Pegasus Invest – Warnung der Finanzaufsicht AMF

Der vermeintliche Online-Broker Pegasus Invest verkauft sich als vertrauenswürdige Plattform für das Trading mit Forex und Co. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise, dass bei Pegasus Invest inakzeptable Zustände herrschen. Immer mehr Anleger berichten im Zusammenhang mit Pegasus Invest von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug. Viele haben ihr bei Pegasus Invest investiertes Kapital verloren. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Anleger der Pegasus Invest die Befürchtung, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Alle Anleger der Pegasus Invest fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der Pegasus Invest tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Anleger der Pegasus Invest ihr Geld zurückbekommen? Macht es Sinn, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen Pegasus Invest zu erstatten? Wo gibt es Hilfe bei Anlagebetrug?

Pegasus Invest: Unglaubhafte Zusagen auf pegasus-invest.com!
Was müssen die perplexen Anleger auf pegasus-invest.com lesen? "Pegasus Invest bietet den FX- und CFD-Handel auf mehreren Handelsplattformen an, darunter die weltberühmte Metatrader 5-Plattform...Pegasus Invest ist Marktführer im Kundenservice und bietet seinen Maklern erstklassige Produkte und Dienstleistungen in über 10 verschiedenen Sprachen". Das ist nur ein kleiner Auszug der unglaubwürdigen Angaben, die Neugierige auf der Webseite von Pegasus Invest finden. Nicht eine dieser hehren Beteuerungen von Pegasus Invest wurde eingehalten. Betrüblicherweise sorgen die dubiosen Geschäftspraktiken eher für enttäusche Anleger und schlechte Erfahrungen!
 

 

Pegasus Invest: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der Pegasus Invest-Macher ist, dass die Webseite kein Impressum enthält. Somit fehlen die vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Webseite. Wirft man einen Blick auf die Domaindaten der Webseite von Pegasus Invest an, sind dort keine Hinweise auf die Betreiber zu finden. Jedoch erfährt man, dass die Domain erst am 30.12.2020 bei NameCheap, Inc. registriert wurde. Die wirklichen Domaininhaber verstecken sich hinter dem isländischen Anonymisierungsdienst Withheld for Privacy ehf.

Pegasus Invest: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die Pegasus Invest-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nichts Ungewöhnliches. Die Täter betreiben zumeist mehrere dieser Webseiten mit dem gleichen betrügerischen Geschäftsmodell. Diese werden auf Vorrat erstellt, schnell ins Netz gebracht und genauso zügig abgeschaltet. Die Top-Level-Domain wird häufig verändert, um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Doch wer ist der Betreiber? Auf der Webseite von Pegasus Invest gibt es dazu nur spärliche Angaben. Es wird weder eine Firma noch eine Geschäftsanschrift angegeben. Es gibt nur die obligatorische Support-E-Mail-Adresse doch keine Telefonnummer. Die weltweite Suche nach dem Pegasus Invest in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Das verdeutlicht, dass es sich vorliegend um ein reines Phantasieprodukt handelt.

Pegasus Invest: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Anleger zu akquirieren werden die Angebote von Pegasus Invest in allen möglichen Medien und Kanälen beworben. Nicht selten handelt es sich bei diesen Empfehlungen um Falschinformationen. Zusätzlich laden sie Videos auf Youtube oder Vimeo hoch, in denen interessierte Anleger mit erfundenen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird ein meist aggressives Affiliate-Programm begonnen, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für Pegasus Invest zu werben.

