POOPAC – Erfahrungen mit Anlagebetrug

Der scheinbare Online-Broker POOPAC gibt sich als sichere Plattform für das Online-Trading mit Forex, CFDs und ETFs aus. Es mehren sich jedoch die Informationen, dass bei POOPAC inakzeptable Zustände herrschen. Es melden sich immer mehr Trader, die von Telefonterror, Abzocke und Anlagebetrug bei POOPAC sprechen. Alle Trader verloren ihr bei POOPAC investiertes Kapital. Zweifel sind angesagt. Inzwischen haben viele Trader der POOPAC das Gefühl, dass es sich um einen Anlagebetrug handelt. Die Webseite von POOPAC lässt sich noch aufrufen. Alle Anleger der POOPAC fragen sich, ob sie Opfer von Anlagebetrügern geworden sind? Und was können die Anleger der POOPAC tun, wenn sich der Verdacht des Anlagebetruges erhärtet? Werden die Trader der POOPAC ihr Geld zurückbekommen? Ist es sinnvoll, bei der Polizei eine Strafanzeige gegen POOPAC zu erstatten? Welche Hilfe gibt es bei Anlagebetrug?
 

POOPAC: Dubiose Zusagen auf poopac.com!
Was müssen die verblüfften Besucher auf poopac.com rezipieren? „POOPAC ist ein technologie- und serviceorientierter globaler Anbieter von Online-Handelsdienstleistungen für mehrere Produkte. Wir haben Repräsentanzen oder Servicezentren in Australien, Spanien, Malaysia, den Seychellen, Kanada und Zypern. POOPAC bietet globalen Händlern mehr als 200 Arten von Handelsprodukten in Währungen, Metallen, Rohstoffen, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. POOPAC bietet mehrsprachige und umfassende professionelle Dienstleistungen in mehr als 120 Ländern und Regionen in Ozeanien, Europa, Asien, Afrika und Nordamerika an. Im Sinne einer aufrichtigen und konsistenten Service-Philosophie bieten wir Händlern bessere Marktquotierungen und Handelsausführungen. Wir arbeiten ständig an der Weiterentwicklung unserer Technologie und sind bestrebt, unseren Kunden das beste Handelsumfeld zu bieten.“ Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der übertriebenen Beteuerungen, die Interessenten auf der Webseite von POOPAC finden. Keine einzige dieser gegebenen Zusagen von POOPAC wurde eingehalten. Betrüblicherweise sorgen die zweifelhaften Geschäftspraktiken eher für enttäusche Trader und schlechte Erfahrungen!

POOPAC: Versteckspiel beim Domain-Eintrag!
Bemerkenswert für die Geschäftspraktiken der POOPAC-Macher ist, dass die Website keinerlei Impressum mit vollständigen Angaben zu den rechtlich verantwortlichen Betreibern der Website enthält. Schaut man sich die entsprechenden Domaindaten der Website poopac.com an, so findet man dort zwar den Hinweis auf die POOPAC Wealth LTD. und stellt fest, dass die Webseite am 06.04.2010 registriert wurde, sich die wirklichen Domaininhaber allerdings hinter dem Internetdienstleister GoDaddy.com, LLC verstecken. 

POOPAC: Wer steckt dahinter?
Diese Frage zu beantworten, wird vielen Anlegern eher schwerfallen, da die POOPAC-Macher alles tun, um die wahren Verhältnisse zu verschleiern. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, da die Täter häufig diverse dieser Websites mit dem vermeintlich gleichen Geschäftsmodell betreiben und diese schnell ins Netz bringen, aber auch genauso zügig wieder abschalten. Vielfach wird dabei auch die Top-Level-Domain häufig verändert, möglicherweise auch um die Finanzaufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen. Und wer ist der Betreiber? Auf der Website poopac.com gibt es dazu folgende Angaben: „POOPAC WEALTH LTD (UK) is a Global Business Company (Company No.13403121 & NFA ID: 0540368 ). Office address: 11E CAPITAL HOUSE 61 AMHURST ROAD,LONDON,UNITED KINGDOM E8 1LL. “ 
Die weltweite Suche nach der POOPAC Wealth LTD. in den einschlägigen Registern führt zu einem Ergebnis im britischen Unternehmensregister. Diese wurde am 17.05.2021 von einem 21-jährigen Chinesen mit 10.000 GBP eingetragen. Ob es hier einen Zusammenhang gibt, müssen die fortlaufenden Ermittlungen jedoch noch zeigen.

