OptiMarket – CONSOB sperrt und warnt vor Online-Broker

Der vorgebliche Online-Broker OptiMarket verkauft sich als einwandfreie Plattform für das Online-Trading. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass es bei OptiMarket gravierende Missstände gibt. Es häufen sich Berichte von Tradern über OptiMarket, in denen von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug die Rede ist. Alle Anleger verloren ihr bei OptiMarket investiertes Kapital. Ernsthafte Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der OptiMarket das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der OptiMarket fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der OptiMarket tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der OptiMarket ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen OptiMarket zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

OptiMarket: Haltlose Zusagen auf der Webseite Optimarkets.cc
Was müssen die perplexen Besucher auf der Website von OptiMarket lesen? "Wir bieten Dienstleistungen für den Handel auf verschiedenen Märkten, einschließlich Forex, Rohstoffe, Aktien, Indizes und vieles mehr...Unser Unternehmen bietet über 500 Handelsinstrumente an, darunter auch Bildungsinstrumente, um Ihren Handel so bequem wie möglich zu gestalten...Wir tun alles für unsere Kunden, um erfolgreich zu sein...Erfolgreiche und glückliche Kunden - erfolgreiche und glückliche OptiMarkets". Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der suspekten Zusagen, die Neugierige auf der Webseite von OptiMarket finden. Keine einzige dieser vollmundigen Zusagen von OptiMarket wurde eingelöst. Betrüblicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für unglückliche Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

OptiMarket: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der OptiMarket-Macher ist, dass die Website optimarket.cc kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von OptiMarket an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 17.05.2021 bei Epik Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem US-amerikanischen Anonymisierungsdienst Anonymize, Inc.

OptiMarket: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die OptiMarket-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von OptiMarket gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar die Firma Donnybrook Consulting Ltd. mit der Geschäftsanschrift 8 Copthall, Roseau Valley, 00152 Commonwealth of Dominica angegeben. Unter dieser Firmierung finden sich weitere betrügerische Broker, wie eurofx.trade, energy-markets.io, bid-broker-stocks.io und seit neuestem ofxb.io. Daneben gibt es noch eine obligatorische Support-E-Mail-Adresse und die zwei Telefonnummern, +447723870649 für England und +74953744530 für Russland. 

OptiMarket: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Empfehlungen von OptiMarket in allen zur Verfügung stehenden Medien und Kanälen präsentiert. Immer wieder handelt es sich dabei um unrichtige Behauptungen. Um die Wirksamkeit zu verstärken laden sie Werbefilmchen auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Parallel wird häufig ein Affiliate-Programm gestartet, um andere anzuspornen, die Werbetrommel für OptiMarket zu rühren.

OptiMarket: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

OptiMarket: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

OptiMarket: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Autorisierung des Online-Brokers OptiMarket ist nicht vorhanden. OptiMarket fehlt die Regulierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB) vom 12.07.2021. Das ist die italienische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist auch nur schwer zu übersehen, dass es sich bei OptiMarket um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von OptiMarket Geschädigten ist nahezulegen, sofort einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

OptiMarket: Wo sind die Betrüger aktiv?
Sicher haben die Anleger es bei OptiMarket mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der OptiMarket beschränkten sich keineswegs auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich OptiMarket ebenso an Anleger in Spanien, Italien und Russland wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich auch die betrogenen Anleger aus diesen Ländern melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

OptiMarket: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den geschädigten Tradern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken gewiss nicht denkbar gewesen.

OptiMarket: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist bei Weitem nicht so aussichtslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich zur Wehr setzen und investiertes Geld zurückfordern. Stand jetzt ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von OptiMarket zeitnah gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Hoffen deshalb, weil die Gelder über Konten flossen, die eigentlich seriöse Finanzinstitute bereitstellten. Die Verantwortlichen versäumten es offenbar, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Solche Säumnisse machten den Anlagebetrug erst möglich.

OptiMarket: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich kein Investor auf Geschäfte mit OptiMarket eingelassen. Jetzt bleibt den Opfern nur noch die Alternative, sich um Wiederbeschaffung des Geldes zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Diesbezüglich müssen essenzielle Fragen beantwortet werden. Wohin wurden die von OptiMarket unterschlagenen Gelder geschafft? Gibt es eine Chance, dass die geschädigten Anleger ihr bei OptiMarket eingesetztes Geld zurückbekommen? Welche Aktionen sind von jetzt an fällig? Gerne wird Ihnen ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt derartige Fragen gründlich beantworten

OptiMarket: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von OptiMarket hoffen? Die Opfer von OptiMarket finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit OptiMarket sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie OptiMarket bekannt sind.

OptiMarket: Die Spur des Geldes verfolgen!
Missstände dieser Art auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit über 30 Jahren. Die Arbeitsweise der OptiMarket ist insofern nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahrzehnte ein kraftvolles Equipment zum Aufspüren der veruntreuten Gelder und Verfolgen der Geldströme entwickelt. Gelder verschwinden zu lassen, ist in Zeiten des Internets wirklich schwer geworden. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von OptiMarket geschädigten Anleger sofort tätig werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von OptiMarket geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

14.09.2021

Imagefilm