Pegasus Invest: Kriminelle Geschäftspraktiken
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie AnyDesk oder TeamViewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Pegasus Invest: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Einmal dabei, ist ein Ausstieg ist meist unmöglich. Vielmehr Knüpfen die Administratoren der Anlagebetrüger eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen. Hier kommen Mitarbeiter zum Einsatz, die vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Seien diese beglichen, käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Den Anlegern schicken die Täter selbstgefertigte Steuer- und Provisionsabrechnungen, häufig mit gefälschten Wappen geschmückt, zu. Diese müssten dringend bezahlt werden. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen, ist nie möglich. Verweigert ein Anleger weitere Einzahlungen, werden vermeintliche Gewinne durch sinnlose Transaktionen in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken nicht zu Ende, sondern die Anleger werden permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert. Das deutet darauf hin, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig ein „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

Pegasus Invest: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Handelsplattform Pegasus Invest gibt es nicht. Pegasus Invest fehlt die Regulierung durch eine anerkannte europäische Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Dafür gibt es eine Warnung der Autorité des Marchés Financiers (AMF). Das ist die französische Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt und Finanzdienstleistungen. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei Pegasus Invest um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von Pegasus Invest geschädigten Anlegern ist nahezulegen, so schnell wie möglich einen Anwalt für Anlagebetrug hinzuzuziehen.

Pegasus Invest: Wo agieren die Anlagebetrüger aktiv?
Anleger haben es bei Pegasus Invest mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der Pegasus Invest sind leider nicht auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Da sich Pegasus Invest ebenso an französischsprachige Anleger wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch die betrogenen Anleger aus dieser Sprechergruppe melden. Ein Blick in die Liste der Aufsichtsbehörden empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu reduzieren, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

Pegasus Invest: Schadensersatzansprüche gegenüber involvierten Banken
Eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist für Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte in Deutschland zwingende Voraussetzung. Solche Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Personen die sich trotzdem daran beteiligen sind geschädigten Anlegern zu Schadensersatz verpflichtet. Die Anlagebetrugsfälle wären ohne diese Banken schwerlich denkbar gewesen.

Pegasus Invest: Anleger wollen Ihr Geld zurück!
Die Lage ist zum Glück aussichtsreicher, als es scheint. Die geschädigten Anleger können sich wehren und ihr eingesetztes Kapital zurückverlangen. Derzeit ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von Pegasus Invest zeitnah gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Geldtransaktionen über Konten liefen, die angesehene Geldhäuser bereitstellten. Diese versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Anleger und deren Weiterleitung auf Legalität zu kontrollieren. Derartige Versäumnisse ermöglichten den Anlagbetrügern ihr kriminelles Schaffen erst.

Pegasus Invest: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätten sich die Interessenten nicht auf eine Geschäftsbeziehung mit Pegasus Invest eingelassen. Jetzt bleibt den Betrogenen nur noch die Option, sich um Wiedergutmachung zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Vermutlich alle fragen sich nun, ob sie Ihr Geld zurückbekommen können? Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzt man mit guten Erfolgsaussichten an. Vorher müssen relevante Fragen beantwortet werden. Zu welchem Ziel sind die von Pegasus Invest unterschlagenen Gelder gebracht worden? Können Anleger ihr bei Pegasus Invest eingesetztes Kapital irgendwie zurückerhalten? Welche Handlungen sind nun obligat? Solche Fragen kann Ihnen am besten ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantworten.

Pegasus Invest: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von Pegasus Invest hoffen? Die Opfer von Pegasus Invest finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit Pegasus Invest sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie Pegasus Invest bekannt sind.

Pegasus Invest: Die Spur des Geldes verfolgen!
Solcherlei Missständen auf dem grauen Kapitalmarkt geht die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten nach. Die Verfahrensweise der Pegasus Invest ist von daher nichts Neues. Resch Rechtsanwälte haben im Laufe der Jahre ein nachhaltiges Instrumentarium zum Aufspüren der verschobenen Geldbeträge und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets ist es nahezu unmöglich geworden, Gelder verschwinden zu lassen. Je schneller die Anleger die Spur des Geldes verfolgen, desto aussichtsreicher ist es, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist vor allem, dass die von Pegasus Invest geschädigten Anleger umgehend handeln.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Pegasus Invest geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

23.11.2021

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