Markets.online – Britische FCA warnt vor Anlagebetrug

Der angebliche Online-Broker Markets.online verkauft sich als seriöser Marktteilnehmer für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Belege, dass es bei Markets.online erhebliche Unzulänglichkeiten gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über Markets.online, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle haben ihr bei Markets.online investiertes Geld verloren. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Markets.online das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von Markets.online ist nicht mehr aufrufbar. Alle Anleger der Markets.online fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Markets.online tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Trader der Markets.online ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Markets.online zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

 

 

Markets.online: Große Versprechen in merkwürdigem Deutsch
Ein bisschen holprig bot sich der Text dem ahnungslosen Tradern auf Markets.online schon dar. Offenbar wurde er nicht von einem deutschen Muttersprachler verfasst. Was den ahnungslosen Lesern da vorgesetzt wurde, sieht eher nach einer Übersetzung mit einem Translator aus: “Investitionsmöglichkeiten für alle - Markets.Online ist ein Broker, der sich an Dienstleistungshändler weltweit richtet. Der Online-Handel mit den Märkten war noch nie so einfach für Profis und neue Trader. - Das gleiche alte Online-Handelskonzept, einfach besser - Bei Markets.Online liegt unser Hauptaugenmerk auf Ihnen! Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Ihre Erfahrung zu verbessern. - Was wir anders machen: Mehr Möglichkeiten zum Handeln - Mehr als 200 Vermögenswerte, in die Sie täglich investieren können. - Engagierter Kundensupport - Leicht zu erreichende und sachkundige Teams - Modernste Trading-Plattform - Ständig weiterentwickelt, um Ihnen das Beste zu bieten.” Keines dieser hehren Versprechen von Markets.online wurde gehalten.

Markets.online: Adresse, Telefonnummer, Webseite und Betreiber
Markets.online wurde am 26. Dezember 2016 registriert und sofort anonymisiert. Als operative Adresse war auf der Webseite die Bankxi Ltd, company number 203875863, registered office: 8 Todor Alexandrov Blvd, Office 3, Sofia in Bulgarien angegeben. Angeblich wird Markets.online von der Firma HF&CO. Ltd betrieben. Deren Registrierungsnummer lautet 8423558-1 und ihr Sitz befindet sich auf den Seychellen im Indischen Ozean oder genauer in der Suite C, 2nd Floor, Orion Mall, Palm Street, im Städtchen Victoria, auf der Hauptinsel Mahe. Auf der Webseite war die bulgarische Telefonnummer +35 924 372 490 angegeben.

Markets.online: Seychellen und Bulgarien? Was ist das für ein merkwürdiges Konstrukt?
Bei den Seychellen handelt es sich um eine Inselgruppe vor der Ostküste Afrikas. Die ist dank ihrer laxen Gesetzgebung bei Offshore-Unternehmen beliebt. Kriminelle nutzen den Standort gerne für Briefkastenfirmen. Ein Blick auf die Domaindaten von Markets.online zeigt, dass die Website über die Firma Domains By Proxy, LLC registriert wurde. Hierbei handelt es sich um einen Anonymisierungsdienst, hinter dem sich Domaininhaber gern bei ihren suspekten Geschäften verstecken. Bei der Suche nach der Firma HF&CO. Ltd im Unternehmensregister der Seychellen findet sich nichts. Die weltweite Suche nach der HF&CO. Ltd blieb ebenso ergebnislos. Die bulgarische Firma Bankxi Ltd soll die Anleger offenbar in Sicherheit wiegen und in die Irre führen. Die Trader fragen sich, wie bei diesem Versteckspiel auf den Seychellen und in Bulgarien die Geschäftspraktiken der Markets.Online einzuordnen sind? Ist das seriös oder unseriös? Zu welchem Urteil werden die Anleger kommen?

Markets.Online - Unseriöse Geschäftspraktiken!
Die Vorgehensweise ist immer gleich: Die Anlagebetrüger schalten Werbung in den sozialen Medien und Foren geschaltet. Auf Youtube berichten B- und C-Promis über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Die Beiträge enthalten zuweilen frei erfundene Verweise auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“. Über dubiose Callcenter außerhalb der EU erfolgen massenhafte Cold Calls. Das sind verbotene, wettbewerbswidrige Werbeanrufe, um Anleger zu ködern. Hat sich ein Kunde auf der Markets.online registriert, erhält er Anrufe von angeblichen Brokern. Die verweisen auf ihre jahrelange Erfahrung und einen zufriedenen Kundenstamm.

