P&R Insolvenz – jetzt wird es ernst: Rückforderung von Ausschüttungen

Anleger der P&R Container erhalten einen Brief von Rechtsanwalt Heinke als Insolvenzverwalter der P&R Container Leasing GmbH. Anleger werden darauf eingestimmt, dass bereits von der P&R geleistete Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgezahlt werden müssen, weil es sich um Scheingewinne gehandelt hat. Die Anleger sind aufgefordert worden, einen Verjährungsverzicht zu erklären.

P&R Insolvenz: Rückforderung von Ausschüttungen
Bis zum Ablauf dieser Verjährungsfrist ist von Seiten des Insolvenzverwalters beabsichtigt, mit einigen wenigen Pilotprozessen die Rechtslage zu klären. Diese Schreiben sind insbesondere auch an Anleger der P&R Container gerichtet, die sich ihrerseits durch die Insolvenz der P&R nicht geschädigt fühlen, weil sie vor der Insolvenz bereits ihre gesamten eingezahlten Gelder zurückerhalten haben.

P&R Insolvenz: Sollen Anleger Verjährungshemmung unterzeichnen?

der P&R Container fragen, welchen Weg sie gehen sollen. Den Mutigen sei geraten, den Verjährungsverzicht nicht auszusprechen und es darauf ankommen zu lassen, sich gegebenenfalls von dem Insolvenzverwalter verklagen zu lassen.

P&R Insolvenz: Fraglicher Anspruch auf Rückforderung
In rechtlicher Hinsicht gibt es eine Vielzahl von Argumenten, die man dem Anspruch auf Rückforderung entgegenhalten kann. Ohnehin ist nicht ganz nachvollziehbar, wie der Insolvenzverwalter über Pilotprozesse wirklich Klarheit bekommen will, denn es wird immer auf den Einzelfall ankommen, sodass auch ein Pilotprozess keine bindende Wirkung für alle Beteiligten hat.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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