Oil & Gas Invest – Insolvenz - Schadensersatz

Die in Frankfurt ansässige Oil & Gas Invest AG wurde im Jahr 2014 prospektiert. Dabei bot die Oil & Gas Invest AG interessierten Anlegern eine Investition im Bereich der US-amerikanischen Ölförderung an. Allerdings geriet die Oil & Gas Invest AG in eine schwere finanzielle Schieflage. Die enttäuschten Anleger fragen sich nun, ob und wie Sie einen Schadensersatzanspruch geltend machen können.

Oil & Gas Invest: Insolvenzverfahren
Im Sommer 2018 hatten die Anleger der Oil & Gas Invest ein böses Erwachen. Der Vorstand Markus Schilz informierte die Anleger darüber, dass die Oil & Gas Invest ein Insolvenzverfahren beantragt hat. Dabei sprach sein Vorgänger Jürgen Wagentrotz ein halbes Jahr zuvor noch von einem bevorstehenden wirtschaftlichen Aufschwung der Oil & Gas Invest. Das Vertrauen der Anleger der Oil & Gas Invest wurde schlichtweg ausgenutzt. Sie sehen sich nun aufgrund der Insolvenz einem Totalverlustrisiko ausgesetzt.

Oil & Gas Invest: Ölförderung als risikoreiche Beteiligung
Die Anleger der Oil & Gas Invest investierten ihr Geld in ein Nachrangdarlehen im Bereich der Ölförderung in den USA. Die Streuung über mehrere Gebiete der Ölförderung sollte dabei ein Maximum an Gewinn garantieren. Vor allem mit einem gewinnversprechenden Fördergebiet namens „Cinderella“ warb die Oil & Gas Invest gegenüber interessierten Anlegern.

Oil & Gas Invest: Irreführende Gutachten

Es stellte sich heraus, dass die Fördergebiete der Oil & Gas Invest nicht so effektiv sind, wie sie den Anlegern angepriesen wurden. Nachforschungen der Wirtschaftswoche haben ergeben, dass ein von der Oil & Gas Invest veröffentlichtes Gutachten, welches das Fördergebiet Cinderella als eines der erfolgreichsten in den USA betitelte, weder Hand noch Fuß hat. Hier wurden die Anleger schlicht und ergreifend getäuscht.  

Oil & Gas Invest: BaFin-Verfahren wegen risikoreichem Darlehen
Die Stiftung Warentest hat bereits im Frühjahr 2015 auf das hohe Totalverlustrisiko einer Investition in die Oil & Gas Invest hingewiesen. In Folge dieses Risikos wurde sogar ein BaFin-Verfahren eingeleitet. Die bereits 2015 ergangene Kritik an der schwachen Rentabilität der Fördervorhaben machte bereits deutlich, dass der Fonds seine Versprechen nicht halten kann.   

Oil & Gas Invest: Falschberatung der Anlageberater
Viele Anleger der Oil & Gas Invest investierten in den Fonds, um eine sichere Geldanlage zu erhalten. Allerdings passt die Oil & Gas Invest aufgrund des Totalverlustrisikos keineswegs zu sicherheitsorientierten Anlegern. Das hohe Risiko einer Investition in die Oil & Gas Invest hätte im Rahmen einer Anlageberatung dringend zur Sprache kommen müssen. Hier besteht eine gesetzliche Pflicht für jeden Anlageberater.

Oil & Gas Invest: Kündigung und Schadensersatzanspruch möglich
Sollte der entsprechende Anlageberater seiner Pflicht nicht oder nur unzureichend nachgekommen sein, spricht man von einer Falschberatung. Anleger der Oil & Gas Invest müssen aber nicht tatenlos mit den Folgen einer Falschberatung leben. Sie können zum einen Schadensersatzansprüche gegen den zuständigen Anlageberater geltend machen. Darüber hinaus ist gemäß ständiger Rechtsprechung des BGH eine Kündigung der Beteiligung möglich.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Oil & Gas Invest die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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