Markets.online: Vorsicht bei Hilfsangeboten
Oft installieren die Anleger, auf Rat der Anrufer, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern. Angeblich um bei der Einrichtung der Handelssoftware zu helfen. Die Spezialisten der Anlagebetrüger manipulieren den Computer und verschaffen sich dauerhaften unbemerkten Zugang. Bei unvorsichtigen Usern bekommen sie Zugang zum Online-Banking.

Markets.online: Start mit Boni und verführerischen Upgrades
Die Trader starten in der Regel vorsichtig, mit Beträgen um die 250 Euro. Nach der Einzahlungen gewährt Markets.online den Anlegern noch erstaunlich hohe Boni. Deren Auszahlung hängt allerdings von absurd hohen Handelsvolumen ab. Auf der Handelsplattform zeigt die manipulierte Software anfangs vermeintliche Gewinne an, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Mit denen könne er einen höheren Kontotyp erreichen und richtig Geld verdienen, sagen die “Kundenbetreuer”, wie Maximilian Buehlow. Da gäbe es professionelle Handelsmöglichkeiten, wie mit Bitcoin-CFD, bessere Betreuung und noch höhere Boni. Wer erhöht seine Einsätze bei solchen Offerten nicht?

Markets.Online: Exit ohne Verluste unmöglich?
Manchmal zahlen die Anlagebetrüger tatsächlich kleine Summen zurück, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Ein tatsächlicher Exit ist jedoch unmöglich. Eine Rückzahlung des Geldes knüpfen die Anlagebetrüger an absurde Bedingungen und weitere Einzahlungen. Mitarbeiter von Markets.online machen Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Gefälschte Wappen und Stempel schmücken die versandten Steuer- und Provisionsabrechnungen. Die Rechnungen seien vom Trader zu bezahlen. Eine Verrechnung mit den vermeintlichen Gewinnen sei aus fiskalischen und technischen Gründen unmöglich.

Markets.online: Wie geht es weiter?
Verweigert der Trader diese Zahlungen, verwandelt Markets.online die vermeintlichen Gewinne durch fehlerhafte Einsätze in Verluste um. Die Anlagebetrüger schädigen den Trader maximal. Es stellt sich die Frage, wie das Konto bei Markets.online gelöscht oder gekündigt werden kann? Doch der Schrecken ist noch nicht zu Ende. Die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger an andere Kriminelle weiterveräußert werden. Unseriöser geht es nicht! Bei den Machern dieses Geschäftsmodells handelt es sich um Anlagebetrüger. Vor denen warnt das Bundeskriminalamt (BKA) und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Markets.online: Ist es Anlagebetrug? Wo sind die Betrüger aktiv?
Eine Legitimierung des Online-Brokers Markets.online ist nicht vorhanden. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass sich hier um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Den Opfern von Markets.online ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren. Wir haben es bei Markets.online mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Doch die unlauteren Aktivitäten der Markets.online beschränkten sich keineswegs auf den DACH-Raum. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden innerhalb der EU ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam.

Markets.Online: Keine Lizenz für Geschäfte mit deutschen Kunden!
Eine Frage ist, ob eine Finanzaufsichtsbehörde innerhalb der EU die HF&CO. Ltd als Betreiber von Markets.online beaufsichtigte. Dafür käme etwa die britische Financial Conduct Authority (FCA) oder die bei Online-Brokern häufig gewählte CySEC aus Zypern in Frage. Die Antwort lautet erwartungsgemäß nein. Dies ist ein weiterer Warnhinweis. Von der FCA gibt es sogar eine eindeutige, mit dem 10. August 2020 datierte Warnung vor Online.Markets. Was ist von den Geschäften der Firma HF&CO. Ltd mit deutschen Anlegern zu halten? Über Markets.online wurden Geschäfte mit Differenzkontrakten (Contracts of Difference – CFD) und Kryptowährungen (Bitcoinhandel) angeboten. Geschäfte mit CFDs sind für private deutschen Kleinanleger in Deutschland verboten. Erst Ende 2019 verlängerte die BaFin dieses Handelsverbot. Darüber hätte die Firma HF&CO. Ltd ihre Kunden aufklären müssen. Weil sie es versäumte, ist sie schadensersatzpflichtig und die Anleger können ihr Geld zurückfordern. Dafür muss klar sein, wo sich die Spuren des Geldes finden.

