P&R Container - Rückforderung von Ausschüttungen

Von Anfang an bestand für die Anleger der P&R Container die Gefahr, dass die bereits geleisteten Ausschüttungen als Scheingeschäfte wieder zurückgefordert werden. Nun scheint sich diese Sorge der Anleger der P&R Container zu bestätigen. Der Insolvenzverwalter bereitet die Insolvenzanfechtung vor. Es betrifft Ausschüttungen der letzten vier Jahre vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Das macht ein Gesamtvolumen von über einer halben Milliarde Euro aus. Wie können Anleger die Rückforderung der Ausschüttungen abwehren?

P&R Insolvenz: Ein Million Container fehlen
Zur Erinnerung: Das gesamte Geschäft der P&R Container basierte auf Scheingeschäften. Als die Insolvenz im Frühjahr 2018 eingeleitet wurde, stellte der Insolvenzverwalter Jaffé fest, dass von den rund 1,6 Millionen verkauften Containern nur tatsächlich 600.000 vorhanden waren. Über 1 Million Container fehlen.

P&R Rückforderung Ausschüttungen: Alles nur Scheingeschäfte!
Trotzdem waren mit den Anlegern Verträge zum Kauf der Container abgeschlossen worden. Die teilweise nicht existenten Container wurden vermietet und die vermeintlichen Mieten wurden an die Anleger ausgezahlt. Zudem wurden die nicht vorhandenen Container wieder von P&R zurückgekauft. Mehr Schein geht nicht. Gleichwohl bleibt die Frage offen, ob die Ausschüttungen aus diesen offenkundigen Scheingeschäften wieder zurückgefordert werden können.

P&R: Risiko der Rückforderung von Ausschüttungen schon lange bekannt

Dass die Gefahr der Rückforderung von Ausschüttungen wegen der Scheingeschäfte bestand, war von Anfang an die Sorge, die das gesamte Verfahren überschattet hatte. In den drei Gläubigerversammlungen, die im Oktober letzten Jahres in München durchgeführt wurden, hat Insolvenzverwalter Jaffe auf entsprechende Fragen ausweichend geantwortet. Er müsse die Frage der Rückforderung der Ausschüttungen noch prüfen, erklärte der Insolvenzverwalter.

P&R: Abwehr der Rückforderung der Ausschüttungen
Es geht um eine ganze Reihe von guten Argumenten, die man gegebenenfalls dem Insolvenzverwalter entgegenhalten kann. Also auf keinen Fall freiwillig bezahlen.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

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