POOPAC: Die Kundenakquise der Anlagebetrüger
Hier findet sich immer wieder die gleiche Vorgehensweise: Um neue Trader anzulocken werden die Empfehlungen von POOPAC in allen möglichen Medien und Kanälen propagiert. Es wird beispielsweise Werbung in den sozialen Medien, wie Facebook geschaltet. Immer wieder handelt es sich bei diesen Angeboten um unrichtige Behauptungen. Um die Täuschung zu erhöhen laden sie Videos auf Youtube hoch, in denen interessierte Anleger mit falschen Referenzen überzeugt werden. Hier berichten vermeintliche Prominente, gern auch unter dem irrigen Verweis auf die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, über ihre Erfahrungen mit dem Onlinetrading und Kryptowährungen. Mit der gleichen Absicht wird häufig ein Affiliate-Programm begonnen, um anderen Ansporn zu geben, intensiv für POOPAC zu werben.

POOPAC: Kriminelle Geschäftspraktiken!
Sobald sich der Kunde auf der Handelsplattform registriert hat, erhält er Anrufe von angeblichen Finanzbrokern, die gern auf ihre jahrelange Erfahrung und ihren zufriedenen Kundenstamm verweisen. Vielfach handelt es sich allerdings bei den Machern dieses Geschäftsmodells um Betrüger, vor denen auch das Bundeskriminalamt und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnen. Meist starten die Anleger mit einer kleinen Summe als Einsatz. Zuvor werden die Anleger auch vielfach motiviert, eine Fernwartungssoftware, wie Anydesk oder Teamviewer auf ihren Computern zu installieren, damit angeblich Hilfestellung bei den ersten Schritten geleistet werden kann. In vielen Fällen wird der Computer im Nachgang manipuliert und unerwünschte Transaktionen durchgeführt. Dabei verschaffen sich die Anlagebetrüger auch häufig Zugriff auf das Onlinebanking ihrer Opfer. Besonders kriminell ist dann allerdings, wenn auf der Handelsplattform vermeintliche Gewinne angezeigt werden, um den Kunden zu weiteren hohen Einsätzen zu verführen. Zum Teil werden auch kleine Summen zurückgezahlt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen. Wer will dann nicht die Einsätze weiter erhöhen? Aber wie geht es weiter?

POOPAC: Rückzahlung des Geldes wird an Bedingungen geknüpft
Ein Ausstieg ist dann allerdings meist nicht mehr möglich, vielmehr wird eine Rückzahlung des Geldes an weitere Einzahlungen geknüpft. Hier kommen dann die Mitarbeiter zum Einsatz, die noch vermeintliche Steuerschulden und Provisionszahlungen geltend machen. Diese müssten erst beglichen werden, dann käme es zur Auszahlung der vermeintlich erzielten Gewinne. Dazu werden den Anlegern Steuer- und Provisionsrechnungen geschickt, die häufig mit gefälschten Wappen geschmückt sind und natürlich dringend bezahlt werden müssen. Eine Verrechnung mit den vermeintlich erzielten Gewinnen ist allerdings nie möglich. Verweigert man diese weiteren Einzahlungen, werden häufig die vermeintlichen Gewinne in Verluste verwandelt und der Kunde maximal geschädigt. Damit ist der Schrecken allerdings meist nicht zu Ende, sondern die Anleger werden häufig permanent mit Anrufen anderer dubioser Anbieter konfrontiert, was darauf hindeutet, dass die Kontaktdaten der Anleger unter den Anlagebetrügern weiter gehandelt werden. Am Ende meldet sich regelmäßig der „Retter“, der behauptet, den ganzen Schwindel aufgedeckt zu haben. Er beeindruckt mit seinen Insiderkenntnissen. Kein Wunder, ist er doch Teil der Betrügerbande. Die nächste Abzockabteilung! Und natürlich will der „Retter“ auch eine kleine Gebühr – vorab!

POOPAC: Schema des Anlagebetrugs?
Eine Regulierung des Online-Brokers POOPAC ist nicht vorhanden. POOPAC fehlt die Autorisierung einer anerkannten europäischen Aufsichtsbehörde, wie die englische Financial Conduct Authority (FCA) oder die von Brokern häufig genutzte Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec). Ebenso fehlt eine Genehmigung der für die Schweiz zuständigen Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (finma) oder der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreichs. Es ist kaum zu übersehen, dass es sich bei POOPAC um ein Schema des Kapitalanlagebetrugs handelt. Allen von POOPAC geschädigten Anlegern ist nahezulegen, unverzüglich einen Anwalt für Anlagebetrug einzuschalten.

POOPAC: Wo sind die Anlagebetrüger aktiv?
Zweifellos haben die Trader es bei POOPAC mit Anlagebetrug in Deutschland, der Schweiz und Österreich zu tun. Die Aktivitäten der POOPAC beschränkten sich leider nicht auf den deutschsprachigen Raum. Weil sich POOPAC ebenso an koreanischsprachige Trader wendet, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich auch diese Betrogenen melden. Die Liste der Aufsichtsbehörden durchzugehen, empfiehlt sich vor jedem finanziellen Engagement, um das Risiko zu verringern, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden.

