P&R Container - Gründer der P&R Gruppe verhaftet.

Der Gründer der P&R Containergruppe, Heinz Roth,  ist am Mittwoch verhaftet worden. Die Münchener Staatsanwaltschaft wirft Roth einen Anlegerbetrug in Milliardenhöhe vor. Was können Anleger der P&R Container tun?

P&R Container: Ermittlungsverfahren gegen früheren P&R Chef
Heinz Roth hatte 2016 die Geschäftsführung der P&R Containergruppe wieder zurück übernommen. In den ersten Monaten nach der Insolvenz war er kooperativ und hat dem Insolvenzverwalter Jaffé bei der Aufklärung des P&R Container Skandals geholfen. Jetzt aber sehen die Ermittlungsbehörden in seiner Person eine Flucht- und Verdunklungsgefahr und haben ihn deswegen in Untersuchungshaft genommen.

P&R Insolvenz: Nur ein Drittel der Container vorhanden
Durch den Insolvenzverwalter wurde aufgedeckt, dass 1,6 Millionen Container, die die P&R Containergruppe an rund 450.000 Anleger verkauft hatte, nur 618.000 tatsächlich vorhanden waren. Die Fehlbeträge durch die nicht existenten Container werden auf 1,5 Milliarden bis zwei Milliarden Euro geschätzt.

P&R Container: Schadenersatzansprüche gegen Roth
Viele Anleger der P&R Container werden sich jetzt fragen, ob sie von Roth Schadensersatz verlangen können. Nicht nur bei einer strafrechtlichen Verurteilung wird man dieses grundsätzlich bejahen können. Die Frage stellt sich vor allem, inwieweit noch Vermögen bei Roth vorhanden ist. Dieses konnte jetzt jedoch nicht abschließend geklärt werden. Es gilt, die Dinge genau zu beobachten. Resch Rechtsanwälte werden bei den Gläubigerversammlungen der P&R Container Gruppe, die am 17. und 19. Oktober 2018 in München stattfinden, teilnehmen und darüber berichten.

Resch Rechtsanwälte - Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der P&R Containergruppe die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030/885 977 0 oder füllen Sie den Fragebogen aus.