Markets.Online: Spuren des Geldes weisen nach Litauen
Was passiert beim Verfolgen der Spur des Geldes? Grundsätzlich gehen Anleger davon aus, dass sie das Geld an ihren Vertragspartner, wie eine Bank oder eine Fondsgesellschaft überweisen. Hier lief es anders, typisch für Akteure im Cybertrading-Betrug. Ein Blick auf die Empfängerfirmen sowie die Banken und Zahlungsdienstleister klärt auf. Es finden sich die üblichen Verdächtigen. Hier floss Geld an die HF&CO. Ltd, allerdings nicht auf die Seychellen, wo die Firma angeblich ihren Geschäftssitz hat. Nein, das Geld landete auf einem Konto bei der UAB Mistertango in Litauen. Hier gehen bei Kennern der Szene die Alarmlichter an. Mistertango war in unlautere Geschäfte verstrickt. Die Finanzaufsicht Litauens untersagte Mistertango die Durchführung von Zahlungsdienstleistungen vorübergehend und belegte das Unternehmen mit einer Geldstrafe.

Markets.online: Andere Spuren führen nach Bulgarien
Das E-Geld-Institut „MisterTango“ sah sich nach den Skandalen genötigt den Namen zu ändern. Seit dem 20. Dezember 2019 heißt der Zahlungsdienstleister Secure Nordic Payments. Der andere Zahlungsempfänger, die TS Marketing Software Ltd, ist nicht weniger dubios.  Laut Markets.online sollte die Bankxi Ltd die Zahlungsdienstleistungen abwickeln, nun plötzlich die TS Marketing Software Ltd. Diese operierte mit einem Konto bei der DSK Bank aus Bulgarien. Da werden sich die Firmen HF&CO. Ltd, TS Marketing Software Ltd und vor allem die Banken Mistertango und DSK noch unangenehme Fragen stellen müssen. Welche Rolle spielten sie in dem Betrugskonstrukt? Fragen, denen auch die Strafverfolgungs- und Finanzaufsichtsbehörden nachgehen.

Markets.online: Anlegersituation
Die Lage ist nicht so hoffnungslos, wie es den Anschein hat. Sie können sich wehren und Ihr eingesetztes Kapital wiederbekommen. Selbst wenn es derzeit unmöglich ist, die Anlagebetrüger von Markets.online zu stellen. Immerhin wurden die Geldtransaktionen über Konten abgewickelt, die seriöse Banken bereitstellten. Die haben es zweifellos versäumt, die hohen transferierten Summen auf Legalität zu prüfen. Solche Verfehlungen ermöglichten den Anlagebetrug erst.

Markets.online: Hilfe bei Anlagebetrug
Was tun bei Anlagebetrug? Welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Betrogenen von Markets.online beanspruchen? Bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug finden die von Markets.online Geschädigten idealerweise Hilfe. Dieser oder ein Rechtsanwalt für Trading ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Markets.online um die strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, sowie parallel die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern.

Markets.online: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Mit diesem Wissen hätte sich niemand auf Geschäfte mit Markets.online eingelassen. Nun bleibt nur noch die Möglichkeit, sich um Begrenzung des Schadens zu bemühen. Dazu müssen einige Fragen geklärt werden. Wohin sind die von Markets.online unterschlagenen Gelder geflossen? Kann man sein bei Markets.online eingesetztes Kapital irgendwie zurückbekommen? Welche Schritte sind als nächstes erforderlich? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt kann diese Fragen umfassend beantworten.

Markets.online: Der Spur des Geldes folgen!
Derartige Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutz-Kanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Die Methoden und Vorgehensweise der Markets.online sind somit nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Zeit eine umfangreiche Palette von Instrumenten zum Aufspüren und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets ist es ohnehin schwer geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Wichtig ist dabei, dass die Geschädigten ohne Verzug handeln. Je eher die Trader die Spur des Geldes verfolgen, desto größer sind die Chancen, dass Sie Ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Sind Sie ein Opfer der Anlagebetrüger von Markets.online? Wollen Sie wissen, ob und wie Sie Ihr bei Markets.online investiertes Geld zurückerhalten? Füllen Sie bitte den Fragebogen aus oder rufen Sie an. Sie erreichen uns unter +49 30 885 9770. Sie bekommen eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

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