Phemex – Erfahrungen: Das ist Anlagebetrug

Die Phemex erweckt den Eindruck, dass dem Anleger allerbeste Bedingungen geboten werden, um mit Trading sowohl schnelles als auch sicheres Geld zu erwirtschaften. Bei Phemex ist alles Anlagebetrug. Nichts wird bei der Phemex gehandelt. Alles, was der Anleger auf seinem Bildschirm sieht, ist fake. Kein Cent ist investiert worden. Das Geld ist gleich in den Taschen der Anlagebetrüger gelandet. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug? Was können Anleger tun, die von der Phemex betrogen worden sind? Wie bekommt der Anleger sein Geld von unseriösen Anbietern zurück?

 

Phemex: Versprechen auf phemex.com sind vertrauensunwürdig und unseriös!
Was müssen die verblüfften Anleger auf www.phemex.com lesen? „…der effizientesten Kryptowährungsbörse.“ Und weiter heißt es: „Verdienen Sie massiv Zinsen (APY) auf beliebte Kryptos.“ Das ist nur ein kleiner Auszug der übertriebenen Beteuerungen, die Anleger auf der Webseite von Phemex finden. Keines dieser vollmundigen Versprechen von Phemex wurde eingehalten. Aber alles wirkt sehr überzeugend. Der ahnungslose Anleger ist kaum in der Lage zu erkennen, dass nichts echt ist. Ihm wurde ein Theaterstück vorgespielt. Kein Cent von seinem Geld wird investiert. Alles landet gleich in den Taschen der Anlagebetrüger. Es wird nicht getradet. Alles nur Schein, kein Sein. Und deshalb bekommt der Anleger sein Geld auch nicht ausbezahlt. Enttäuschenderweise sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäuschte Anleger und miserable Erfahrungen!

Phemex: Domain-Eintrag wird versteckt!
Natürlich wollen die Anlagebetrüger nicht, dass man sie leicht aufspüren kann. Deshalb hat die Webseite phemex.com kein Impressum mit den vollständigen Angaben und einer Anschrift der Betreiber der Webseite. Auch die Domaindaten der Webseite phemex.com enthalten keinen Hinweis, wer die Seite einst angemeldet hat, sondern nur, dass die Registrierung am 24.02.2016 bei GoDaddy, LLC erfolgte und sich die wirklichen Domaininhaber erwartungsgemäß hinter einem Anonymisierungsdienst verstecken.

Phemex: Wer steckt dahinter?
Anleger werden diese Frage nicht beantworten können. Die Anlagebetrüger verschleiern ihre Identität perfekt – fast. Dies ist normal, denn sie betreiben regelmäßig verschiedene Webseiten, auf denen sie ihr betrügerisches Geschäftsmodell anbieten. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website von Phemex gibt es dazu nur spärliche Angaben. Neben der obligatorischen Support-E-Mail-Adresse sucht man vergebens nach einer Kontakttelefonnummer, auf diesem Wege sind somit keinerlei Rückschlüsse auf die Betreiber der Plattform möglich. Immer wieder ist auf der Webseite die Rede von einem „Jack“, der eine wichtige Rolle innerhalb des Unternehmens zu spielen scheint, dazu gibt es auch Fotos eines asiatisch aussehenden Mannes, der allem Anschein nach „Jack“ sein soll. Einen Nachnamen dieses Herrn, oder gar wo dieser seinen Standort hat, wird nicht verraten. Ob „Jack“ somit real ist oder bloß eine fiktive Persönlichkeit, lässt sich somit an dieser Stelle nicht verifizieren. Ob der belgische Fußballspieler Kevin de Bruyne, der als Markenbotschafter von Phemex präsentiert wird, von seinem Werbeauftritt auf phemex.com weiß und ob dieser uns zu etwaigen Hintermännern führen wird, muss im Zuge unserer Ermittlungen noch eruiert werden. 
 

 

 

