MigoTrade – FCA warnt vor vermeintlichen Online-Broker

Der angebliche Online-Broker MigoTrade gibt sich als sichere Plattform für Online-Trading aus. Es gibt jedoch zahlreiche Informationen, dass bei MigoTrade keineswegs alles in geraden Bahnen läuft. Es sammeln sich Berichte von Tradern über MigoTrade, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle Anleger verloren ihr bei MigoTrade investiertes Kapital. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der MigoTrade Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der MigoTrade fragen sich, ob sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind? Und was können die Anleger der MigoTrade tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der MigoTrade ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen MigoTrade zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?
 

 

MigoTrade: Haltlose Zusagen
Was wird den ahnungslosen Anlegern auf der Webseite von MigoTrade da weisgemacht? "ÜBERNEHMEN SIE ONLINE TRADING MIT MIGOTRADE...PROFITIEREN SIE VON UNSERER ERFAHRUNG, EXPERTISE UND HANDELSPLATTFORM...TRADEN LERNEN WIE EIN PROFI" Das ist nur eine kleine Auswahl der suspekten Angaben, die Interessierte auf der Webseite von MigoTrade finden. Keine einzige dieser vollmundigen Beteuerungen von MigoTrade wurde eingehalten. Betrüblicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und miserable Erfahrungen!

MigoTrade: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der MigoTrade-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von MigoTrade an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 22.02.2021 bei GoDaddy.com, LLC registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem amerikanischen Anonymisierungsdienst Domains By Proxy, LLC.

MigoTrade: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die MigoTrade-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von MigoTrade gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Smart i Solutions LLC mit der Geschäftsadresse, First floor, First St. Vincent Bank LLC. Building, St. Vincent and the Grenadines angegeben, unter dieser sind die Macher von MigoTrade jedoch nicht auffindbar. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die Schweizer Telefonnummer +41615100607. 

MigoTrade: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Kunden anzulocken werden die Angebote von MigoTrade in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen annonciert. Immer wieder handelt es sich dabei um Falschinformationen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Imagefilme auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit dem selben Ziel wird ein meist aggressives Affiliate-Programm gestartet, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für MigoTrade zu werben.

MigoTrade: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

MigoTrade: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

MigoTrade: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Handelsplattform MigoTrade ist nicht vorhanden. MigoTrade fehlt die Legitimierung durch eine anerkannte europäische Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Nun gibt es auch eine Warnung der FCA. Es ist einfach zu erkennen, dass es sich bei MigoTrade um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von MigoTrade geschädigten Investoren ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug zu konsultieren.

MigoTrade: Wo agieren die Betrüger?
Zweifellos haben die Trader es bei MigoTrade mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die illegalen Aktivitäten der MigoTrade beschränkten sich keineswegs auf den DACH-Raum. Weil sich MigoTrade ebenso an englischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die betrogenen Anleger aus aller Welt melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

MigoTrade: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Geschäfte dieser Art zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen und Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken kaum vorstellbar gewesen.

MigoTrade: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Gemengelage ist weit aussichtsreicher, als es den Anschein hat. Die Betroffenen können sich zur Wehr setzen und ihr investiertes Kapital zurückverlangen. Derzeit ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von MigoTrade bald ergriffen werden, dennoch gibt es Anlass zu hoffen. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitgestellt haben. Die haben es offenbar versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Nachlässigkeiten dieser Art ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

MigoTrade: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesen Kenntnissen hätten sich die Investoren nie auf Geschäfte mit MigoTrade eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um Schadensausgleich zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorweg müssen wesentliche Fragen geklärt werden. Zu welchem Ziel sind die von MigoTrade verschobenen Gelder gelangt? Gibt es eine Chance, dass die geprellten Anleger ihr bei MigoTrade eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Maßnahmen sind als nächstes fällig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten.

MigoTrade: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von MigoTrade hoffen? Die Opfer von MigoTrade finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit MigoTrade sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie MigoTrade bekannt sind.

MigoTrade: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derartige Missstände auf dem nicht reglementierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Die Art und Weise der MigoTrade ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre eine wirksame Palette von Instrumenten zum Aufspüren der unterschlagenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, wird in Zeiten des Internets immer aufwendiger. Je schneller die Betroffenen der Spur des Geldes folgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten. Nun kommt es darauf an, dass die von MigoTrade geschädigten Anleger sofort reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von MigoTrade geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

14.06.2021


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