MIDAS Mittelstandsfonds ++ Loch in der Bilanz

 

Die Bilanzen der Midas Mittelstandsfonds sind jetzt endlich veröffentlicht worden. Aufgrund der Kreditvergabe an die inzwischen insolvente Gruppe mussten erhebliche Abschreibungen gemacht werden. Von den 24 Millionen Euro, die sich die S&K-Fonds ausgeliehen hatten, bleiben lediglich 6,00 Euro (!) als Erinnerungswert übrig. Wer wagt, verliert, könnte man den MIDAS-Anlegern zum Trost sagen.

Riskante Beteiligung an den Midas Mittelstandsfonds

Die MIDAS Mittelstandsfonds sind seit Jahren im Private Equity- bzw. Markt für Wagniskapital tätig. Das Kapital wird Betrieben aus dem Mittelstand zur Verfügung gestellt, die besonders riskante Unternehmungen durchführen wollen. Für den Anleger besteht ein blind-pool-Risiko. Er weiß nicht, in welche Unternehmen investiert wird. Das entscheidet allein die Geschäftsführung.

 Midas Mittelstandsfonds werden durch S&K gekapert

Ein Totalverlustrisiko ist von vorn herein real gewesen, wenngleich zum Verlust der MIDAS-Fonds einige Besonderheiten hinzukamen. Im Jahr 2011 beteiligte sich die S&K-Gruppe an der MIDAS. Auch der neue Geschäftsführer Marc-Christian Schraut wurde von Seiten der S&K eingesetzt. Entgegen den Regelungen wurden erhebliche Mittel der MIDAS Mittelstandsfonds als Darlehen an die S&K-Gruppe ausgezahlt. Insgesamt handelt es sich um einen Betrag von 24 Millionen Euro, der der S&K-Gruppe als Darlehen gewährt wurde.

Midas Mittelstandsfonds legen Bilanzen vor! Geld ist weg

Im Februar 2013 erfolgten dann eine Razzia und die Verhaftung der Initiatoren und Manager der S&K-Gruppe einschließlich des MIDAS-Geschäftsführer Marc-Christian Schraut. Das führte bei den MIDAS-Fonds lange Zeit zu einer konfusen Situation. Es gab keinen Geschäftsführer und niemanden, der befugt zur Geschäftsführung gewesen ist. Die MIDAS-Mittelstandsfonds waren handlungsunfähig. Gleichwohl hat Schraut jetzt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 mit dem niederschmetternden Ergebnis den Anlegern präsentiert. Das Geld ist weg. Mit 6 Euro wird der Erinnerungswert beziffert.

Was können Anleger der Midas Mittelstandsfonds tun?

Dem Vernehmen nach zahlen immer noch Anleger der MIDAS Mittelstandsfonds ihre monatlichen Raten ein. Den Anlegern sei empfohlen, ihre Beteiligung an den MIDAS Mittelstandsfonds prüfen zu lassen mit dem Ziel, die weitere Einzahlung stoppen zu können.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der MIDAS Mittelstandsfonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

 

 

 

 

 

 

 

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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