Passive Trading: FCA warnt vor Anlagebetrug beim Handel mit Bitcoin und Co.

Der vermeintliche Online-Broker Passive Trading verkauft sich als ernsthafter Provider für das Online-Trading. Es mehren sich jedoch die Indizien, dass es bei Passive Trading nicht mit rechten Dingen zugeht. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Passive Trading von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Alle Anleger verloren ihr bei Passive Trading eingesetztes Geld. Immer mehr Zweifel machen sich breit. Inzwischen haben viele Anleger der Passive Trading Angst, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Passive Trading fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Passive Trading tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Wie bekommen die Anleger der Passive Trading ihr Geld zurück? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Passive Trading zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?

 

 

Passive Trading: Suspekte Beteuerungen auf der Webseite
Was müssen die verblüfften Besucher auf der Website von Passive Trading rezipieren? “Ihre Einzahlungen und Auszahlungen sind garantiert effizient, schnell, sicher und geschützt. Darauf können Sie sich verlassen. Unsere Dienstleistungen sind mit Top-Level-Sicherheitstechnologien geschützt, um sicherzustellen, dass unsere Systeme unverwundbar gegen Angriffe sind und Verschlüsselung, um sicherzustellen, dass Ihre Daten sicher sind. Wir bieten einen Empfehlungsbonus von bis zu 5% für jede Person, die sich über Ihren einzigartigen Link auf der Plattform anmeldet. Dies gilt nur, wenn sich die Person mit Ihrem Code anmeldet.” Dies ist nur ein kleiner Teil der suspekten Versprechen, die Interessenten auf der Webseite von Passive Trading finden. Keine einzige dieser hehren Beteuerungen von Passive Trading wurde eingehalten. Bedauerlicherweise sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und schlechte Erfahrungen!

Passive Trading: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Die Domain wurde am 18.10.2019 bei Namecheap, Inc. registriert. Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Passive Trading-Macher ist, dass die Website kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Passive Trading an, sind dort keine richtigen Hinweise auf die Betreiber zu finden.

Passive Trading: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Passive Trading-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Website von Passive Trading gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird zwar eine Passive Investment Management Limited mit der Geschäftsanschrift The Old Drill Hall 2 Trinity Mews, Priory Road, Warwick, Warwickshire, England, CV34 4NA angegeben, unter dieser sind die Initiatoren von Passive Trading ganz sicher nicht auffindbar. Bemerkenswert ist der Eintrag ins englische Firmenregister, bei dem als Verantwortliche Mr. Andrew James Green und Mr. John Edward Glavey genannt werden. Daneben gibt es noch die obligatorische Support-E-Mail-Adresse jedoch keine Telefonnummer.

Passive Trading: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Die Offerten von Passive Trading werden in allen nur denkbaren Medien und Kanälen propagiert. Immer wieder handelt es sich bei diesen Empfehlungen um Falschinformationen. Um die Täuschung zu verstärken laden sie Filme auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Zur selben Zeit wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um andere zu motivieren, die Werbetrommel für Passive Trading zu rühren.

Passive Trading: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Passive Trading: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Passive Trading: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Legitimierung des Handelsplattform Passive Trading ist nicht gegeben. Passive Trading fehlt die Regulierung einer anerkannten europäischen Finanzaufsicht, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der FCA. Es ist auch offenkundig, dass sich bei Passive Trading um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen Opfern von Passive Trading ist zu raten, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

Passive Trading: Wo agieren die Betrüger?
Zweifellos haben die Anleger es bei Passive Trading mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Passive Trading sind leider nicht auf den DACH-Raum beschränkt. Weil sich Passive Trading, dank eines integrierten Übersetzungstools, an Anleger in allen wichtigen Sprachräumen wendet, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Betrogenen von überall her melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, ist vor jedem finanziellen Engagement ratsam, um die Gefahr zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Passive Trading: Schadensersatzansprüche gegen involvierte Banken
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte erbringen möchte, muss zuvor zwingend eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einholen. Das Tätigen, Unterstützen oder Ermöglichen solcher Geschäfte, auch grenzüberschreitend nach Deutschland hinein, ist verboten. Unternehmen und Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Betroffenen zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken kaum denkbar gewesen.

Passive Trading: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Situation ist zum Glück nicht so hoffnungslos, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr investiertes Kapital zurückfordern. Stand heute ist es zwar eher unwahrscheinlich, dass die Anlagebetrüger von Passive Trading bald gefasst werden, dennoch gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die eigentlich seriöse Geldhäuser zur Verfügung gestellt haben. Die haben es leider versäumt, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlung der Anleger und deren Weiterleitung auf Rechtmäßigkeit zu kontrollieren. Diese Nachlässigkeiten machten den Anlagebetrug erst möglich.

Passive Trading: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich kein Anleger auf eine Investition bei Passive Trading eingelassen. Nun bleibt diesen nur noch der Weg, sich um Kompensation zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorab müssen wesentliche Fragen beantwortet sein. An welchen Ort sind die von Passive Trading veruntreuten Gelder geflossen? Gibt es eine Chance, dass die geprellten Anleger ihr bei Passive Trading eingesetztes Geld zurückkriegen? Welche Maßnahmen sind von nun an nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

Passive Trading: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Passive Trading hoffen? Die Opfer von Passive Trading finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Passive Trading sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Passive Trading bekannt sind.

Passive Trading: Die Spur des Geldes verfolgen!
Derlei Missstände auf dem unregulierten Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als 30 Jahren. Die Arbeitsweise der Passive Trading ist daraus resultierend nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre machtvolle Werkzeuge zum Aufspüren des beiseite gebrachten Geldes und Verfolgen der Geldspuren entwickelt. In Zeiten des Internets wird es immer schwerer, Gelder tatsächlich verschwinden zu lassen. Je schneller die Anleger der Spur des Geldes folgen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Nun kommt es darauf an, dass die von Passive Trading geschädigten Anleger ohne Verzug reagieren.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Passive Trading geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

 

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