend nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte eine leistungsfähige Palette von Instrumenten zum Aufspüren der fortgeschafften Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer komplizierter, Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen. Je eher die Betroffenen die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Wichtig ist vor allem, dass die von Markets Cube geschädigten Anleger sofort aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Markets Cube geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

19.11.2021


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