NCI New Capital Invest ++ Anlegergelder verschwunden? ++ Malte Hartwieg

Böse Erfahrungen erleben die Anleger der NCI New Capital Invest. Als Desaster entpuppt sich die von den Anlegern als seriös erworbene Beteiligung. Anleger haben Strafanzeigen gegen den Dima-24-Chef Malte Hartwieg und dessen Geschäftspartner Christian Kruppa gestellt. Betrugsvorwürfe stehen im Raum.

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft in München hat bereits seit einigen Monaten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges aufgenommen. Schwierig ist die Situation der NCI-Fonds New Capital Invest 11, 16 und 19.

Anlegergelder veruntreut?

Für die Annahme, dass von den Geschäftspartnern der NCI New Capital Invest Fonds in großem Umfange Anlegergelder von den Geschäftspartnern veruntreut worden sind, sprechen viele Indizien. Malte Hartwieg wird verdächtigt, der Strippenzieher im Hintergrund bei zahlreichen von der Dima24 vermittelten Fonds zu sein. Seinen langjährigen Weggefährten Christian Kruppa hat er als Geschäftsführer für die NCI New Capital Invest Fonds eingesetzt, so lautet der Vorwurf. Wer ist verantwortlich?

Die NCI New Capital Invest Fonds zahlt seinen Anlegern keine Ausschüttungen mehr.

Das Firmengeflecht in den NCI New Capital Invest Fonds ist für den Laien nur schwer durchschaubar. Nach den Erfahrungen der Anlegeranwälte in den ebenfalls dem Malte Hartwieg- Imperium zuzurechnenden Selfmade Capital Fonds werden jetzt Recherchen anzustellen sein, ob und inwieweit die in Amerika tätigen Unternehmen die im Prospekt genannten Tätigkeiten tatsächlich durchführen.

Malte Hartwieg macht NCI New Capital Chef Christian Kruppa verantwortlich.

Die Schuld an dem Desaster weist Malte Hartwieg seinem Weggefährten Christian Kruppa zu. Kruppa weilt zurzeit in Amerika. Alle Vorgänge wolle er aufklären, so betont Malte Hartwiegs Anwalt. Christian Kruppa erklärt dazu, dass die von den Fonds getätigten Investitionen noch in der Realisierungsphase seien. So sei es dann normal, dass keine Ausschüttungen geleistet werden könnten. Das Kapital sei schließlich gebunden. Im Übrigen gebe es auch keinerlei rechtliche Grundlagen, die zur Auszahlung verpflichten. Das sehen Resch Rechtsanwälte anders.

Welche rechtlichen Chancen auf Rückabwicklung haben die Anleger?

Den Anlegern der NCI New Capital Invest Fonds steht ein Anspruch auf Rückabwicklung zu, wenn sich die Vorwürfe bestätigen. Allerdings können sie von der NCI New Capital Invest auf das sogenannte Abfindungsguthaben verwiesen werden. Dieses entspricht dem Wert der geleisteten Anlage, also nicht dem eingezahlten Geldbetrag.

Es bleiben noch Ansprüche aus der Prospekthaftung zu prüfen. Nach der Einschätzung der Anlegerkanzlei Resch Rechtsanwälte gibt es einige Ansätze, die Erfolg versprechend sind. Insbesondere muss geprüft werden, inwieweit Malte Hartwieg persönlich in Anspruch genommen werden kann.

Auch der Vertrieb ist haftbar.

Regelmäßig sind die Beteiligungen durch die Dima24 Anlageberatung GmbH erfolgt. Die Dima24 Anlageberatung GmbH wurde allerdings von Malte Hartwieg Ende 2012 liquidiert. Kurz vorher wurde dann die bereits dann die bereits bestehende Amid Capital GmbH in die Dima24 Anlagevermittlungs GmbH umfirmiert. Dies erweckt den Eindruck, als wolle Malte Hartwieg sich mit einem Kunstgriff der Haftungsansprüche gegen die Dima24 erwehren. Auch hier sehen die Anlegeranwälte von Resch die Möglichkeit, diesen Kunstgriff auszuhebeln und eine Haftungsgrundlage zu begründen.

Resch Rechtsanwälte
Anlegeranwalt Jochen Resch

Wo sind die Anlegergelder geblieben?

Der Wirtschaftsdetektiv Medard Fuchsgruber wurde von anderen Anwälten mit der Suche nach den verschwundenen Anlegergeldern beauftragt. Resch Rechtsanwälte erwägen, sich diesen Bemühungen anzuschließen. Deshalb wurde mit Medard Fuchsgruber Kontakt aufgenommen.

Hartwieg schlägt Moratorium vor

Über seine Anwälte schlägt Malte Hartwieg ein Moratorium vor. Er will die Ermittlungen abwarten. Bis Ende 2014 sollen diese abgeschlossen sein. Das Ergebnis kann dann die Basis für eine Entscheidungsgrundlage bieten.
Auf die Einrede der drohenden Verjährung könne bis zum 31.12.2014 verzichtet werden.

Für die Anleger ist dieses eine schwierige Situation. Sie fühlen sich mit der Situation vielfach überfordert und mit ihren Problemen allein gelassen.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten allen geschädigten Anlegern der New Capital Invest eine kostenlose Einschätzung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder schicken Sie den Fragebogen.