PIC Rente

Seit vielen Jahren fällt es Sparern immer schwerer, ihr Geld gewinnbringend anzulegen, darum scheinen Angebote wie die PIC-Rente eine Lösung zu sein. Dabei werden zunächst Ängste geschürt und nicht wenige treibt die Angst, zum Beispiel vor Altersarmut, in die Fänge von Betreibern betrügerischer Konzepte, wie die PIC-Rente.

PIC-Rente: Angst vor Altersarmut und andere Gründe

“Der Pension International Club (PIC) holt sie aus der drohenden Altersarmut!” heißt es gleich zu Anfang auf den Webseiten, welche die PIC-Rente bewerben. Selbst wenn man schon in Rente sei und diese zu niedrig ist, könne man diese mit einer PIC-Rente nach belieben erhöhen. Und überhaupt könne man mit einer PIC-Rente jederzeit für finanzielle Unabhängigkeit sorgen. Die PIC-Rente könne man sich in jeder beliebigen Höhe sichern, egal ob 100,00 Euro oder eben 1.500,00 Euro.

PIC-Rente: Was muss man dafür tun?
Die lebenslängliche PIC-Rente sei nicht pfändbar und auf andere übertragbar wird keck behauptet. Natürlich kann man durch die PIC-Rente nur dann “in kurzer Zeit finanziell unabhängig” werden, wenn man zunächst etwas einzahlt. In infamer Weise wird empfohlen, Ersparnisse oder Gelder aus der Auflösung von Bausparverträgen und anderen kapitalbildenden Versicherungen zu verwenden, um die PIC-Rente zu erhalten. Neben den nebulösen Andeutungen, eine sogenannte anonyme Wirtschaftsloge hätte es sich zur Aufgabe gemacht die PIC-Rente abzusichern, werden noch ein paar andere Vorschläge in den Ring geworfen.

PIC-Rente: Woher soll das Geld kommen?
Zum Beispiel sollen die Gelder für die PIC-Rente mit Revenue Shares erwirtschaftet werden. Angeblich hat sich der Anbieter der PIC-Rente darauf spezialisiert, angebotene Unternehmensbeteiligungen zu analysieren und auf deren Grundlage Unternehmen zu Kaufen und zu Verkaufen. Selbstverständlich nur mit überdurchschnittlichen Gewinn, der dann aber nicht als PIC-Rente dient, sondern in “Wachstumsmärkte und Startups investiert wird, die wiederum von Experten auf Herz und Niere geprüft werden.

PIC-Rente: Revenue Shares und wie weiter?
Und so wird dann von einer so entstehenden “wirtschaftlicher Dynamik” geschwurbelt, dass einem ganz schwindlig wird. Wer und wo diese Experten sind um die PIC-Rente zu erwirtschaften, wird leider nicht verraten. Weiter wird behauptet, dass wegen der beschriebenen Aktivitäten, die PIC-Rente ganz unabhängig von den “bekannten Negativ-Entwicklungen am Finanz- und/oder Anleihenmarkt” erwirtschaftet werden kann. Auf diese Weise soll in nur zweieinhalb Jahren ein Kapitalstock gebildet werden, von dem aus die monatliche PIC-Rente ausgezahlt werden kann. Oha.

PIC-Rente: Die Rente ist sicher, oder doch nicht?
Weil ein deutscher Vermögensverwalter alle Aktivitäten überwacht, sei die PIC-Rente sicher, wird von Herrn Claus Clemens behauptet, ein Mann gegen den in Berlin ein Strafbefehl wegen Betruges erwirkt wurde. Außerdem seien die Einlagen für die PIC-Rente bis 50.000,00 Euro je Vertrag über einen Rückversicherer aus den Vereinigten Staaten abgesichert, steht da geschrieben, was sich bei genauerem Hinsehen als kompletter Blödsinn erweist und die inzwischen eingetretene Situation auch nachdrücklich beweist.


PIC-Rente: Jetzt wird es kryptisch
Skeptische Menschen werden sich auch fragen, wo denn das Geld für die PIC-Rente deponiert wird. Auch da gibt die Webseite Auskunft. Die PIC-Rente lagert so anonym, wie mit einem Nummernkonto in der Schweiz. Alle Anlegerkonten für die PIC-Rente sollen als Bitcoin-Konten geführt werden. Die Anonymität kann mit einer Kryptowährung in der Tat gewahrt werden, trotzdem verbietet sich ein Vergleich mit einem Konto in der Schweiz aber wegen der fehlenden Sicherheit und noch mehr wegen der unkalkulierbaren Kursschwankungen des Bitcoins.

PIC-Rente: Fazit
Leider muss man feststellen, dass der lebenslange Erhalt einer PIC-Rente illusorisch ist. Außerdem ist bei Annahme des besten Szenarios nicht nachvollziehbar, wie das Geld für die versprochene PIC-Rente verdient werden soll. Ebenso erscheint es unsinnig, dass man diese so sichere PIC-Rente auf einem Bitcoin-Konto lagern kann. Darum können die Fragen der getäuschten Anleger nur lauten: Wann und wie bekomme ich mein Geld zurück? Und welche Schritte muss ich dafür unternehmen?

Resch Rechtsanwälte: Anlegerschutz seit 1986
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