POOPAC: Schadensersatzansprüche gegen beteiligte Banken
Ohne eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist es in Deutschland untersagt, Finanzdienstleistungen und Investmentgeschäfte zu erbringen. Derartige Geschäfte zu tätigen, zu unterstützen oder zu ermöglichen ist, auch grenzüberschreitend, nach Deutschland hinein, untersagt. Unternehmen die sich trotzdem daran beteiligen sind den Opfern zu Schadensersatz verpflichtet. Diese Anlagebetrugsfälle wären ohne derartige Banken nicht machbar gewesen.

POOPAC: Anleger wollen ihr Geld zurück!
Die Konstellation ist zum Glück besser, als es scheint. Die Opfer können sich wehren und ihr eingesetztes Geld zurückfordern. Im Moment ist es zwar nicht zu erwarten, dass die Anlagebetrüger von POOPAC bald gefasst werden, dessen ungeachtet gibt es Grund zur Hoffnung. Vor allem, weil die Transaktionen der Gelder über Konten liefen, die angesehene Finanzinstitute bereitgestellt haben. Die Verantwortlichen versäumten es offensichtlich, die teilweise hohen und deshalb kontrollpflichtigen Einzahlungen der Trader und deren Weiterleitung auf Illegalität zu prüfen. Diese Nachlässigkeiten ermöglichten den Anlagebetrügern ihr kriminelles Tun erst.

POOPAC: Sie wollen ihr Geld zurück! Wie funktioniert das?
Mit diesem Wissen hätte sich keiner auf Geschäfte mit POOPAC eingelassen. Jetzt bleibt den Getäuschten nur noch der Weg, sich um Wiederbeschaffung des unterschlagenen Kapitals zu bemühen. Viele Anleger können sich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt eine reale Chance gibt, jemals ihr Geld wiederzusehen. Eindeutig ja! Es gibt zahlreiche rechtliche Grundlagen, auf die zurückgegriffen werden kann. Der Oberbegriff lautet „Geldwäsche“. Wenn Anlagebetrüger Geld einsammeln, ist der Tatbestand der Geldwäsche erfüllt. Finanzinstitute sind in der Pflicht, gegen Geldwäsche vorzugehen. Hier setzen wir bei guten Erfolgsaussichten an. Hierzu müssen wesentliche Fragen geklärt werden. An welchen Ort sind die von POOPAC unterschlagenen Gelder gelangt? Gibt es die Möglichkeit, dass die geschädigten Trader ihr bei POOPAC eingesetztes Geld zurückerhalten? Welche Aktionen sind von jetzt an nötig? Ein auf Kapitalanlagebetrug spezialisierter Rechtsanwalt beantwortet Ihnen solche Fragen am besten.

POOPAC: Wer kann helfen?
Was tun bei Anlagebetrug? Auf welche Hilfe bei Anlagebetrug können die Geschädigten von POOPAC hoffen? Die Opfer von POOPAC finden idealerweise bei einem erfahrenen Rechtsanwalt für Kapitalanlagebetrug die benötigte Hilfe. Er ist in der Lage sich um Ihren Fall mit POOPAC sowohl hinsichtlich der strafrechtlichen Aspekte des Kapitalanlagebetrugs, als auch um die Rückholung der Gelder und mögliche Schadensersatzansprüche zu kümmern. Ein Rechtsanwalt für Trading kommt ebenso in Frage, weil diesem auch die Methoden betrügerischer Broker, wie POOPAC bekannt sind.

POOPAC: Die Spur des Geldes verfolgen!
Dieserlei Missstände auf dem grauen Kapitalmarkt verfolgt die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Methoden der POOPAC sind dementsprechend nichts wirklich Neues. Resch Rechtsanwälte haben über die Jahrzehnte ein ausgereiftes Arsenal von Instrumenten zum Aufspüren der entzogenen Investitionen und Verfolgen der Geldströme entwickelt. In Zeiten des Internets ist es wirklich schwer geworden, Gelder wirklich verschwinden zu lassen. Je schneller die Trader die Spur des Geldes verfolgen, desto besser stehen die Chancen, dass sie ihr eingesetztes Kapital zurückbekommen. Wichtig ist jetzt, dass die von POOPAC Geschädigten umgehend aktiv werden.

RESCH Rechtsanwälte – Erfahrung im Anlegerschutz seit 1986
Wenn Sie ein Opfer von POOPAC  geworden sind und wissen wollen, ob und wie Sie Ihr Geld zurückbekommen können, rufen Sie an, unter 030 885 9770 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Einschätzung Ihres Falles.

06.05.2022

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