Phemex: Spuren in Singapur
Die weltweite Suche nach der Phemex in den einschlägigen Registern führt zu keinem Ergebnis. Die Phemex selbst ist ein Phantasieprodukt. Zwar wird auf der Webseite auf eine Firma namens Phemex Ltd. verwiesen und tatsächlich gibt es im Firmenregister Singapurs zwei Einträge, die das Wort Phemex enthalten und die zudem auch der Rechtsform einer Ltd. entsprechen: 1. die Phemex Financial PTE Ltd. und 2. die Phemex Technology PTE Ltd., für beide wurde als Geschäftsanschrift 111 North Bridge Road #29-06A, Peninsula Plaza, 171998 Singapur benannt. Zu dieser Anschrift ist zu bemerken, dass es sich bei dem Peninsula-Plaza-Gebäude um ein recht bekanntes, 30 Stockwerke umfassendes Geschäftsgebäude in Singapur handelt, welches auch den Beinamen „Little Burma“ trägt. Im Gebäude selbst befinden sich unendlich viele kleine, meist myanmarisch geprägte Geschäfte, Boutiquen, Imbissbuden und Büros. Und so verliert die zuerst so schillernd erscheinende Anschrift im hoch angesehenen Singapur ihren Glanz, wenn sie dann plötzlich mit Myanamar in Verbindung steht. Einem Staat, in welchem Menschenrechte mit Füßen getreten werden, welcher von Korruption geprägt ist und welcher seinen festen Platz auf der Steueroasen-Liste der Europäischen Union hat. Und in diesem Gebäude also sollen die Urheber der vorgeblich so erfolgreichen Plattform phemex.com sitzen? Es bleibt nun zu prüfen, ob und inwiefern die Phemex Financial PTE Ltd. und die Phemex Technology PTE Ltd. mit der hier behandelten Plattform phemex.com überhaupt interagieren. Mit unseren Recherche-Werkzeugen ist es unserem Investigations-Team somit gelungen, die Fährte zu den Anlagebetrügern aufzunehmen.

Phemex: Warnungen der Aufsichtsbehörden
Es ist wenig überraschend, dass Phemex mit ihrem Geschäftsgebaren und dem fragwürdigen Auftreten bereits ins Visier der Finanzmarktaufsicht des Vereinigten Königreichs (FCA) geraten ist. So gab diese bereits am 02.11.2021 folgende Warnung heraus: „Wir glauben, dass diese Firma im Vereinigten Königreich Finanzdienstleistungen oder -produkte ohne unsere Genehmigung anbietet. Finden Sie heraus, warum Sie bei Geschäften mit dieser nicht zugelassenen Firma vorsichtig sein sollten und wie Sie sich schützen können.
Fast alle Firmen und Einzelpersonen, die im Vereinigten Königreich Finanzdienstleistungen oder -produkte anbieten, bewerben oder verkaufen, müssen von uns zugelassen oder registriert sein. Diese Firma ist nicht von uns zugelassen und wendet sich an Menschen im Vereinigten Königreich. Sie können sich nicht an den Financial Ombudsman Service wenden und sind auch nicht durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) geschützt, so dass es unwahrscheinlich ist, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen, wenn etwas schiefläuft.
Nicht zugelassenes Unternehmen - Phemex
E-Mail: [email protected]
Website: phemex.com
Beachten Sie, dass einige Firmen im Laufe der Zeit andere Daten weitergeben oder ihre Kontaktdaten ändern und neue E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Anschriften angeben können...“
Es ist bloß eine Frage der Zeit, bis auch weitere regulatorische Institutionen auf Phemex aufmerksam werden und vor deren strafwürdigen Aktivitäten warnen.

Phemex: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Es gibt ein klassisches Schema des Anlagebetruges. So wird oft Werbung über Plattformen für Finanzanlagen geschaltet oder auch über soziale Medien. Hier berichten Prominente über ihre Erfahrungen mit dem Online-Trading. Alles Lüge! Alles Fälschung! Alles Fake! Nichts ist echt! Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

Phemex: Schema des Anlagebetruges
Der Anlagebetrug läuft notorisch nach dem üblichen Schema ab: Anleger setzen anfangs eine kleine Summe – meist 250 Euro – ein, sind beeindruckt, wie schnell sich dieser Betrag vermehrt, so, dass sie bereit sind, immer höhere Summen zu „investieren“. Die Misshelligkeiten beginnen dann, jedes Mal wenn Anleger ihr Geld ausgezahlt haben wollen, denn dann müssen angeblich auf einmal Steuern, Provisionen, Gebühren oder was auch immer gezahlt werden. Erst mit Verspätung nehmen die meisten Anleger wahr, dass sie Anlagebetrügern aufgesessen sind, die nie die Absicht hatten, das Geld wieder auszuzahlen.
 

 

Phemex: Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug
Was machen bei Anlagebetrug, fragen sich viele verzweifelte Anleger, macht doch das Stellen einer Strafanzeige kaum Sinn, weil Strafanzeigen vor allem der Strafverfolgung dienen, aber nicht der Wiederbeschaffung des Geldes. Was für Hilfe kann man bei Anlagebetrugsfällen nutzen und wie bekommen betroffene Anleger ihr Geld wieder? Ein auf Anlagebetrug spezialisierte Anwalt weiß, wie man die Spur des Geldes verfolgen kann, denn wie hieß es früher, Geld ist nicht weg, sondern woanders. Heutzutage kann man das ergänzen: Es ist nicht leicht, doch mit den richtigen Werkzeugen ist es möglich, Geld systematisch digital zu verfolgen – auch wenn es mit Bitcoin über einen Crypto Exchanger transferiert wurde.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von Phemex geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

21.06.2022